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1. FC Kaiserslautern

 - 

Bayern München

 

2:1 (2:1)

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SPIELBERICHT

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Personal: Beim Meister fehlten Ramzy, Rösler (beide Knieprobleme), Reich (Grippe) verletzungsbedingt, saß Ballack zunächst nur auf der Bank. Marschall (nach Gelbsperre) kehrte in die Spitze zurück, Schjönberg feierte in der Mandeckung sein Comeback nach über halbjähriger Pause (Beinbruch), Schäfer (gegen Basler) spielte erstmals von Beginn an diese Saison, statt als Manndecker fungierte Roos diesmal vor der Deckung als Bewacher von Scholl. Der Titelfavorit mußte Tarnat, Jeremies (beide muskuläre Probleme) ersetzen, verzichtete auf Effenberg und Matthäus, die geschont wurden. Salihamidzic vertrat Tarnat als linken Verteidiger, in der Effenberg-Rolle versuchte sich Scholl. Daei erhielt abermals den Vorzug gegenüber Jancker.

Taktik: Die Bayern ohne Libero, mit Helmer (gegen Marschall) und Linke (gegen Rische) in der Manndeckung sowie Babbel auf der rechten Seite als freiem Mann. Der Nationalspieler nutzte die Freiheiten, kurbelte unentwegt die Offensive mit an und leitete die Führung ein. München spielte gradlinig nach vorne, sorgte mit Daei als Spitze und tatkräftiger Unterstützung von Basler, Zickler und Scholl gehörig für Durcheinander beim Gegner, der nach drei Niederlagen gegen Bayern zunächst völlig verunsichert agierte. Trotz fester Zuordnungen kam Kaiserslautern oft zu spät in der ersten halben Stunde. Erst, als die Pfälzer mehr Biß zeigten, gerieten die spielerisch überlegenen in Bedrängnis. Die eingewechselten Youngster Riedl (für den verletzten Buck) und Ballack, der Wagner (Wadenblessur) ersetzte, belebten das Lauterer Spiel.

Spielverlauf: Zum Verhängnis wurde München nach starkem Beginn ein Aussetzer von Helmer, der mit einem mißglückten Rückpaß Buck zum Ausgleich einlud. Damit wendete sich das Blatt, verlor der Spitzenreiter vorübergehend den Kopf und seine Überlegenheit.

Nach dem Seitenwechsel beschleunigte der Gast den Vorwärtsgang, geriet der 1. FCK mehr und mehr unter Druck. Reinke steigerte sich zum großen Rückhalt der "Roten Teufel".

Fazit: Die Bayern verspielten leichtsinnig ihre stolze Serie mit 19 Pflichtspielen ohne Niederlage. Der 1. FCK gewann glücklich, aber dennoch verdient. Weil Rische und Ratinho noch die Latte trafen, sich Sforza unter Druck wieder zum umsichtigen Abwehrorganisator steigerte, der durch starkes Stellungsspiel viele brenzlige Situationen bereinigte.

Es berichten Michael Ebert, Uli Gerke und Karlheinz Wild

14.04.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Reinke (1,5) - 
Sforza (2,5) - 
H. Koch (4) , 
Schjönberg (3) - 
O. Schäfer (3,5) - 
Roos (3,5)    
Wagner (3,5)        
Ratinho (3,5) - 
Buck (3)        
Marschall (3,5)    
Rische (3)    

Einwechslungen:
30. Riedl (3) für Buck
52. Ballack (3) für Wagner
61. Hrutka für Roos

Trainer:
Rehhagel
Bayern München
Aufstellung:
Kahn (4)    
T. Linke (3) , 
Helmer (5)    
Babbel (2,5) , 
Salihamidzic (3)    
Fink (4)    
Strunz (4)    
Scholl (4)        
Basler (4)    
Zickler (3,5) - 
Daei (3)        

Einwechslungen:
46. Dreher (4) für Kahn
61. Jancker für Scholl
80. Jarolim für Daei

Reservebank:
N. Johansson

Trainer:
Hitzfeld

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Daei (5., Rechtsschuss, Babbel)
1:1
Buck (29., Rechtsschuss)
2:1
Rische (43., Kopfball, Ratinho)
Gelbe Karten
K'lautern:
Wagner
(4. Gelbe Karte)
,
Marschall
(6.)
Bayern:
Scholl
(1. Gelbe Karte)
,
Basler
(2.)
,
Fink
(4.)
,
Helmer
(2.)
,
Strunz
(7.)
,
Salihamidzic
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
13.04.1999 20:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
41500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
9:5
Schiedsrichter:
Lutz Michael Fröhlich (Berlin)   Note 3,5
wäre in der hektischen Phase nach der Pause bei allem Bemühen fast die Partie aus den Händen geglitten. Durch konsequentes Durchgreifen fand er seine Linie zurück.
Spieler des Spiels:
Andreas Reinke
Verhinderte mit tollen Paraden einen höheren Rückstand, hielt in der Schlußphase den Sieg fest.
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