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Werder Bremen

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Bayer 04 Leverkusen

 
Werder Bremen

2:2 (0:1)

Bayer 04 Leverkusen
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Die Analyse

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Personal: Bei Werder Bremen ersetzte Trares den verletzten Libero Wicky im Abwehrzentrum. Für Wiedener beorderte Trainer Sidka Flo auf die rechte Manndeckerposition. Bode spielte im Sturm, Skripnik übernahm dessen Posten auf der linken Außenbahn. Bei Leverkusen vertraute Christoph Daum auf Ramelow, der im defensiven Mittelfeld für den gesperrten Nowotny spielte.

Taktik : Werder Bremen mit klassischer Abwehrvariante (Libero hinter den Manndeckern), einem Mittelfeld im dem zentral nur Maximow Offensivarbeit verrichtete, während Eilts und Frey defensiv ausgerichtet waren. Roembiak (rechts) und Skripnik (links) sollten als Flügelzange neben Maximow die schnellen Spitzen Frings und vor allem Bode in Szene setzen.

Dieser kontrollierten Kontertaktik setzen die Leverkusener ein 3-1-4-2-System entgegen. Lottner spielte meistens auf einer Linie mit seinen Abwehrspielern. Davor Ramelow als zentrale Absicherung. Als Offensivabteilung versuchten Reeb und Emerson (rechts) sowie Zé Roberto und Beinlich (links) die Akzente zu setzen. Vorne lauerten Kirsten und Rink.

Spielverlauf: Der Tabellenletzte Werder Bremen setzte im Vergleich mit den spielerisch besseren Leverkusenern auf alte Tugenden. Über aggressives Zweikampfverhalten, große Laufbereitschaft und Engagement kamen die zuletzt verunsicherten Hanseaten ins Spiel und zu einer ganzen Reihe von Torchancen. Allerdings wurden diese leichtfertig vergeben (Frings). Dies schien sich zu rächen, als Kirsten nach einem umstrittenen Elfmeter die Führung für Leverkusen gelang.

Das Bayer-Team gefiel zwar durch schnelles Kombinationsspiel, doch dadurch allein ließen sich die Bremer kaum beeindrucken. Lediglich Emerson überzeugte auch kämpferisch, während viele seiner Kollegen den unbedingten Siegeswillen vermissen ließen. Nach der Bremer 2:1-Führung (Robert Kovac machte bei beiden Gegentreffern keine gute Figur) löste Daum den Libero auf, brachte mit Nico Kovac und Heintze zwei zusätzliche Impulsgeber. Eine Maßnahme, die fruchtete, denn jetzt marschierte Leverkusen und schnürte Bremen ein. Immer wieder wurde versucht, ein Powerplay über die Außenpositionen aufzuziehen. Als niemand mehr damit rechnete, unterlief Rost ein kapitaler Schnitzer.

Fazit: Glückliches Remis für Leverkusen. Bremen hatte den Sieg verdient.

Es berichten Hubert Meyer und Frank Lußem

13.09.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (5) - 
Trares (3) - 
Flo (3,5) , 
Benken (3) - 
Eilts (2,5) - 
Frey (3,5) - 
Roembiak (3)            
Skripnik (3)    
Maksymov (2,5) - 
Frings (3)        
Bode (2)

Einwechslungen:
70. Flock für Frings
78. Wiedener für Skripnik
88. Dabrowski für Roembiak

Trainer:
Sidka
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Matysek (3)    
R. Kovac (5)    
Lottner (4,5)    
Happe (4)    
Ramelow (3,5)    
Zé Roberto (4) - 
Reeb (3,5)    
Emerson (2,5)    
Beinlich (3,5) - 
Kirsten (5)    
Rink (4)        

Einwechslungen:
46. Lehnhoff (3) für Reeb
66. N. Kovac für Ramelow
66. Heintze für Lottner

Trainer:
Daum

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kirsten (43., Foulelfmeter, Ramelow)
1:1
Roembiak (53., Foulelfmeter, Bode)
2:1
Frings (59., Rechtsschuss, Bode)
2:2
Rink (90., Linksschuss)
Gelbe Karten
Bremen:
Roembiak
(2. Gelbe Karte)
Leverkusen:
Happe
(1. Gelbe Karte)
,
R. Kovac
(1.)
,
Matysek
(1.)
,
Rink
(2.)
,
Emerson
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
12.09.1998 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
27379
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
5:8
Schiedsrichter:
Winfried Buchhart (Schrobenhausen)   Note 4
hatte erhebliche Mühe mit der hektisch geführten Partie, hätte Matysek bei dessen Foul an Bode die Rote Karte geben müssen
Spieler des Spiels:
Marco Bode
Als Sturmspitze hellwach und brandgefährlich. War an beiden Bremer Treffern beteiligt.
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