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VfL Bochum

 - 

Werder Bremen

 

2:0 (1:0)

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Die Analyse

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Personal: Trainer Klaus Toppmöller, der weiter auf Stefan Kuntz verzichten muß, hatte gegenüber dem Pokalspiel in Zwickau nominell nur eine Änderung vorgenommen: Gaudino kam für Reis. Drei Wechsel dagegen bei Werder Bremen nach dem Pokalspiel bei Leverkusens Amateuren: Wolfgang Sidka nahm Flock, Benken und Seidel aus der Mannschaft, stellte dafür Skripnik, Maximow und Frings in die Anfangsformation.

Taktik: Die Bochumer stützten sich im Defensivbereich auf eine Dreierkette mit Kracht als zentralem Deckungsspieler. Klaus Toppmöller überraschte die Bremer mit einer neuen Formation im Angriff: Neben Michalke spielten auch Bastürk und Gaudino zunächst in der Spitze. Dazu schalteten sich Peschel über rechts und Hofmann über die zentrale Position nach vorne ein. So mußten Frey (kümmerte sich um Gaudino) und Eilts (spielte gegen Bastürk) fast ständig in den Abwehrverband einrücken. Auf der anderen Seite sollte Maximow das Offensivspiel ankurbeln, war mit dieser Aufgabe jedoch überfordert.

Spielverlauf: Die Bochumer wirbelten die Werder-Deckung von Beginn durcheinander, die Bremer wirkten in der ersten Halbzeit oft konfus und orientierungslos. Sie konnten den schnellen und sehr genauen Angriffszügen der Bochumer nicht folgen. Die Fäden zogen dabei Gaudino und der glänzend aufgelegte Bastürk, der durch gewonnene Zweikämpfe und spektakuläre Anspiele immer wieder Löcher in die schwimmende Werder-Abwehr riß. Bochum verpaßte allerdings die Gelegenheiten, die Führung frühzeitig auszubauen. Aber auch in der Defensive standen die aggressiven Bochumer meist sicher. Frings und Flo waren abgemeldet, auch Bode erzielte keine Wirkung, wurde von Fahrenhorst wirkungsvoll bekämpft. Maximow war nicht in der Lage, dem Werder-Spiel Impulse zu verleihen. Die guten Ansätze des bisweilen dynamischen Roembiak auf der rechten Außenbahn verpufften spätestens beim finalen Paß oder der Flanke. Auch die Hereinnahme der zusätzlichen Stürmer Seidel und Kuntz - Flo rückte nach Wickys Ausfall in die Abwehr zurück - erwies sich als wirkungslos. Bremen kam zwar nach der Pause etwas besser ins Spiel, dies resultierte jedoch mehr daraus, daß die Bochumer, deren Kräfte schwanden, etwas nachließen. Bei den beiden einzigen Bremer Chancen von Bode und Flock zeigte sich Ernst auf dem Posten, das Kontertor von Toplak entschied die Partie.

Fazit: Verdienter Bochumer Sieg gegen eine harmlose Bremer Mannschaft.

Es berichten Manfred Ewald und Thomas Hennecke

09.09.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Th. Ernst (2,5) - 
Sundermann (3) , 
Kracht (3) , 
Waldoch (3) - 
Fahrenhorst (3)    
Schreiber    
N. Hofmann (4,5) - 
Peschel (4)        
Bastürk (1,5) - 
Gaudino (2,5)    
Michalke (3,5)

Einwechslungen:
7. Reis (3) für Schreiber
64. Toplak     für Peschel
80. Petrovic für Gaudino

Trainer:
Toppmöller
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (3) - 
Wicky (4,5)    
Wiedener (5) , 
Skripnik (4) - 
Eilts (4) - 
Frey (5) - 
Roembiak (3,5) , 
Maksymov (5)    
Bode (4) - 
Flo (5)    
Frings (5)    

Einwechslungen:
59. Kunz (4)     für Wicky
62. Seidel für Frings
70. Flock für Maksymov

Trainer:
Sidka

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Fahrenhorst (1., Rechtsschuss, Michalke)
2:0
Toplak (69., Rechtsschuss, N. Hofmann)
Gelbe Karten
Bochum:
Peschel
(2. Gelbe Karte)
Bremen:
Kunz
(1. Gelbe Karte)
,
Flo
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
08.09.1998 20:00 Uhr
Stadion:
Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer:
20127
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
7:2
Eckenverhältnis:
6:1
Schiedsrichter:
Bernd Heynemann (Magdeburg)   Note 2
machte nur wenige kleine Fehler, ansonsten souverän
Spieler des Spiels:
Yildiray Bastürk
Spielte eine Halbzeit lang brillant auf, sprühte vor Ideen, zeigte tolle Tricks, leistete zudem noch wertvolle Defensivarbeit.
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