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Hamburger SV

 - 

Hertha BSC

 

0:4 (0:1)

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SPIELBERICHT

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Personal: Je zwei Umstellungen auf beiden Seiten: Für Jepsen und Kirjakow kamen beim HSV Vogel und Dembinski neu ins Team, Hertha begann gegenüber der Partie vor zwei Wochen in Rostock mit Neuzugang Reiss für Tchami, Van Burik ersetzte den gelb-gesperrten Thom.

Taktik: Neue Aufgabenverteilungen in der Hamburger Defensive. Vogel übernahm den zentralen Part in der Dreierkette. Hertzsch rückte aus dem Abwehrverbund ins defensive Mittelfeld, wo er den Abfangjäger für Wosz spielen sollte. Groth kehrte auf die rechte Außenbahn zurück, zentral überließ Gravesen (gegen Tretschok) weitgehend Nebenmann Dembinski die Spielmacherrolle. Auch Hertha stellte um: Schmidt räumte für Van Burik den Platz rechts in der Abwehrkette und übernahm den defensiven Part im Zentrum, wo Tretschok etwas offensiver agierte und Wosz die vorderste Front hinter den Spitzen bildete. Veit wich auf die rechte Seite.

Spielverlauf: Hertha zog sich von Beginn an geschickt zurück, stand teilweise mit allen Akteuren in der eigenen Hälfte. Keine Mauertaktik, sondern gezieltes Warten darauf, daß sich der ohne erkennbare Strategie anrennende HSV in der engmaschigen Berliner Deckung verfing. Ballverluste der Hamburger wurden mit zum Teil herrlichen, schnellen Kombinationen zu gefährlichen Kontern der Gäste. Das Herzstück bildete dabei die Mitte, wo der quirlige Wosz häufig die Seiten wechselte, sich so seinem Beschatter entzog und die Nebenleute in Szene setzte. Viel Produktives aber auch von den Seiten (zwei Torvorlagen von Hartmann, eine von Veit). Hamburg kam lediglich etwas auf, als Hertha nach der Führung für eine Weile nachließ. Ohne ordnende Hand und gezielte Vorstöße bemühten sich elf Einzelspieler 90 Minuten aber vergeblich um eine Linie. Unsicherheiten hinten, wo zwischen den überforderten Verteidigern auch Vogel die Organisation vermissen ließ. Viele Fehler schon in der Spieleröffnung, fast keine Aktionen über die Flügel, Dembinski als Gestalter ebenso ein Totalausfall wie Dahlin im Sturm, allerdings wurde der Schwede ebenso wie Yeboah auch kaum in Szene gesetzt. Hertzsch zeigte in ungewohnter Rolle Orientierungsschwächen, Gravesen und später Kirjakow und Ernst gelang fast nichts.

Fazit: Hamburgs Saisonkurve erreichte einen neuen Tiefpunkt, was die Berliner Leistung aber nur geringfügig schmälert. In dieser Form ist Hertha ein Anwärter auf die Spitzengruppe.

Es berichten Hubert Meyer und Michael Richter

13.12.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (4) - 
Panadic (5) , 
Vogel (5) , 
Hoogma (5) - 
Hertzsch (5) - 
Groth (5) , 
Hollerbach (5)        
Gravesen (5)    
Dembinski (5,5) - 
Dahlin (5,5)    
Yeboah (5)

Einwechslungen:
46. F. Ernst (5) für Gravesen
53. Kiryakov (5) für Hollerbach
59. Grubac (5) für Dahlin

Trainer:
Pagelsdorf
Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
van Burik (3) , 
Rekdal (3) , 
Sverrisson (3) - 
An. Schmidt (3) - 
Veit (3,5)        
Tretschok (2)        
M. Hartmann (2,5) - 
Wosz (2,5)            
Reiss (2,5)        
Preetz (4)    

Einwechslungen:
61. Maas für Reiss
68. Dardai für Veit
83. Neuendorf für Wosz

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Reiss (22., Linksschuss, Wosz)
0:2
Wosz (50., Linksschuss, Veit)
0:3
Tretschok (79., Rechtsschuss, M. Hartmann)
0:4
Preetz (84., Linksschuss, M. Hartmann)
Gelbe Karten
HSV:
Hollerbach
(6. Gelbe Karte)
Hertha:
Veit
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Wosz
(3.)
,
Tretschok
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
11.12.1998 20:00 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
20118
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
3:7
Eckenverhältnis:
2:7
Schiedsrichter:
Hans-Jürgen Weber (Essen)   Note 3
leichte Probleme mit der Vorteilsauslegung
Spieler des Spiels:
René Tretschok
Enormes Laufpensum, löste die Defensivaufgaben, gab Impulse für den Aufbau, krönte die Leistung mit dem Treffer zum 3:0.
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