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VfL Wolfsburg

 - 

Bayern München

 

0:1 (0:0)

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Die Analyse

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Personal: Veränderungen bei beiden Teams: Bei Wolfsburg ersetzte Kapetanovic den grippegeschwächten Greiner. Zudem nominierte Wolf mit Kleeschätzky einen dritten Manndecker. Dafür mußte Däbritz draußen bleiben. Überraschend drei Wechsel bei den Bayern: Helmer für Linke, Jeremies für Fink, Zickler für den verletzten Basler. Es berichten Hans-Günter Klemm und Hubert Meyer

Taktik: Wolf ließ Vorsicht walten, indem er mit Kleeschätzky eine zusätzliche Sicherung einbaute. Wolfsburg, mit fünf Neuzugängen zu Beginn, somit im 4-4-2- System. Strikte Manndeckung vor Libero O'Neil: Kleeschätzky gegen Zickler, Kovacevic gegen Elber, Kryger gegen Salihamidzic. Hinter der Doppelspitze agierte Reyna zentral. Über außen machten Akonnor links und Kapetanovic rechts Dampf.

Die Bayern im gewohnten 3-4-3- Schema. Dabei Matthäus zumeist hinter den Manndeckern. Effenberg in zentraler vorgeschobener Position, abgesichert durch Jeremies. Dazu der dreiköpfige Angriff mit zwei Außen.

Spielverlauf: Tolle erste Hälfte der Gastgeber, die Druck machten, auch spielerisch überzeugten und sich ein Chancenplus erarbeiteten. Stark in dieser Phase vor allem die Außen: Akonnor war von Strunz nicht zu bremsen. Kapetanovic deklassierte auf der Gegenseite den miserablen Tarnat. Schwachpunkt ohnehin die linke Defensivseite der Münchner, weil auch Helmer (zu langsam, zu unbeweglich) Probleme hatte. Wolfsburgs Deckung stand dagegen gut. Kaum Impulse der Bayern im Vorwärtsspiel: Effenberg lange Zeit unscheinbar, die Spitzen (besonders Salihamidzic gegen Kryger) abgemeldet. Der Umschwung nach der Pause: Hitzfeld reagierte, brachte mit Fink und Lizarazu zwei frische Leute, die Wolfsburgs Schaltstellen neutralisierten. Nun auch mehr Offensivakzente bei den Bayern - dank eines steigerungsfähigen Effenberg. Obwohl Wolfsburgs Gegenpart Nowak das Duell gegen den Nationalelf-Rückkehrer gewann. Nowak über die Gesamtdistanz gesehen der Beste bei den Hausherren. Klares Eckenplus für München, nun auch Möglichkeiten. Leerlauf indes beim VfL, weil Präger ermüdete, weil Juskowiak ein Totalausfall war. Glücklich die Führung: Befreiungsschlag Babbels, Elber setzt sich gegen den ansonsten zuverlässigen Kovacevic durch, glücklicher Abschluß, vom Innenpfosten ins Tor.

Fazit: Glücklicher Bayern-Erfolg, wenn auch nicht unverdient. Die Gäste clever und kaltschnäuzig, die "Wölfe" tanzten nur eine Halbzeit. Es rächte sich, daß sie mit ihren Chancen schluderten.

16.08.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Reitmaier (3) - 
O'Neil (3) - 
Kryger (3) , 
Nowak (2,5)    
Kapetanovic (3)    
Akonnor (2,5) - 
Reyna (4)    
Präger (3,5)    
Juskowiak (5)    

Einwechslungen:
57. Baumgart (4) für Juskowiak
69. Dammeier für Reyna
73. Greiner für Kapetanovic

Trainer:
Wolf
Bayern München
Aufstellung:
Kahn (3) - 
Matthäus (3)        
Babbel (2) , 
Helmer (4) - 
Strunz (4,5)    
Jeremies (3) , 
Tarnat (5)        
Effenberg (3) - 
Zickler (4) , 
Salihamidzic (4) - 
Elber (3)    

Einwechslungen:
46. Fink (3)     für Strunz
46. Lizarazu (3) für Tarnat
71. T. Linke für Matthäus


Trainer:
Hitzfeld

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Elber (65., Rechtsschuss, Babbel)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Präger
(1. Gelbe Karte)
,
Nowak
(1.)
Bayern:
Tarnat
(1. Gelbe Karte)
,
Matthäus
(1.)
,
Fink
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
15.08.1998 15:30 Uhr
Stadion:
VfL-Stadion, Wolfsburg
Zuschauer:
21600 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
5:9
Eckenverhältnis:
4:12
Schiedsrichter:
Georg Dardenne (Nettersheim)   Note 3
solide, nur kleine Fehler
Spieler des Spiels:
Markus Babbel
Zuverlässig in der Defensive, klarer Sieger gegen Juskowiak. Zudem stark in der Offensive, Glück bei der Tor-Vorbereitung.
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