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Bayer Leverkusen

 - 

Hertha BSC

 

2:2 (1:1)

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SPIELBERICHT

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Personal: Bayer mit einer Umstellung: Für den gesperrten Robert Kovac kam Reeb und besetzte die rechte, defensive Außenposition, Zivkovic rückte in die Innenverteidigung. Bei der Hertha spielten Rekdal und Veit für Roy und Reiss.

Taktik: Hertha begegnete der Leverkusener Angriffsreihe mit einer Dreierkette in der Abwehr, hinter der Rekdal als Libero agierte. Wosz und Thom sollten Preetz, einzige echte Spitze, abwechselnd von den Seiten unterstützen, Tretschok hatte die Aufgabe, im zentralen Mittelfeld die Leverkusener zu stellen. Weil dies aber zu selten klappte, Ramelow und Emerson relativ ungestört ihr Kombinationsspiel aufziehen konnten, mußte Rekdal seine Liberoposition bald aufgeben und vor die Abwehr rücken, um die Bayer-Überzahl im Mittelfeld zu neutralisieren.

Spielverlauf: Bayer übernahm von Beginn an die Initiative, ging früh in Führung, verpaßte es dann allerdings, der dicht gestaffelten Berliner Abwehr weiter gefährlich zu Leibe zu rücken. Schöne Kombinationen, vornehmlich über die Flügel - doch die letzte Konsequenz ließen die Leverkusener vermissen. Vor dem Tor besaß Hertha die Lufthoheit, immer wieder verfingen sich die Leverkusener im eng gestrickten Abwehrnetz der Gäste. Hertha zeichnete sich an diesem Tage auch dadurch aus, daß sich die Mannschaft von den Rückständen nicht beeinflussen ließ. Dosiert wurden die Angriffe nach vorne gefahren, zu keinem Zeitpunkt drohten die Berliner, den schnellen Zé Roberto oder Hejduk bei einem Konter ins offene Messer zu laufen. Dank Leverkusener Patzer in der Deckung machten sie aus wenigen Chancen zwei Tore.

Leverkusen kam der Spielweise der Hertha mit zunehmender Dauer der Partie immer mehr entgegen: Hektik machte sich breit im Aufbauspiel, zudem vernachlässigten die Ideengeber in der Zentrale die linke Seite fast völlig, banden Zé Roberto viel zu selten ein. Erst in der Schlußphase besann sich Bayer - jetzt mit Meijer im Zentrum - wieder auf seine Stärken, scheiterte aber nun an Gabor Kiraly im Hertha-Tor.

Fazit: Ein rasantes, temporeiches Spiel mit einer überlegenen Bayer-Truppe und einer Hertha, die nie aufgab.

Es berichten Frank Lußem und Oliver Bitter

02.05.99
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer Leverkusen
Aufstellung:
Matysek (3) - 
Zivkovic (3,5) , 
Nowotny (3,5)   
Reeb (2,5) , 
Heintze (4) - 
Ramelow (2,5)       
Emerson (3)       
N. Kovac (4)   
Hejduk (3,5)   
Zé Roberto (3) - 

Einwechslungen:
61. Happe (2,5) für Nowotny
64. Lehnhoff für Hejduk
78. Meijer für N. Kovac

Trainer:
Daum
Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (2) - 
Rekdal (3,5)      
van Burik (3) , 
Herzog (2,5)        
Sverrisson (2,5) - 
Veit (3,5)   
Tretschok (4,5) , 
M. Hartmann (3,5) - 
Thom (3)   
Wosz (3,5)   
Preetz (4,5)   

Einwechslungen:
54. An. Schmidt (4,5) für Rekdal
80. Sanneh für Wosz

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ramelow (8., Kopfball, Hejduk)
1:1
Nowotny (25., Eigentor)
2:1
Emerson (46., Rechtsschuss, Ramelow)
2:2
Herzog (52., Kopfball, Preetz)
Gelb-Rote Karten
Leverkusen:
-
Hertha:
Herzog
(74.)

Gelbe Karten
Leverkusen:
Emerson
(4. Gelbe Karte)
,
Ramelow
(3.)
Hertha:
Veit
(6. Gelbe Karte)
,
Rekdal
(6.)
,
Preetz
(2.)
,
Thom
(6.)

Besondere Vorkommnisse
Heintze schießt Foulelfmeter neben das Tor (45.)

Spielinfo

Anstoß:
01.05.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Ulrich-Haberland-Stadion
Zuschauer:
22500 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
7:1
Schiedsrichter:
Hartmut Strampe (Handorf)   Note 5
zerpfiff das Spiel in der Schlußphase regelrecht, hätte Rekdal wegen der Notbremse an Kirsten Rot zeigen müssen, übersah einen klaren Elfmeter, als Kirsten im Strafraum von Sverrisson umgerissen wurde
Spieler des Spiels:
Gabor Kiraly
Sicherte Berlin mit seinen Paraden den Punktgewinn.
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