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VfL Bochum

 - 

Hansa Rostock

 
VfL Bochum

1:3 (0:0)

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SPIELBERICHT

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Bochums Trainer Klaus Toppmöller nahm nach dem 3:0-Erfolg gegen Schalke nur eine Änderung in seinem Team vor: Für Donkov stürmte von Beginn an Gülünoglu - allerdings mußte der VfL-Coach den Tausch bereits nach 24 Minuten wieder rückgängig machen, nachdem Gülünoglu verletzt ausgeschieden war. Rostocks Trainer Ewald Lienen setzte auf die gleiche Elf, die zuvor zu Hause gegen Dortmund 3:1 gewonnen hatte. Die größere Initiative ging von Beginn an von den Bochumern aus. Michalke und Wosz sowie der enorm offensivfreudige Dickhaut versuchten immer wieder, die einzige Spitze zu unterstützen, selbst in den Angriff vorzurücken. Allerdings war großer Aufwand nötig, um die Chancen herauszuarbeiten, weil das Rostocker Mittelfeld die Räume immer wieder geschickt zustellte. Wechselweise rückten Gansauge, Weilandt oder Rehmer vor die Abwehr, Bosz, Dowe und Micevski liefen viel und raubten den Bochumern meist den Platz zum Kombinieren. Außerdem störten Yasser und der diesmal etwas zurückgezogene Barbarez die Bochumer schon beim Aufbau. Gefährlich waren die Bochumer dadurch meist, wenn sie es schafften, die Hansa- Deckung aus ihrem kompakten Verbund herauszulocken und schnell nach vorn zu spielen. Hansas Offensive kam dagegen nur schwer in Gang. Barbarez mühte sich zwar als Bindeglied zwischen Mittelfeld und Angriff, meist aber rückten die Rostocker nicht entschlossen genug nach, so daß sich Waldoch und Kracht gegen die beiden Rostocker Angreifer behaupten konnten. Nach dem Wechsel allerdings legten die Gäste den Vorwärtsgang viel entschlossener ein. Vor allem Dowe schob sich immer wieder mit vor. Und die Rostoker, im zweiten Durchgang auch beherzter im Abschluß, nutzten die individuellen Fehler der Bochumer (Mamic) eiskalt aus. Nach dem Rückstand fanden die Bochumer noch weniger als in der ersten Halbzeit zu geordnetem Spielaufbau, agierten bei allem Engagement immer wieder zu hektisch, zudem viel zu wenig über die Außenpositionen. Der Bochumer Druck nahm zwar mit der Hereinnahme von Buckley und Bastürk nach dem 0:2 zwischenzeitlich zu, nach dem Anschlußtreffer allerdings riegelten die Rostocker ihren Strafraum wieder konsequent ab. Buckley bemühte sich, wenigstens dem linken Flügel mehr Schwung zu verleihen, das Spiel der Bochumer blieb jedoch zu sehr auf den zentralen Bereich zugeschnitten, wo die Rostocker immer wieder erfolgreich stören konnten. Durch Pamics sehenswerten Treffer entschieden sie die Partie in der Schlußminute endgültig für sich.

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Th. Ernst (4) - 
Mamic (5)    
Waldoch (4) , 
Kracht (3) - 
Dickhaut (4) - 
Sundermann (3,5)    
Schreiber (4)        
N. Hofmann (3,5) - 
Wosz (3,5) - 
Michalke (3) - 
Gülünoglu    

Einwechslungen:
24. Donkov (4) für Gülünoglu
56. Buckley (3,5) für Schreiber
70. Bastürk     für Sundermann

Trainer:
Toppmöller
Hansa Rostock
Aufstellung:
Pieckenhagen (2,5)    
Rehmer (3) , 
Weilandt (3) , 
Gansauge (3)    
Bosz (3) - 
Dowe (2)        
Lange (3,5) , 
Micevski (4)    
Majak (4)        
Barbarez (4)    
Yasser (4,5)

Einwechslungen:
46. Pamic (3)     für Micevski
68. Ehlers für Majak
80. Studer für Gansauge

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dowe (54.)
0:2
Dowe (60.)
1:2
1:3
Pamic (90.)
Gelbe Karten
Bochum:
Schreiber
(7. Gelbe Karte)
,
Bastürk
(2.)
Rostock:
Barbarez
(9. Gelbe Karte)
,
Majak
(6.)
,
Pieckenhagen
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
09.04.1998 20:00 Uhr
Stadion:
Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer:
24122
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Jörg Keßler (Höhenkirchen)   Note 5
übersah vor dem zweiten Rostocker Treffer eine klare Abseitsposition, darüberhinaus viele Fehler bei der Beurteilung von Zweikämpfen
Spieler des Spiels:
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