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VfB Stuttgart

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VfL Bochum

 
VfB Stuttgart

2:0 (1:0)

VfL Bochum
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SPIELBERICHT

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Der VfB mußte gegenüber dem Europapokal-Triumph von Moskau auf einer Position verändert antreten, weil Stojkovski wegen einer Knieprellung nicht mitwirken konnte. Für ihn kam Hagner in die Mannschaft, der sich auf der linken Außenbahn rassige Duelle mit Baluszynski lieferte und für Belebung sorgte. Trainer Löw wollte möglichst wenig ändern und den Schwung aus dem Europapokal in die Bundesliga mitnehmen. Dieser Plan ging auf die Kosten von Lisztes und war erfolgreich. Der VfB startete flott. Verlaat schaltete sich häufig ein, und Balakov nutzte seine Alleinherrschaft im offensiven Mittelfeld zur Vorbereitung des Bobic-Treffers zum frühen 1:0. Klaus Toppmöller verzichtete nach dem 1:3 gegen Rostock auf Schreiber und Gülünoglu, brachte dafür Baluszynski und Donkov. Mamic und Kracht sowie Waldoch und Dickhaut tauschten die Positionen. Die beiden Manndecker kümmerten sich fest um ihre Gegenspieler, Mamic/Bobic und Dickhaut/ Akpoborie hießen die Pärchen. Flexibler spielte der VfL in den vorderen Regionen. Wosz versuchte, sich mit Läufen Richtung Außenbahn sowie Rochaden auf die rechte Seite seinem Schatten Soldo zu entziehen. Michalke wurde von Spanring übernommen, wenn er Richtung Mitte in die zweite Sturmposition zog. Doch die Stuttgarter präsentierten sich noch variabler, aggressiver, lauffreudiger, frischer. Dies führte dazu, daß Balakov nicht, wie so häufig in dieser Saison, in puncto Kreativität alleine gelassen wurde. Nicht nur Verlaat unterstützte ihn, sondern auch Spanring und Berthold rückten weit auf, bildeten so Anspielstationen und Aufbauhilfen. Doch mit zunehmender Spieldauer ließ der Elan nach, vielleicht steckten auch noch die Belastungen der Moskau-Reise vom vergangenen Donnerstag in den Knochen der VfB-Profis. Torgelegenheiten entsprangen in der Regel nicht mehr dem Kombinationsspiel, sondern Einzelaktionen. Dementsprechend kamen die Bochumer stärker auf. Der VfL schaltete schneller von Abwehr auf Angriff um. Wosz war nunmehr nicht nur emsig, sondern auch effektiv. Trainer Toppmöller erkannte die Zeichen der Zeit und wollte sie verstärken, indem er drei frische Leute brachte, deren Stärken eindeutig in der Offensive liegen. Doch die Vorteile blieben lange lediglich weitgehend optischer Natur. Die größten Chancen hatte sogar der VfB bei Kontern - bis auf Michalkes Elfmeter, den Wohlfahrt hielt.

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Wohlfahrt (2) - 
Spanring (2,5)    
Verlaat (3)    
Berthold (2) - 
Soldo (3)    
Poschner (3)        
Hagner (3,5)    
Haber (3) - 
Balakov (3)    
Bobic (2)    

Einwechslungen:
63. Schwarz für Spanring
64. Endreß für Soldo
89. M. Yakin für Poschner

Trainer:
Löw
VfL Bochum
Aufstellung:
Th. Ernst (3) - 
Dickhaut (3,5)    
Kracht (3) , 
Mamic (4) - 
N. Hofmann (4) , 
Waldoch (3,5) , 
Sundermann (4,5) - 
Wosz (4) - 
Baluszynski (4,5)    
Michalke (5) - 
Donkov (5)    

Einwechslungen:
63. Bastürk für Dickhaut
63. Közle für Baluszynski
71. Yuran     für Donkov

Trainer:
Toppmöller

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bobic (20., Balakov)
2:0
Balakov (90., Handelfmeter)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Hagner
(7. Gelbe Karte)
,
Poschner
(6.)
,
Verlaat
(6.)
Bochum:
Yuran
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

Besondere Vorkommnisse
Wohlfahrt hält Foulelfmeter von Michalke (83.)

Spielinfo

Anstoß:
19.04.1998 18:00 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
32000
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
10:4
Schiedsrichter:
Hartmut Strampe (Handorf)   Note 4
zum Teil schlechte Auslegung der Vorteilsregel, verlor in der hektischen Schlußphase ein wenig den Überblick
Spieler des Spiels:
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