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Hansa Rostock

 - 

Werder Bremen

 

2:1 (1:1)

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Die Analyse

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Personal: Hansa-Coach Lienen brachte für Pamic (Gelb-Rot- Sperre) und Ramdane (Rot- Sperre) Fuchs und Bicanic. Werder-Trainer Sidka schickte jene Elf auf den Platz, die vier Tage zuvor im UEFA-Cup Brann Bergen (4:0 n. V.) deklassiert hatte. Allerdings rückte Eilts in die Innenverteidigung, Wiedener besetzte die linke Außenbahn.

Taktik: In Rostocks Abwehr hielten Rehmer (rechts) und Gansauge (links) ihre Seiten. Weilandt löste sich vom Anpfiff weg permanent aus der Dreierkette, um bei eigenem Ballbesitz Überzahl im Mittelfeld zu schaffen und bei gegnerischem Ballbesitz die Räume eng zu machen. Situationsbedingt komplettierten dann Milinkovic oder Yasser den Verteidigungs-Verband.

Bicanic und Yasser teilten sich auf den Halbpositionen den Regie-Part, während sich Milinkovics Wirken auf die Defensive beschränkte, wo er es zumeist mit Herzog aufnahm. Der agierte als verkappte dritte Spitze, stieß über links immer wieder Richtung Grundlinie. In der Werder- Zentrale beschäftigte sich Wicky jeweils mit dem am weitesten vorgeschobenen Rostocker Mittelfeldspieler (meist Bicanic). Abwehrchef Trares interpretierte seine Rolle ähnlich wie Pendant Weilandt, schob sich häufig vor seine im Raum agierenden Manndecker - beim Ausgleich, als er im Mittelkreis Milinkovic attackierte, mit durchschlagendem Erfolg.

Spielverlauf: Hansa bot überraschend druckvolle 35 Anfangsminuten. Auffallend stark in dieser Zeit die linke Seite, wo Majaks Trümpfe (Antritt, Technik) stachen und Yasser (nicht nur läuferisch einer der Besten) aufdrehte. Mit Trares' Treffer allerdings büßten die Rostocker schlagartig ihre Sicherheit, ihre Unbekümmertheit ein. Zerfahren wirkte fortan der Aufbau.

Bremen machte aus des Gegners Verunsicherung viel zu wenig, wirkte fast über die komplette Spielzeit zu verhalten. Sidka stellte in der Pause um: Wiedener rückte auf die Manndecker-Position, Eilts ins Mittelfeld, Frings besetzte nunmehr die linke Außenbahn. Das half, die Partie weitere 25 Minuten ausgeglichen zu gestalten - aber die zwei Minuten vor Ultimo von Erfolg gekrönte Schlußoffensive der Lienen-Elf (jetzt mit Neuville als einziger Spitze, Breitkreutz dahinter) verhinderte das nicht.

Fazit: Verdienter Sieg für Rostock, das mehr tat als die oft zu passiven Bremer.

Es berichten Hubert Meyer und Steffen Rohr

04.10.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Pieckenhagen (3) - 
Rehmer (2,5) , 
Weilandt (2) , 
Gansauge (3)    
Milinkovic (4)    
Lange (4) , 
Majak (3,5) - 
Bicanic (4)        
Yasser (3) - 
Fuchs (4,5)    
Neuville (3,5)    

Einwechslungen:
58. Dowe (4,5)     für Bicanic
58. Breitkreutz (3,5)     für Fuchs
74. Holetschek für Milinkovic

Trainer:
Lienen
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (4,5) - 
Todt (3,5) , 
Trares (2,5)    
Eilts (3,5) - 
Roembiak (4) , 
Wicky (3,5) , 
Wiedener (3) - 
Maksymov (4)    
Herzog (3,5)    
Frings (4,5)    
Bode (4,5)

Einwechslungen:
74. Bogdanovic für Herzog
79. Flo für Frings

Trainer:
Sidka

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Neuville (31., Rechtsschuss, Bicanic)
1:1
Trares (36., Rechtsschuss, Herzog)
2:1
Breitkreutz (88., Kopfball, Yasser)
Gelbe Karten
Rostock:
Gansauge
(2. Gelbe Karte)
,
Bicanic
(1.)
,
Dowe
(1.)
Bremen:
Maksymov
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
03.10.1998 15:30 Uhr
Stadion:
Ostseestadion, Rostock
Zuschauer:
15000
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
6:5
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Jürgen Aust (Köln)   Note 3,5
lag meistens richtig, bei Eilts' Attacke gegen Neuville (68.) blieb der Elfmeter-Pfiff allerdings zu Unrecht aus
Spieler des Spiels:
Hilmar Weilandt
Umsichtiger Abwehr-Organisator, überzeugend auch als Ballverteiler in der Vorwärtsbewegung. Überragender Blick für die Situation.
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