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Bayer 04 Leverkusen

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Hamburger SV

 
Bayer 04 Leverkusen

5:0 (2:0)

Hamburger SV
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SPIELBERICHT

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Bayer Leverkusens Trainer Christoph Daum änderte die Mannschaft, die in Wolfsburg unterlegen war, auf zwei Positionen: Lehnhoff übernahm für den gesperrten Robert Kovac die rechte Außenbahn, Kirsten stürmte statt Rink. Beim Hamburger SV rückte Gravesen für den erkrankten Schnoor auf die Liberoposition, Zeyer ins Mittelfeld, im Angriff spielte Salihamidzic statt Weetendorf. Exakt sieben Minuten brauchte Leverkusen an diesem Nachmittag um zur Besinnung zu kommen - Kmetschs Lattenknaller (Hamburgs erste und einzige Chance des Spiels!) weckte die Bayer-Truppe auf. Zwar spielte Hamburg noch einige Zeit nett mit, doch kompromißlos erstickte Bayers Defensivabteilung jede Gefahr im Keim. Blitzschnelles und cleveres Umschalten von Abwehr auf Angriff prägte fortan die Spielzüge der Leverkusener, die auf jeder einzelnen Position besser besetzt waren. Über die wieselflinken Außenspieler Lehnhoff und Heintze (deren Gegenparts Hollerbach und Spörl total überfordert waren) rollte Angriff auf Angriff gegen Butt. Die Hamburger leisteten sich den Luxus, in der eigenen Hälfte immer zu weit weg vom Gegenspieler zu stehen, gaben Bayer fast freiwillig den nötigen Raum zur Entfaltung des Angriffswirbels. Waren die Norddeutschen bis zum 3:0 durch Meijer immerhin so etwas wie ein Gegner (allerdings ohne gefährlich vor Heinen aufzutauchen), so riß nach dem umstrittenen Treffer zum 3:0 (abseits?) endgültig der Faden. Fortan entfachte Ulf Kirsten immer wieder Flächenbrände in der Hamburger Defensive, Hertzsch und Panadic konnten den eifrigen Stürmer kaum stoppen. Klug eingesetzt von Heintze (links) sowie Lehnhoff und dem famosen Wörns (der sich längst nicht nur auf die Defensive beschränkte) über rechts, erspielte sich der Torschützenkönig Chance um Chance, zeigte sich aber auch uneigennützig, als er zweimal zu Toren auflegte. Bayer spielte zeitweise Traumfußball - wenn es einen Kritikpunkt geben könnte, dann den, daß man nicht genügend Kapital aus seinen hochkarätigen Chancen schlug. Die Hamburger dagegen brachen im Verlauf der Partie immer mehr ein, ergaben sich in ihr Schicksal, das sie allerdings selbst bestimmt hatten: Desorganisation in der Defensive (Gravesen), Zweikämpfe ohne Engagement, leichtfertige Ballverluste im Mittelfeld, Dekungsarbeit auf Sichtkontakt der Angreifer sowie Alibifußball in der Offensive (Yeboah!) - all das reicht in der Bundesliga nicht aus!

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Heinen (3) - 
Nowotny (3) - 
Wörns (1,5)    
Happe (2) - 
Ramelow (2)    
Emerson (3)    
Heintze (1,5)    
Beinlich (3)        
Lehnhoff (2) - 
Kirsten (1)    
Meijer (2)        

Einwechslungen:
59. Ledwon (3) für Emerson
71. Frydek für Beinlich
75. Rink für Meijer

Trainer:
Daum
Hamburger SV
Aufstellung:
Butt (4) - 
Gravesen (5,5)    
Panadic (5)    
Hertzsch (5,5) - 
Hollerbach (5,5) - 
Spörl (5,5)    
Kmetsch (4)    
A. Zeyer (5)    
Dembinski (4) - 
Yeboah (5,5)    

Einwechslungen:
59. Trejgis (4,5) für A. Zeyer
75. Molata für Spörl
75. Böger für Kmetsch

Trainer:
Pagelsdorf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
2:0
3:0
4:0
5:0
Hertzsch (73., Eigentor)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Heintze
(1. Gelbe Karte)
,
Wörns
(9.)
HSV:
Gravesen
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Panadic
(3.)
,
Yeboah
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
18.04.1998 15:30 Uhr
Stadion:
Ulrich-Haberland-Stadion, Leverkusen
Zuschauer:
22500 (ausverkauft)
Spielnote:  2
Chancenverhältnis:
18:1
Schiedsrichter:
Hermann Albrecht (Kaufbeuren)   Note 4,5
hätte Gravesen früher Gelb zeigen müssen, außerdem auch Hertzsch, pfiff ohne Line
Spieler des Spiels:
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