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VfB Stuttgart

 - 

Werder Bremen

 

1:0 (1:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Gegenüber der Niederlage beim HSV nahm Rangnick drei Änderungen vor. Für Spanring (Rotsperre) kehrte Oswald zurück. Akpoborie ersetzte Zeyer, Pinto kam für Djordjevic. Bei Werder blieb zunächst Dabrowski draußen, ebenso wie Todt (Hüftbeschwerden). Eilts und Bogdanovic rückten nach.

Taktik: Rangnick ließ in der Defensive mit Dreierkette verteidigen. Keller verließ die gewohnte linke Außenbahn und verteidigte auf der rechten Seite neben Libero Verlaat und Oswald. Im defensiven Mittelfeld besetzten Thiam (rechts) und Soldo die Halbpositionen, zentral offensiv bemühte sich Balakov um Kreativität. Bei Werder interpretierte Trares seine Liberorolle "klassisch" hinter den Manndeckern, beide mit klarer Zuordnung: Wojtala kümmerte sich um Bobic und Wicky um Akpoborie, vor den beiden sicherte Eilts ab. In der Offensive stießen Bode und Herzog wechselweise in die Spitze vor und unterstützten Bogdanovic im Sturmzentrum.

Spielverlauf: Der VfB legte trotz hoher Temperaturen in der ersten halben Stunde ein beachtliches Tempo vor. Balakov wirbelte die Bremer Defensive ordentlich durcheinander. Im Verbund mit Thiam und Pinto leiteten die drei über die rechte Seite fast jeden gefährlichen Angriff ein. Thiam kurbelte von hinten heraus das Spiel an, Pinto narrte auf der Außenbahn immer wieder den überforderten Wiedener. Eine dieser Kombinationen über Balakov und Pinto führte dann auch zum Führungstreffer von Bobic, dem Wojtala nicht nur in dieser Szene viel zu viel Raum ließ. Neben Bobic sorgte Thiam für die meiste Torgefahr, für den sich kein Bremer so richtig zuständig fühlte und der bei zwei tollen Schüssen Pech hatte. Rost reagierte zweimal hervorragend.

Die Bremer Deckung war immer dann anfällig, wenn der VfB aggressiv störte. Nach einer halben Stunde erlahmte die Stuttgarter Offensive, ohne daß Werder daraus Kapital schlagen konnte, obwohl Schaaf mit Bode, Herzog, Maximov und Bogdanovic vier Offensivkräfte aufbot. Die Gründe: Zu langsamer Spielaufbau, schwaches Zweikampfverhalten und kein Spiel über die Außen. Das Resultat: Keine einzige Chance in neunzig Minuten.

In der zweiten Hälfte stellten auch die Stuttgarter ihre Angriffsbemühungen ein. Schaaf nahm Bogdanovic aus dem Spiel, stellte Bode in die Spitze. Maximov rückte auf die halbrechte Position vor, Dabrowski übernahm dessen Rolle im Bremer Zentrum. Es blieb das einzig Erwähnenswerte in Halbzeit zwei.

Fazit: Ein verdienter VfB-Sieg gegen harmlose Bremer aufgrund einer starken Anfangsphase.

Es berichten Harald Kaiser und Uwe Röser

30.05.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Wohlfahrt (3) - 
J. Keller (4) , 
Verlaat (3) , 
Kai Oswald (3,5) - 
Thiam (2,5) , 
Soldo (3) - 
Pinto (3)    
Carnell (3,5) - 
Balakov (2,5) - 
Bobic (2,5)        
Akpoborie (5)    

Einwechslungen:
57. Rost (4,5) für Pinto
62. M. Zeyer für Akpoborie
80. Ristic für Bobic

Trainer:
Rangnick
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (2,5) - 
Trares (3) - 
Wicky (3) , 
Wojtala (4,5)    
Eilts (3) - 
Frings (4,5) , 
Wiedener (5) - 
Maksymov (4)    
Herzog (2,5) , 
Bode (4) - 
Bogdanovic (5)    

Einwechslungen:
46. Benken (3,5) für Wojtala
46. Dabrowski (3,5) für Bogdanovic
66. Ailton für Maksymov

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bobic (6., Kopfball, Pinto)

Spielinfo

Anstoß:
29.05.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
38000
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
6:0
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Lutz Michael Fröhlich (Berlin)   Note 3
wenig gefordert, entschied in zweifelhaften Situationen für Stuttgart
Spieler des Spiels:
Fredi Bobic
Schoß das wichtige Tor, das den Klassenerhalt sicherte. Immer torgefährlich, laufstark und mit Blick für den Mitspieler.
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