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Hamburger SV

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Bayer 04 Leverkusen

 
Hamburger SV

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Bayer 04 Leverkusen
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SPIELBERICHT

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Personal: HSV-Trainer Pagelsdorf mußte kurzfristig zwei Umstellungen vornehmen: Für Hertzsch (Adduktorenprobleme) rückte Vogel in die Abwehrkette, für Fischer (Schwindelgefühle nach Grippe) kam Ernst ins Team. Als Spielmacher feierte Curtianu seine Bundesliga-Premiere. Die Leverkusener wieder mit dem zuletzt gesperrten Ramelow, obwohl grippegeschwächt. Neben Emerson (Muskelfaserriß) fiel kurzfristig auch Reeb (Sehschwäche nach Kreislaufproblemen) aus. Ledwon und Nico Kovac bildeten dafür die rechte Flanke. Im Angriff erhielt wiederum Rink den Vorzug vor Meijer, den Daum viel zu spät einwechselte.

Taktik: Eine taktische Umstellung bei den Hausherren. Vogel rückte ins Zentrum der Dreier- Abwehrkette, spielte indes nicht immer auf einer Linie, sondern agierte schon mal als klassischer Libero. Dafür ging Hoogma, ansonsten zentral positioniert, nach links. Beide Teams mit identischer Grundordnung, wenngleich bei Leverkusen Abwehrchef Nowotny oft vor die Deckung rückte. Raumdeckung auf beiden Seiten. Die Verteidiger blieben auf ihrer Seite. Päarchenbildung auf den Flügeln, zudem mit Curtianu beim HSV und Beinlich bei Bayer ein Spielmacher hinter der Spitze.

Spielverlauf: Starker Beginn der Hamburger, die das Geschehen bestimmten. Feldvorteile vor allem vor der Pause, ein Übergewicht im Mittelfeld dank des ideenreichen Curtianu sowie des überragenden Groth. Kaum Gegenwehr der Gäste, bei denen Ramelow und Beinlich zu Totalausfällen wurden, Zé Roberto auch keine Impulse geben konnte. Leverkusen mit destruktivem Fußball, ohne Offensivakzente. Erst nach dem Wechsel konnten die Rheinländer die Partie ausgeglichen gestalten. Zumal sich der HSV dem schwachen Niveau anpaßte, was auch daran lag, daß Dembinski, mehr noch der schwache Yeboah abbauten und sich dem enttäuschenden Bayer-Duo Kirsten und Rink anglichen. Auf beiden Seiten dominierten die Abwehrreihen: Panadic überragend, Hoogma solide beim HSV. Happe überragend, Robert Kovac zuverlässig, Nowotny verbessert auf der Gegenseite.

Fazit: Ein glücklicher Punktgewinn für Leverkusen. Ein ermauerter Punkt. In dieser Verfassung wird es Bayer schwer haben, die Qualifikation für die Champions League zu schaffen. Der HSV spielerisch besser, was ein Verdienst von Debütant Curtianu war. Diesmal jedoch nicht torgefährlich, weil Yeboah seiner Form hinterherläuft.

Es berichten Hubert Meyer und Hans-Günter Klemm

28.02.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (3) - 
Vogel (4)    
Panadic (2) , 
Hoogma (3)    
Groth (1,5) , 
F. Ernst (4)    
Babatz (4) , 
Hollerbach (4)    
Curtian (2,5)    
Dembinski (4) , 
Yeboah (5)

Einwechslungen:
66. Gravesen für F. Ernst
85. Jepsen für Curtian

Trainer:
Pagelsdorf
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Matysek (2,5) - 
R. Kovac (3)    
Happe (2)    
Nowotny (2,5) - 
Ledwon (4)    
N. Kovac (4)    
Ramelow (5) , 
Zé Roberto (3,5) - 
Beinlich (5) - 
Rink (4)    
Kirsten (5)    

Einwechslungen:
80. Lehnhoff für N. Kovac
80. Meijer für Kirsten
80. Reichenberger für Rink

Trainer:
Daum

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelb-Rote Karten
HSV:
Vogel
(83.)
Leverkusen:
-
Gelbe Karten
HSV:
Hollerbach
(7. Gelbe Karte)
,
Hoogma
(3.)
Leverkusen:
R. Kovac
(4. Gelbe Karte)
,
Happe
(5., gesperrt)
,
Ledwon
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
27.02.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
22000
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
10:5
Schiedsrichter:
Hermann Albrecht (Kaufbeuren)   Note 5
verlor nach gutem Beginn vollkommen die Linie, konfus, wie die unberechtigte Gelb-Rote Karte für Vogel zeigte
Spieler des Spiels:
Martin Groth
Klarer Punktsieger im Duell mit Zé Roberto. Defensivstark und mit Akzenten in der Offensive.
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