Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Bayern München

 - 

Hansa Rostock

 

6:1 (0:0)

Seite versenden

Die Analyse

- Anzeige -

Personal: Beide Mannschaften traten gegenüber den Spielen der ersten Pokalrunde in unveränderter Besetzung an. Die Bayern also mit der Elf, die in Ahlen 5:0 gewann, Rostock mit der Mannschaft, die den 1. FC Köln mit 1:0 besiegte.

Taktik: Die Bayern boten erneut einen Dreimannsturm mit der "Keilspitze" Jancker und den beiden hängenden Angreifern Basler und Elber auf. Hansa-Coach Lienen richtete seine Abwehr auf das Spiel der Münchner aus, beorderte Zallmann hinter die beiden Manndecker Rehmer und Yasser und versuchte, mit einer Dreierkette vor der Abwehr die Angriffswellen der Bayern schon früh zu brechen. Bei den Münchnern schaltete sich Libero Matthäus sehr häufig ins Mittelfeldspiel mit ein und verstärkte so den ohnehin schon großen Druck auf Rostocks Abwehr. Elber tauchte mit zunehmender Spieldauer immer öfter in vorderster Front auf.

Spielverlauf: Die Bayern legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein, Hansa ließ sich weitgehend in der eigenen Hälfte festnageln. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff dauerte viel zu lange, zu selten wurde das Mittelfeld spielend überbrückt, zu langsam rückten die Mittelfeldspieler in die Spitze nach, so daß die beiden Angreifer weitgehend in der Luft hingen. Ein Chancenverhältnis von 8:1 erarbeiteten sich die aggressiven und angriffslustigen Bayern schon in der ersten Halbzeit, in der Hansa-Torhüter Pieckenhagen zum überragenden Mann auf dem Feld avancierte. Die beste Torchance jedoch bot sich Rostocks Mittelfeldspieler Lange, der nach einem Lattenschuß Neuvilles freistehend aus fünf Metern am Tor vorbeizielte.

Nach der Pause, mit Effenbergs frühem Elfmetertor, brachen alle Dämme. Rostock mußte nun aufmachen, den Dreierriegel vor der Abwehr lockern und lud die Bayern zum Toreschießen förmlich ein. Gnadenlos nutzten die Münchner die freien Räume in der gegnerischen Hälfte aus, bei Hansa stimmten die Zuordnungen nicht mehr, die Abwehr wurde zum Hühnerhaufen. Auch der beste Rostocker, Torhüter Pieckenhagen, konnte das Debakel schließlich nicht mehr verhindern.

Fazit: Ein hochverdienter Sieg der Bayern, die nur am Anfang mit ihren Chancen schluderten, nach der Pause aber eiskalt zuschlugen.

Es berichtet George Moissidis

09.09.98
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (3) - 
Matthäus (3) - 
Babbel (3)        
Helmer (2,5)    
Fink (3) - 
Strunz (3,5)        
Effenberg (2,5)    
Lizarazu (2,5)        
Basler (3,5)    
Elber (3)    
Jancker (2)    

Einwechslungen:
64. Jeremies für Strunz
64. Zickler     für Basler
77. Kuffour für Babbel

Trainer:
Hitzfeld
Hansa Rostock
Aufstellung:
Pieckenhagen (3) - 
Zallmann (4,5) - 
Rehmer (4) , 
Yasser (4,5) - 
Lange (5) , 
Weilandt (5) - 
Majak (5) - 
Ramdane (4,5)    
Dowe (4,5)    
Neuville (4,5)    
Pamic (5)    

Einwechslungen:
62. Breitkreutz für Dowe
62. Agali     für Pamic
75. Gansauge für Neuville

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Effenberg (50., Foulelfmeter, Strunz)
2:0
Helmer (53., Kopfball, Basler)
3:0
Lizarazu (56., Linksschuss, Jancker)
3:1
Ramdane (65., Rechtsschuss)
4:1
Zickler (72., Rechtsschuss, Jancker)
5:1
Jancker (73., Rechtsschuss, Jeremies)
6:1
Elber (85., Rechtsschuss, Zickler)
Gelbe Karten
Bayern:
Strunz
(1. Gelbe Karte)
,
Lizarazu
(1.)
,
Babbel
(1.)
Rostock:
Agali
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
09.09.1998 20:00 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
53000
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
17:3
Eckenverhältnis:
12:2
Schiedsrichter:
Hellmut Krug (Gelsenkirchen)   Note 2
hatte die Partie gut im Griff, bewies ein gutes Auge, als er in der 36. Minute einen Zweikampf Dowe gegen Jancker nicht auf Elfmeter entschied
Spieler des Spiels:
Carsten Jancker
Ein Tor, zwei Vorarbeiten: Immer anspielbar, ungeheuer beweglich und enorm torgefährlich.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -