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FC Schalke 04

 - 

VfL Wolfsburg

 

2:0 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Drei Änderungen beim FC Schalke 04: Thon löste Müller als Libero ab, Van Kerckhoven kam für den verletzten Kmetsch zum Zug, Max ersetzte den ebenfalls verletzten Goossens in der Spitze. Beim VfL Wolfsburg kamen Ballwanz, Charles Akonnor und Breitenreiter für Greiner, Präger (beide gesperrt) und Reyna (transferiert). Wolfs Umstellungen in der Deckung: Ballwanz übernahm den Liberoposten von Maltritz, der auf die rechte Außenbahn wechselte. Kryger und Thomsen spielten Manndecker, während sich Nowak zentral gegen Wilmots stellte.

Taktik: Mit der Rückkehr von Olaf Thon wurde Schalkes Spielaufbau wieder variabler. Deutlich erkennbar das Bemühen des Liberos, sich mal zurückfallen zu lassen, dann wieder weit ins Mittelfeld vorzuschieben. Die andere zentrale Schaltstelle war zunächst Wilmots, der hinter den Spitzen Bälle erkämpfte und verteilte. Bewacher Nowak konnte seine Kreise kaum einengen. Wolfsburg vertraute in der Abwehr einer sturen Manndeckung. Kryger hielt Max in Schach, Thomsen hatte gegen Mulder allerdings viele Probleme. Ein großes Plus erarbeitete sich Schalke auf der linken Außenbahn, wo Büskens und Van Kerckhoven ein funktionierendes Pärchen bildeten. Weil sich Van Kerckhoven zumeist auf die Defensive beschränkte, hatte Büskens Raum und Zeit, sich wirkungsvoll in den Angriff einzuschalten. Die Initiativen in Wolfsburgs Offensive sollten von Dammeier (halblinks) und Akonnor (halbrechts) ausgehen, entscheidende Impulse blieben jedoch aus, auch deshalb, weil sich Juskowiak, Breitenreiter und später auch Baumgart nie entscheidend durchsetzen konnten.

Spielverlauf: Schalkes starker Anfangsphase, in der Mulder nur den Pfosten traf, folgte eine Phase, in der der Spielaufbau mit zu vielen Fehlern behaftet war. Doch gegen die bei ihren Gegenangriffen harmlosen Wolfsburger, die fast alle Zweikämpfe verloren, gelang es Schalke immer wieder, den Druck neu aufzubauen. Reitmaier verhinderte einen früheren Rückstand, war beim 0:1 schließlich machtlos. Mit dem 1:0 im Rücken wurde Schalke noch stärker, auch dank Alpugan, der gekonnt Wilmots' Rolle im offensiven Mittelfeld übernahm. De Kocks Tor bedeutete die Entscheidung.

Fazit: Hochverdienter Sieg der Schalker, die kämpferisch und spielerisch klar besser waren.

Es berichten Manfred Ewald, Michael Richter und Oliver Bitter

05.04.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Reck (3) - 
de Kock (3)    
Thon (2,5) , 
van Hoogdalem (4)    
Nemec (3,5)        
Held (5) - 
Büskens (2)    
Wilmots (3)    
Mulder (3) , 
Max (5)    

Einwechslungen:
40. Alpugan (2,5) für Wilmots
76. Müller für Nemec
85. Wolf für Max

Trainer:
Stevens
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Reitmaier (2) - 
Ballwanz (4) - 
Kryger (3,5) , 
Thomsen (4,5)    
Nowak (5) - 
Kapetanovic (5)    
Maltritz (5)    
Dammeier (5)    
Akonnor (4,5) - 
Juskowiak (5) , 
Breitenreiter (5)    

Einwechslungen:
46. Baumgart (5) für Breitenreiter
70. Schröder für Maltritz
79. Nagorny für Dammeier

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Büskens (60., Linksschuss, Mulder)
2:0
de Kock (82., Linksschuss, Mulder)
Gelbe Karten
Schalke:
Nemec
(9. Gelbe Karte)
,
van Hoogdalem
(4.)
Wolfsburg:
Kapetanovic
(8. Gelbe Karte)
,
Thomsen
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
03.04.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Parkstadion, Gelsenkirchen
Zuschauer:
43700
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
9:2
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 3
ein sicheres Gespann. Einziger Fehler: Beim Foul von Van Hoogdalem an Baumgart blieb der fällige Elfmeterpfiff aus.
Spieler des Spiels:
Michael Büskens
Hielt defensiv Maltritz in Schach, schaltete sich oft wirkungsvoll nach vorne ein und sorgte für den wichtigen Schalker Führungstreffer.
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