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Hansa Rostock

 - 

Hamburger SV

 

0:1 (0:1)

Hamburger SV
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SPIELBERICHT

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Personal: Bei Hansa mußten die Abwehrspieler Rehmer (Gelb- Rot-Sperre) und Gansauge (Gelb-Sperre) ersetzt werden. Für die beiden kamen die genesenen Weilandt und Ehlers in den defensiven Block. Im offensiven Mittelfeld erhielt Breitkreutz den Vorzug vor Dowe. HSV- Trainer Frank Pagelsdorf nahm drei Veränderungen vor. Vogel, Fischer und Dembinski mußten auf die Reservebank. Dafür standen Panadic, der seine Bänderverletzung auskuriert hatte, Babatz und Kirjakow in der Anfangsformation.

Taktik: Beide Mannschaften operierten mit Dreier-Ketten, wobei die gegnerischen Spitzen stets übergeben wurden. Bei Rostock übernahm Breitkreutz den offensiven Part. Wenn Hansa angriff, ließ sich Babatz aus der HSV-Mittelreihe zurückfallen und kümmerte sich um Breitkreutz. Die gleiche Variante auf der Gegenseite. Der Däne Gravesen, diesmal hinter den Spitzen aufgeboten, wurde von Wibran attackiert, wenn die Hamburger auf Offensive umschalteten. Hansa-Trainer Zachhuber reagierte während des Spiels früh. Für den kaum in Erscheinung getretenen Ramdane kam der erfahrene Dowe.

Spielverlauf: Schon nach vier Minuten gab es einen Riesen- Schock für die Rostocker. Weilandt zögerte als letzter Mann zu lange, schoß Gravesen an, der in den Strafraum eindrang und überlegt den Führungstreffer markierte. Doch Hansa zeigte nur für Minuten Nerven, erhöhte das Tempo. Bei einem tollen Direktschuß von Lange bewahrte Butt den HSV vor dem Ausgleich. Und auch bei einem Flachschuß von Wibran war der Schlußmann da. Nach 33 Minuten hatte der HSV die große Chance, die Führung auszubauen. Doch Gravesen scheiterte mit einem Foulelfmeter am glänzend reagierenden Pieckenhagen. Nach der Pause bestand dieses Spiel nur noch aus Hektik und Krampf. Zachhuber wollte noch einmal die Angriffswucht erhöhen und brachte Fuchs als echte zweite Spitze, aber auch der traf nicht. Zwar besaßen Dowe (56.) und Wibran (76.) die Chancen zum Ausgleich, doch die Schüsse strichen über das Tor, und einen Knaller von Lange meisterte Butt (63.). In den Schlußminuten brachte Rostock mit dem mazedinischen Nachwuchs-Auswahlspieler Noveski eine dritte Spitze für Abwehrchef Weilandt.

Fazit: Von zwei schwachen Mannschaften nutzte der Hamburger SV eine seiner Chancen und brachte den Sieg glücklich über die Runden.

Es berichten Jürgen Nöldner und Michael Richter

21.03.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Pieckenhagen (2,5) - 
Ehlers (4,5)    
Weilandt (5)        
Holetschek (4,5) - 
Wibran (4,5) , 
Yasser (4) - 
Lange (4) , 
Majak (5) - 
Breitkreutz (4,5)    
Ramdane (5)    
Neuville (3,5)

Einwechslungen:
31. Dowe (4) für Ramdane
62. Fuchs für Breitkreutz
82. Noveski für Weilandt

Trainer:
Zachhuber
Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (1,5) - 
Panadic (3) , 
Hoogma (3) , 
Hertzsch (3) - 
F. Ernst (4,5)    
Babatz (4,5) - 
Groth (4,5) , 
Gravesen (3)            
Hollerbach (4) - 
Kiryakov (4,5)        
Yeboah (3,5)

Einwechslungen:
57. Curtianu (5) für Gravesen
73. Vogel für F. Ernst
83. Doll für Kiryakov

Trainer:
Pagelsdorf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gravesen (5., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Rostock:
Ehlers
(4. Gelbe Karte)
,
Weilandt
(3.)
HSV:
Gravesen
(3. Gelbe Karte)
,
Kiryakov
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Pieckenhagen hält Foulelfmeter von Gravesen (34.)

Spielinfo

Anstoß:
21.03.1999 18:00 Uhr
Stadion:
Ostseestadion, Rostock
Zuschauer:
16000
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Herbert Fandel (Kyllburg)   Note 2,5
hatte das hektische Spiel weitgehend im Griff
Spieler des Spiels:
Jörg Butt
Der HSV-Schlußmann glänzte mit reaktionsschnellen Paraden, spielte gut mit und strahlte enorme Ruhe aus.
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