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1. FC Kaiserslautern

 - 

VfL Wolfsburg

 

1:1 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Otto Rehhagel mußte kurzfristig Wagner (Stirnhöhlenentzündung) ersetzen, verzichtete in der Spitze zunächst auf Rösler. Dafür waren Buck auf der rechten Außenbahn und Roos als Manndecker wieder dabei. Samir erhielt einen Sonderauftrag, sollte Akonnors Kreise einschränken. Trainer Wolf überraschte mit Ballwanz als Abwehrchef. Libero O'Neil übernahm die Bewachung von Hristov, Manndecker Kryger sollte Buck in Schach halten. Kapetanovic und Juskowiak saßen nur auf der Bank.

Taktik: Wolfsburg präsentierte sich als Einheit, versuchte von Beginn an mitzuspielen und störte den 1. FCK schon beim Spielaufbau. Weil Thomsen Torjäger Marschall keinen Millimeter Freiraum gewährte, Hristov weitgehend im Schatten von O'Neil stand, fehlte den Pfälzern vorne die Anspielstation. Auch über die Flügel kam kaum Schwung in die Angriffsbemühungen der Hausherren, die in der Abwehr anfällig waren. Weil Ramzy als Deckungsorganisator Hektik statt Ruhe verbreitete, kam keine Ordnung ins Spiel, das an Sforza anfangs völlig vorbeilief.

Spielverlauf: Kaiserslautern erarbeitete sich zwar ein Übergewicht, konnte die Wolf-Truppe aber nur selten ernsthaft in Bedrängnis bringen. Der VfL suchte selbst immer wieder seine Chance, die Dammaier nicht einmal unverdient zur Führung nutzte. Wäre Akonnors Schuß sechs Minuten später im Tor statt am Innenpfosten gelandet, hätte die Sensation ihren Lauf genommen. Der Ghanaer war von Samir nicht auszuschalten. Durch Krygers unnötige Hinausstellung geriet Wolfsburg jedoch in Unterzahl und gehörig in Bedrängnis. Zumal Kleeschätzky als Greiner-Vertreter mit der Bewachung von Reich restlos überfordert war. Lauterns Ansturm wurde erst zielstrebig, als sich Sforza selbständig auf die Liberoposition zurückzog und von dort das Geschehen mit Ruhe und Übersicht diktierte.

Fazit: Kaiserslautern hatte die besseren Chancen, mußte am Ende aber froh sein, daß Reichs Sonntagsschuß unhaltbar für den starken Reitmaier zum Ausgleich im Winkel einschlug. Insgesamt agierte der Meister zu einfallslos gegen einen Abstiegskandidaten, der sich mit Elan und Einsatz erfolgreich gegen einen weiteren Absturz wehrte.

Es berichten Uli Gerke und Hubert Meyer

18.10.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Reinke (2,5) - 
Ramzy (5) - 
Roos (3)    
H. Koch (3,5) - 
Ibrahim (4,5) - 
Riedl (3)    
Sforza (3) - 
Buck (4)    
Reich (3)    
Marschall (4) , 
Hristov (4,5)    

Einwechslungen:
46. Rische (4,5) für Hristov
52. Rösler (4,5) für Buck
59. Ballack (3) für Roos

Trainer:
Rehhagel
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Reitmaier (2) - 
Ballwanz (3) - 
O'Neil (3) , 
Thomsen (3) - 
Greiner (4)        
Nowak (4) , 
Dammeier (3)    
Kryger (4)    
Akonnor (3)        
Baumgart (4)    
Präger (3,5)

Einwechslungen:
62. Kleeschätzky für Greiner
69. Schanda für Baumgart
86. Breitenreiter für Akonnor

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dammeier (50., Linksschuss)
1:1
Reich (72., Rechtsschuss)
Gelb-Rote Karten
K'lautern:
-
Wolfsburg:
Kryger
(67.)

Gelbe Karten
K'lautern:
Riedl
(2. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Greiner
(2. Gelbe Karte)
,
Akonnor
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
16.10.1998 20:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
40061
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
9:6
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 3,5
verzettelte sich mehrfach bei Kleinigkeiten. Zeigte aber Fingerspitzengefühl bei Greiner, der schon verwarnt für eine Handgreiflichkeit gegen Reich (61.) mit einer letzten Ermahnung davonkam.
Spieler des Spiels:
Claus Reitmaier
Der Schlußmann hielt mit dem Glück des Tüchtigen den verdienten Punktgewinn in der hektischen Schlußphase fest für Wolfsburg. Reitmaier war schon vor der Pause bei Hristovs Großchancen Rückhalt seiner Elf.
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