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Hamburger SV

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Borussia Dortmund

 
Hamburger SV

0:0 (0:0)

Borussia Dortmund
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SPIELBERICHT

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Personal: Nach dem 0:0 von Bremen strich HSV-Trainer Pagelsdorf nur Spörl von der Besetzungsliste, dessen Part fiel Curtianu zu. Bei Borussia kam es gegenüber dem 2:1 über Freiburg zu zwei Änderungen: Baumann vertrat den Nijhuis (Bandscheibenreizung) in der Abwehr, im Sturm schubste Herrlich (nach überstandenen Leistenbeschwerden) Salou auf die Bank.

Taktik: Vor Hamburgs Dreierkette postierte sich Ernst als Abfangjäger für But, Borussias offensivstem Mittelfeldspieler. Curtianu war in zentraler Position als HSV-Ideengeber vorgesehen, hatte in einer arbeitsintensiven Doppelfunktion aber auch Stevic bei dessen Vorstößen abzuschirmen. Waren die Dortmunder in Ballbesitz, erwarteten sie frühe Attacken der Platzherren, die wie zuletzt üblich mit einem Sturm-Trio begannen. Dédé, der gestern seinen 21. Geburtstag feierte, rückte deshalb bei Hamburger Angriffen auf der linken Seite nach hinten - gegen den laufstarken Grammozis, den vertretungsweise auch Nerlinger übernahm. Sobald sich das Spiel in die Halfte der Gastgeber bewegte, rückte der Brasilianer ins Mittelfeld nach. In der Mitte lieferte sich Kohler rassige Duelle mit Yeboah, rechts hatte es Baumann mit Dembinski zu tun.

Spielverlauf: Nur in den ersten zehn Minuten erfüllten die Dortmunder ihr Versprechen, deutlich offensiver und aggressiver als bei der Niederlage in Rostock zu spielen. Mit fortdauernder Spielzeit jedoch verschaffte sich der HSV ein Übergewicht im Mittelfeld, stellte mehr Zug zum Tor unter Beweis, prüfte De Beer aber nur ein einziges Mal - bei einem Freistoß von Grammozis. Imponierend in der Partie, die unter einem böigen Wind litt, die Laufstärke von Curtianu und Grammozis. Zusätzlichen Druck übte Hoogma aus, der ich bei jeder passenden Gelegenheit vor seine Abwehr schob. Dortmund Spiel litt unter Nerlingers fehlender Bindung, darunter, daß But nach gutem Beginn abbaute und Stevic durch Curtinau gebunden war.

Noch stärker als in der weitgehend ereignislosen ersten Halbzeit regierte auch nach Wiederbeginn das Zufallsprinzip. Besonders beim BVB, der seine ohnehin von großer Harmlosigkeit geprägten Offensiv-Bemühungen fast völlig einstellte, und sich nur auf reine Abwehrarbeit beschränkte. Hamburg entwickelte durch Doll, der präziser (und klugerweise flach) in die Tiefe paßte, mehr Druck. Ernsthaft in Gefahr geriet die BVB-Deckung vor dem sicheren De Beer freilich nicht.

Fazit: In einer über weite Strecken unansehnlichen Partie geizten beide Teams mit spielerischen Reizen. Hamburg war druckvoller aber nie wirklich gefährlich.

Es berichten Thomas Hennecke und Hubert Meyer

18.04.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (3) - 
Panadic (3) , 
Hoogma (3) , 
Hertzsch (3)    
F. Ernst (4) - 
Groth (4) , 
Hollerbach (3,5) - 
Curtian (3,5)    
Grammozis (2,5)    
Dembinski (5)    
Yeboah (3)

Einwechslungen:
56. Doll (3) für Curtian
64. Kiryakov     für Dembinski

Trainer:
Pagelsdorf
Borussia Dortmund
Aufstellung:
de Beer (2,5) - 
S. Reuter (3) - 
K. Baumann (4,5) , 
Kohler (3) - 
Dede (3)    
Stevic (3) , 
Nerlinger (5) - 
Ricken (4)    
But (5) - 
Herrlich (4,5) , 
Barbarez (4,5)

Trainer:
Skibbe

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
Hertzsch
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Kiryakov
(2.)
,
Grammozis
(2.)
Dortmund:
Ricken
(4. Gelbe Karte)
,
Dede
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
18.04.1999 18:00 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
25437
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Dr. Franz-Xaver Wack (Biberbach)   Note 3
hatte die Partie abgesehen von kleineren Problemen gut im Griff
Spieler des Spiels:
Dimitrios Grammozis
Unternehmungslustig, einer der wenigen HSV-Aktivposten.
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