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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
Bayern München

Bayern München


VFB STUTTGART
BAYERN MÜNCHEN
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.

SPIELBERICHT

Personal: Lediglich eine Änderung nahm VfB-Coach Rangnick gegenüber der Partie in Wolfsburg vor. Ziegler hütete statt Wohlfahrt das Tor. Bei den Bayern gab es die sechsfache Rotation: Kahn (Gelb-Rot-Sperre), Helmer (Muskelverhärtung), Tarnat (Gelb-Sperre), Jeremies, Jancker, Zickler blieben draußen. Dreher, Matthäus, Kuffour, Linke, Scholl und Daei spielten.

Taktik: Die VfB-Formation mit Viererkette in der Abwehr und Vierer-Mittelfeld blieb, nur Soldo rückte in die Innenverteidigung. Endreß übernahm den zentralen Defensivpart im Mittelfeld. Bei den Bayern sicherte meist Matthäus hinter den im Raum spielenden Manndeckern ab. Wenn er sich ins Mittelfeld schob, setzte sich Fink, sonst zentral aktiv, nach hinten ab. Den Kopf des Sturmdreiecks bildete Daei. Außen, leicht zurückhängend, spielten Scholl und Basler, die ab und zu die Seite wechselten.

Spielverlauf: Der VfB ging zu Beginn sehr aggressiv in die Zweikämpfe. Die Folge: viele kleine Fouls in den ersten Minuten und etliche Ballgewinne. Die Stuttgarter wirkten sehr kompakt, auch als Endreß verletzt raus mußte und der emsige Oswald in die Kette rückte. Sehr engagiert und laufstark waren Bobic und Akpoborie, Torgefahr strahlten sie jedoch selten aus. Die Münchner begannen zurückhaltend und ohne Risiko, um nicht in Konter zu laufen. In der Abwehr stets in Überzahl, verlagerten sie das Spiel in die Breite. Für die wenigen Überraschungsmomente sorgte Effenberg. Das Geschehen spielte sich meist im Mittelfeld ab. Vor der Pause hatte der VfB keine zwingende Torchance - weil zu selten über die Flügel gespielt wurde. Gefahr kam nur auf, wenn der agile Rost über rechts zum Flanken kam. In der zweiten Hälfte machte sich beim VfB die kraftraubende Spielweise bemerkbar. München kam besser ins Spiel, probierte es des öfteren mit langen Bällen in die Spitze und rückte schneller nach. Eiskalt nutzte Scholl die erste Bayern- Chance zur Führung. Vor allem durch Jeremies' Hereinnahme bekamen sie im Mittelfeld Überzahl, da er fast nur vor seinen Manndeckern agierte.

Fazit: Der VfB bemühte sich redlich, aber ohne Zug zum Tor. Die Bayern überzeugten durch Cleverneß und Effektivität.

Es berichten Karlheinz Wild, Harald Kaiser, George Moissidis und Uwe Röser

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ziegler (4) - 
Kies (4) , 
Soldo (3,5) , 
Verlaat (3,5)    
Carnell (3,5) - 
Endreß        
Rost (3,5)    
Lisztes (5)    
M. Zeyer (4) - 
Akpoborie (5)    
Bobic (3,5)    

Einwechslungen:
14. Kai Oswald (3) für Endreß
66. Blessin für Akpoborie
74. Frommer für Lisztes

Trainer:
Rangnick
Bayern München
Aufstellung:
Dreher (3) - 
Matthäus (2,5)    
T. Linke (3)    
Kuffour (4) - 
Fink (3) - 
Babbel (3,5)    
Salihamidzic (3,5) - 
Effenberg (2,5) - 
Basler (3,5)    
Scholl (3)        
Daei (5)    

Einwechslungen:
66. Zickler für Daei
70. Jeremies für Matthäus
77. Jancker     für Scholl

Trainer:
Hitzfeld

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Scholl (62., Rechtsschuss, Matthäus)
0:2
Jancker (82., Rechtsschuss, Salihamidzic)
Rote Karten
Stuttgart:
Verlaat
(83., Beleidigung des Schiedsrichter-Assistenten)
Bayern:
-
Gelbe Karten
Stuttgart:
Wohlfahrt
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Bobic
(3.)
,
Endreß
(3.)
,
Rost
(2.)
Bayern:
Babbel
(10. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Basler
(4.)
,
T. Linke
(3.)

Besondere Vorkommnisse
30. Wohlfahrt bekommt auf der Bank sitzend Gelb wegen unsportlichen Verhaltens.
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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Hradecky, Lukas
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Eintracht Frankfurt
14
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2.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
13
5x
 
Neuer, Manuel
Neuer, Manuel
Bayern München
13
5x
 
Hitz, Marwin
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FC Augsburg
13
5x
 
5.
Baumann, Oliver
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TSG Hoffenheim
14
5x
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Spielinfo

Anstoß:
04.05.1999 20:00 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
53000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
3:5
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Georg Dardenne (Nettersheim)   Note 4
fiel auf viele Schwalben in schon peinlicher Weise herein
Spieler des Spiels:
Stefan Effenberg
Guter Stratege im Mittelfeld, gewann viele Zweikämpfe und schlug kluge Pässe.

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