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Bayern München

 - 

VfL Wolfsburg

 
Bayern München

5:2 (3:1)

VfL Wolfsburg
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SPIELBERICHT

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Trotz der Leistungssteigerung im Spiel in Gladbach nahm Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni Tarnat, Nerlinger und Hamann wieder aus der Mannschaft und gab Lizarazu, Fink und Scholl eine weitere Chance. Einzige Veränderung gegenüber dem ersten Heimspiel gegen Kaiserslautern: Scholl, der diesmal die Mittelfeldzentrale besetzte, und Basler (rechte Außenbahn) hatten die Positionen getauscht. Wolfsburgs Coach Willi Reimann schickte seine Mannschaft unverändert ins Rennen. Eine halbe Stunde lang zerlegte der läuferisch, spielerisch und technisch haushoch überlegene Meister den äußerst brüchigen Mannschaftsverbund des Aufsteigers in hilf- und wehrlose Einzelteile. Besonders der in dieser Phase überragende Basler (gegen den bemitleidenswerten Novotny) erzwang über rechts mit beherzten Dribblings und klugen Direktpässen permanent Überzahlsituationen und durchbrach nach Belieben den Wolfsburger Flanken-Schutz. Serienweise flogen Baslers brandgefährliche, weil stramme Hereingaben der überforderten Wolfburger Abwehr um die Ohren. Obwohl die Gäste vor der im Raum und nahezu körperlos spielenden Dreier-Abwehrkette im Mittelfeld die Bayern mit Manndeckung zu bekämpfen versuchten, kam es nur vereinzelt zu ernsthaften Zweikämpfen. Fast ehrfürchtig hielten die Wolfsburger Abstand. So wurde etwa zentral Scholl von Keller mehr begleitet als beschattet. Der fleißige Bayern-Regisseur nutzte die Münchner Freiheit, um das Spiel des Rekordmeisters geschickt zu lenken und zu verlagern. Freilich wurde Scholl kaum selbst gefährlich, weil seine Einzelaktionen oder Pässe in die Spitze - überhastet oder unglücklich - oft im Ansatz stecken blieben. Aber auch Matthäus, permanent vor den Deckern postiert, sowie Strunz oder gar Babbel und Helmer schoben zentral an und brachten die sehr lauf- und kombinierfreudigen Spitzen Elber und Rizzitelli ins Spiel. Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Bayern freilich gleich zwei Gänge zurück. So genehmigten sie den Wolfsburgern nicht nur, phasenweise gefällig mitzuspielen, sondern verleiteten den an sich harmlosen Gegner leichtfertig zu einigen ebenso gefährlichen wie überflüssigen Kontern. Und letztlich zu zwei Gegentoren. Erst ein Zwischenspurt der Bayern nach der Hereinnahme von Tarnat und Hamann sicherte den Münchnern einen beruhigenden Vorsprung und einen relativ geruhsamen Nachmittag. Spieler des Spiels: Giovane Elber

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Kahn (3) - 
Babbel (3) , 
Helmer (2,5) - 
Matthäus (2,5) - 
Lizarazu (3,5)    
Fink (4) , 
Strunz (2,5)        
Basler (2) - 
Scholl (3,5)    
Rizzitelli (2)        
Elber (1,5)        

Einwechslungen:
55. Hamann (2,5) für Scholl
55. Tarnat (2,5) für Lizarazu
74. Nerlinger für Strunz

Trainer:
Trapattoni
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Zimmermann (4,5) - 
Tomcic (5)    
Heidenreich (5) , 
M. Kovacevic (5)    
Kapetanovic (5) , 
J. Keller (5) , 
Novotny (5,5)    
Ballwanz (5)    
Reyna (4)    
Ratke (5) , 
Präger (4,5)    

Einwechslungen:
33. Dammeier (4,5) für Novotny
70. Stammann für Ballwanz
70. Meissner     für Präger

Trainer:
Reimann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
2:0
Strunz (12., Basler)
3:0
3:1
4:1
Elber (58., Tarnat)
5:1
5:2
Gelbe Karten
Bayern:
-
Wolfsburg:
M. Kovacevic
(3. Gelbe Karte)
,
Tomcic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
09.08.1997 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, München
Zuschauer:
57000
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
13:5
Schiedsrichter:
Georg Dardenne (Nettersheim)   Note 1,5
war immer auf Ballhöhe und spürte so viele versteckte Fouls auf, ließ andererseits dem Spiel mit feinem Gespür für die Vorteilsauslegung seinen Fluß. Lediglich zu kleinlich bei der Verwarnung von Kovacevic.
Spieler des Spiels:
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