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Werder Bremen

 - 

Hertha BSC

 

2:1 (1:0)

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SPIELBERICHT

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Personal: Magath ließ kräftig rotieren. Für den verletzten Keeper Rost, Maximow, Flock (Mittelohrentzündung), Wicky und Flo rückten Brasas, Wiedener, Roembiak, Todt und Bogdanovic in die Anfangsformation. Jürgen Röber mußte nach dem 4:0-Erfolg von Hamburg seine Abwehrformation auf zwei Positionen ändern. Für Manndecker Van Burik (verletzt) und Libero Rekdal (gesperrt) kamen Maas und Veit in die Mannschaft. Schmidt ging, wie schon gegen Freiburg nach 14 Minuten, zurück, Veit spielte im Mittelfeld auf dessen Halbposition. Auf der rechten Bahn ersetzte Covic Andreas Thom.

Taktik: Werder spielte erstmals ohne Libero. Die beiden Verteidiger Wojtala und Benken nahmen die Hertha-Stürmer Preetz und Reiss in Manndeckung, im zentralen Mittelfeld folgte Wiedener Wosz auf Schritt und Tritt. Mit Roembiak und Trares wollte Magath das Flügelspiel forcieren, Todt und Eilts sollten auf den Halbpositionen den Druck verstärken. Bei den Berlinern interpretierte Maas seine Liberorolle sehr offensiv. Seine beiden Manndecker hielten ihre Seiten, übernahmen den jeweiligen Gegenspieler im Raum.

Spielverlauf: Werder begann wie entfesselt, schnürte Hertha mit agrressivem Pressing in der eigenen Hälfte ein. Die Mannschaft holte ein klares Plus an Chancen heraus. Vor dem 1:0 war Bogdanovic schon dreimal in aussichtsreicher Position knapp gescheitert. Herzog präsentierte sich eindeutig kreativer und ideenreicher als sein Pendant Wosz. Lediglich Kiraly, der allerdings auch nicht in allen Situationen sicher wirkte, war es zu verdanken, daß das torlose Unentschieden bis kurz vor dem Pausenpfiff Bestand hatte.

In der zweiten Halbzeit noch offener, abwechslungsreicher, attraktiver und unterhaltsamer. Berlin spielte nun auch ohne Libero und verstärkte so seine offensiven Bemühungen. Dies eröffnete naturgemäß auch den Bremern weitere Möglichkeiten, um zu weiteren, durchaus möglichen Toren zu kommen.

Fazit: Ein sensationelles Fußballspiel, das Werder hochverdient gewann. Dennoch konnten sich die Bremer nie sicher sein, weil auch Hertha BSC permanent den Vorwärtsgang einschaltete und stets gefährlich war.

Es berichten Ralf Canal, Hans-Günter Klemm und Michael Richter

20.12.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Brasas (2,5) - 
Wojtala (3) , 
Benken (2,5)    
Roembiak (4)    
Todt (3)    
Wiedener (2) , 
Eilts (2,5)    
Trares (2,5) - 
Herzog (2) - 
Bogdanovic (1,5)            
Bode (2)

Einwechslungen:
46. Maksymov (3,5)     für Roembiak
56. Dabrowski (4) für Benken
90. Flo für Maksymov


Trainer:
Magath
Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
An. Schmidt (3) , 
Maas (3,5)        
Sverrisson (5) - 
Covic (2,5)    
Veit (3) , 
Tretschok (2,5) , 
M. Hartmann (2,5)    
Wosz (4,5)        
Reiss (4,5)    
Preetz (3)    

Einwechslungen:
46. Dardai (3) für Maas
46. Neuendorf (2) für Reiss
60. Roy (4) für Wosz

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bogdanovic (45., Linksschuss, Herzog)
1:1
Preetz (46., Kopfball, Neuendorf)
2:1
Bogdanovic (47., Rechtsschuss, Eilts)
Gelbe Karten
Bremen:
Todt
(6. Gelbe Karte)
,
Eilts
(4.)
,
Bogdanovic
(1.)
Hertha:
Wosz
(4. Gelbe Karte)
,
Maas
(2.)
,
M. Hartmann
(1.)
,
Covic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
20.12.1998 18:00 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
28400
Spielnote:  1
Chancenverhältnis:
13:11
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 2,5
war über weite Phasen ein umsichtiger Leiter und nur einmal bei einer wichtigen Szene nicht ganz im Bilde, denn er hätte Maas nach dessen Foul an Wiedener die Gelb-Rote Karte zeigen müssen
Spieler des Spiels:
Rade Bogdanovic
Sehr agil, immer in Bewegung, wurde durch seine beiden Tore Matchwinner für Werder.
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