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FC Schalke 04

 - 

Werder Bremen

 

1:2 (0:0)

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Die Analyse

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Personal: Schalke trat zum ersten Mal in dieser Saison im zweiten Spiel hintereinander mit personell unveränderter Aufstellung an, allerdings mit einer anderen Aufgabenverteilung: Tapalovic rückte vom Manndeckerposten, den Van Kerckhoven einnahm, ins defensive Mittelfeld, kümmerte sich um Bremens Spielgestalter Herzog. Eine Änderung gab es im Werder-Team: Bode kehrte nach überstandener Mandelentzündung zurück, übernahm den Platz im Sturm für den zuletzt enttäuschenden Flo.

Taktik: Schalke spielte wieder sehr rechtslastig, weil Goossens die beiden Stürmer Max und Eijkelkamp als hängender Rechtsaußen unterstützen sollte, auf links Büskens aber in erster Linie Defensivaufgaben hatte. Müller trat als Libero nicht ganz so offensiv auf wie zuletzt gegen Duisburg, leitete trotzdem viele Angriffe ein. Die Umstellungen nach der Pause (Latal kam über rechts, Goossens rückte ins Zentrum, Kmetsch sollte das Mittelfeldspiel druckvoller machen) brachten weder mehr Druck noch eine größere Sicherheit. Werder spielte wieder mit Wicky als Abwehrorganisator. Eilts kümmerte sich im Mittelfeld meistens um Nemec, Wiedener wurde in die defensiv zentrale Position zurückgezogen, um die Kreise von Mulder zu stören. Im Angriff kam Bode meist über links, bereitete Eigenrauch erhebliche Probleme.

Spielverlauf: Nach einer stürmischen Bremer Anfangsphase mit einer Eckballserie, aber keinen echten Torchancen bekam Schalke auf dem eisglatten Untergrund die Partie in der ersten Hälfte in den Griff. Die Gastgeber bauten das Spiel kontrolliert auf, fanden aber nur ganz selten den Weg in den Bremer Strafraum. Und sie leisteten sich nach der Pause eklatante Fehler, als sie eigene Torchancen ausließen (Mulder, Eijkelkamp), dafür aber tatkräftig bei den Bremer Treffern mithalfen - zuerst ließen sich drei Schalker, angefangen bei Goossens, von Bode düpieren, dann patzten Eigenrauch, Van Kerckhoven und Tapalovic, ermöglichten so das entscheidende 0:2. Nach diesem Doppelschlag fanden die Schalker überhaupt kein Mittel mehr gegen die immer selbstbewußter und sicherer werdenden Gäste, die weitere Chancen (Herzog, Bode) hatten, sogar höher gewinnen konnten.

Fazit: Schalker Schwächen ermöglichten den rustikaler und energischer auftretenden Bremern einen verdienten Sieg. Werder machte weniger Fehler, kam mit den schwierigen Bodenverhältnissen klar besser zurecht. Marco Bode Von Eigenrauch nicht zu kontrollieren, bereitete der Stürmer beide Bremer Treffer vor.

Es berichten Manfred Ewald und Dirk Westerheide

25.11.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Schober (3,5) - 
Eigenrauch (4,5) , 
van Kerckhoven (3,5)    
Müller (4) - 
F. Tapalovic (5)        
Büskens (5) - 
Goossens (5)    
Nemec (3,5) - 
Mulder (5) - 
Max (5) , 
Eijkelkamp (4)    

Einwechslungen:
65. Kmetsch für F. Tapalovic
65. Latal für Eijkelkamp
74. Anderbrügge für Goossens

Trainer:
Stevens
Werder Bremen
Aufstellung:
Rost (3) - 
Benken (3) , 
Wicky (3) , 
Skripnik (3) - 
Wiedener (3) , 
Trares (3) - 
Todt (2,5)    
Eilts (3) - 
Herzog (3)            
Bogdanovic (5)    
Bode (2)

Einwechslungen:
46. Flo (5)     für Bogdanovic
86. Wojtala für Herzog

Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Todt (55., Linksschuss, Bode)
0:2
Herzog (59., Linksschuss, Bode)
1:2
van Kerckhoven (87., Rechtsschuss, Max)
Gelbe Karten
Schalke:
F. Tapalovic
(2. Gelbe Karte)
Bremen:
Herzog
(3. Gelbe Karte)
,
Flo
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
24.11.1998 20:00 Uhr
Stadion:
Parkstadion, Gelsenkirchen
Zuschauer:
30300
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
3:5
Eckenverhältnis:
11:4
Schiedsrichter:
Winfried Buchhart (Schrobenhausen)   Note 2,5
lediglich kleinere Unsicherheiten, bei allen wichtigen Entscheidungen korrekt
Spieler des Spiels:
Marco Bode
Von Eigenrauch nicht zu kontrollieren, bereitete der Stürmer beide Bremer Treffer vor.
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