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Hansa Rostock

 - 

Hertha BSC

 

4:0 (2:0)

Hertha BSC
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SPIELBERICHT

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Hansa-Trainer Lienen schickte mit einer Ausnahme jene Formation ins Rennen, die in Bielefeld gewonnen hatte. Lediglich im Angriff gab es einen personellen Austausch. Da Chalaskiewicz aufgrund einer Oberschenkel-Verhärtung ausgefallen war, spielte Micevski als Sturmpartner von Majak. Auf Berliner Seite gab es dagegen keine Veränderungen zur Vorwoche. Allerdings hatte sich die Mittelfeldreihe leicht verschoben. Rekdal agierte diesmal nicht zentral, sondern auf der halblinken Seite. Veit rückte dafür wieder auf seine alte Position im halbrechten Mittelfeld zurück. Bei ihrer fünften Saison-Niederlage, zugleich die mit Abstand schlechteste Vorstellung des Aufsteigers, blieb sich Hertha ansonsten wieder treu. Die Partie war keine Viertelstunde alt, als Andreas Schmidt mit einem Abspielfehler im Mittelfeld den ersten Gegentreffer unfreiwillig einleitete. Die Ursachen für die bittere Auswärtspleite lagen aber nicht allein in diesen individuellen Fehlern, wie sie nach Schmidt später auch Covic (zweites Tor) oder Fiedler (dritter Treffer) unterliefen. Im Mittelfeld kamen Dinzey und Covic auf den Außenpositionen kaum einmal wirkungsvoll ins Spiel. Die Rostocker Lange und Studer machten die Flügel dicht, ohnehin funktionierte die Raumaufteilung im Mittelfeld der Hanseaten. Insbesondere Yasser traf dabei die Gäste am Nerv. Hansas ägyptischer Nationalspieler machte Rekdal das Leben derart schwer, daß sich der Berliner mit zunehmender Spieldauer immer mehr zurückzog. Überhaupt nutzten die Mecklenburger die gegnerischen Schwächen gnadenlos aus. Eindrucksvoll belegte dies der vorentscheidende zweite Treffer, als Gansauge von hinten den Ball auf Barbarez spielt, der wiederum sofort Studer mit einem herrlichen Paß Richtung Berliner Tor schickte. Rostock nahm so das gegnerische Mittelfeld mit nur wenigen Spielzügen auseinander, während Hertha im leidenschaftslosen Klein-Klein-Spiel die Orientierung verlor. Der klare (und verdiente) Heimerfolg täuscht indes dennoch ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. Bei den Topchancen von Covic (48.) oder Kruse (53.) nach sehenswertem Sverrisson-Zuspiel hätte die Partie durchaus noch eine Richtungsänderung erfahren können. Im Torabschluß klebte den Berlinern allerdings das sprichwörtliche Pech, aber auch Unvermögen an den Stiefeln. Während Kruse aber immerhin noch den nötigen Einsatzwillen zeigte, stand Roy gänzlich neben der Musik. Folgerichtig mußte er zur Pause gehen - Sverrisson rückte dafür nach der Einwechslung von Libero Karl in den Angriff auf. Van Burik sattelte zum Manndecker um. Geholfen hat es nicht.

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Bräutigam (3,5) - 
Rehmer (2,5) , 
Zallmann (2,5)    
Gansauge (4) - 
Ehlers (4)    
Lange (3,5)    
Yasser (2) , 
Studer (3,5)    
Barbarez (3) - 
Majak (3)        

Einwechslungen:
46. Groth (4) für Ehlers
77. Pamic     für Majak
81. Dowe für Studer

Trainer:
Lienen
Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (4) - 
Herzog (4)    
van Burik (4) , 
Sverrisson (3,5)    
An. Schmidt (5) - 
Veit (4,5) , 
Covic (5) , 
Rekdal (5)    
Kruse (4,5) , 
Roy (5,5)    

Einwechslungen:
46. Karl (4)     für Roy
75. Preetz für Sverrisson
77. Arnold für Rekdal

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
2:0
Majak (43., Studer)
3:0
4:0
Gelbe Karten
Rostock:
-
Hertha:
Herzog
(3. Gelbe Karte)
,
Karl
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
20.09.1997 15:30 Uhr
Stadion:
Ostseestadion, Rostock
Zuschauer:
24500
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Dr. Markus Merk (Otterbach)   Note 3
ließ Rehmers Rempler (21.) im Strafraum gegen Roy ungeahndet, blieb ansonsten ohne größere Fehler
Spieler des Spiels:
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