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1. FC Nürnberg

 - 

Werder Bremen

 

1:1 (1:1)

Werder Bremen
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SPIELBERICHT

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Personal: Der neue Nürnberger Trainer Friedel Rausch mußte von den bisherigen Stammkräften auf Lösch (Gelb-Sperre und Fieber) und Grasser (Gelb-Rot- Sperre) verzichten. Aufstellungssorgen hatte er dank der in der Winterpause getätigten Nachkäufe (Köpke, Van Eck, Juskic und Reinhardt) jedoch nicht - Rausch baute alle vier Neuen von Beginn an ein. Mehr Probleme hatte sein Bremer Kollege Felix Magath: Er mußte auf Bogdanovic (Bänderdehnung), Todt (Muskelfaserriß), Frey (Rückenprobleme) und Wojtala (Knieverletzung) verzichten. Weiteres Handicap: Bode saß zwar auf der Bank, war jedoch zu grippegeschwächt, als daß er hätte spielen können. Sein Punktspiel-Debüt im Werder- Team gab der in der Pause vom HSV verpflichtete Stürmer Weetendorf.

Taktik: Nichts Neues bei den Nürnbergern, die wie bisher "klassisch" spielten. Also mit einem Libero hinter den beiden Deckern, mit je einem Pärchen auf den Außenbahnen und einem zentralen Mittelfeldspieler, der überwiegend defensiv orientiert war. Diese Rolle übernahm zunächst Juskic, der sich zudem um die Bewachung von Herzog kümmerte. Ganz neu präsentierte sich hingegen die Bremer Defensive: Trainer Magath ließ mit der in der Vorbereitung einstudierten Viererkette agieren. Sein Plan, mit drei Spitzen aufzulaufen, machten die Ausfälle von Bogdanovic und Bode zunichte.

Spielverlauf: Nürnberg begann in einer tempo- wie abwechslungsreichen Partie äußerst zerfahren. Ganz anders Werder, das die ersten 20 Minuten klar dominierte. Eilts räumte vor der Viererkette konsequent ab, und Herzog kurbelte unermüdlich an. Mit zunehmender Dauer jedoch fand der Club über den Kampf zu seinem Rhythmus und seinem Spiel über die Außen - vor allem Wiesinger steigerte sich, war in der zweiten Hälfte zusammen mit seinem "Hintermann" Driller Ausgangspunkt gefährlicher Angriffe. Werder hingegen wie verwandelt. Auf den Nürnberger Dauerdruck fand es keine passende Antwort, ließ sich zu weit nach hinten fallen und wußte sich oft nur mit blind nach vorne geschlagenen Bällen aus der Umklammerung zu lösen. Herzog versuchte zwar weiterhin das Spiel zu beruhigen, doch fand er kaum Anspielstationen.

Fazit: Nürnberg scheiterte mehr an seinem eigenen Unvermögen im Abschluß als an den Bremern und verschenkte so zwei Punkte.

Es berichten Christian Biechele und Michael Pfeifer

21.02.99
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Köpke (3,5) - 
Baumann (4,5) - 
Nikl (2,5) , 
van Eck (2) - 
Juskic (4)    
K. Reinhardt (4,5)    
Driller (3)        
Wiesinger (3)    
Gerber (3) - 
Kuka (3)    
Ciric (4)

Einwechslungen:
46. Störzenhofecker (3)     für Juskic
86. Oechler für Wiesinger
90. Kurth für Driller

Trainer:
Rausch
Werder Bremen
Aufstellung:
Brasas (3,5) - 
Wicky (4) , 
Benken (3) , 
Skripnik (2,5) , 
Trares (3,5) - 
Flock (3,5)    
Eilts (3) , 
Wiedener (4) - 
Herzog (2,5) - 
Frings (3)        
Weetendorf (4)    

Einwechslungen:
46. Dabrowski (4) für Flock
80. Schierenbeck für Weetendorf
90. Brand für Frings


Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Frings (8., Kopfball, Herzog)
1:1
Kuka (32., Kopfball, Wiesinger)
Gelbe Karten
Nürnberg:
K. Reinhardt
(3. Gelbe Karte)
,
Störzenhofecker
(2.)
,
Driller
(1.)
Bremen:
-

Spielinfo

Anstoß:
20.02.1999 15:30 Uhr
Stadion:
Frankenstadion, Nürnberg
Zuschauer:
32000
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
13:2
Schiedsrichter:
Hartmut Strampe (Handorf)   Note 4
lag bei den spielentscheidenden Szenen richtig, pfiff aber manchmal zu kleinlich, was sich störend auf den Spielfluß auswirkte. Großzügig zeigte er sich in der 17. Minute. Da hätte er Driller Gelb-Rot zeigen können.
Spieler des Spiels:
René van Eck
Robust und zweikampfstark ­ an dem Holländer gab's für die Bremer in der Luft wie auch am Boden kein Vorbeikommen.
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