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1. FC Kaiserslautern

 - 

Hertha BSC

 

1:0 (0:0)

Hertha BSC
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SPIELBERICHT

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Kaiserslauterns Trainer Otto Rehhagel mußte gewaltig umstellen. Greiner kam für den kranken Koch, Brehme für Schäfer und Rische für Sforza. Das waren nicht nur personelle Umstellungen, auch etliche Positionen wurden gewechselt. So ging Roos als Kruse-Bewacher in die Abwehr zurück, den Part im Mittelfeld übernahm Greiner. Marschall rutschte in die Sforza-Rolle und kümmerte sich um Berlins Rekdal. Brehme kehrte auf seine Stammposition an der Seite Wagners zurück. Hertha-Trainer Jürgen Röber sah sich nur zu einer Änderung veranlaßt. Mandreko spielte den Bewacher von Ratinho, Hartmann mußte draußen bleiben. Allerdings wurden die Pläne des Coachs schon nach 23 Minuten über den Haufen geworden, weil sich der Holländer Bryan Roy schon nach 23 Minuten bei einem Duell mit Axel Roos eine Oberschenkelzerrung zuzog und ausgewechselt werden mußte. Für den Holländer kam Michael Preetz. Die Berliner begannen mit dem gleichen Schwung wie im Auftaktspiel gegen Dortmund und setzten die Lauterer gewaltig unter Druck, die lange brauchten, um ihre Ordnung zu finden. Besonders die linke Seite der Pfälzer war die Schwachstelle, wo sich Andreas Brehme (frühe Gelbe Karte) und Martin Wagner gegen den pfeilschnellen Ante Covic nur mit Fouls zu helfen wußten. Und in der Anfangsphase hatte die Hertha durch Veit und Roy schon gute Chancen zur Führung. Die beste allerdings hatte Covic selbst, als Roos eine Flanke unterschätzte, Reinke aber glänzend hielt. In der Folge erarbeiteten sich die Lauterer mehr Spielanteile, doch das Fehlen der technisch starken Sforza und Hristov war nicht zu übertünchen. Otto Rehhagel reagierte zum Wiederanpfiff. Andreas Buck kam für Greiner ins Spiel, übernahm die rechte Außenbahn und der quirlige Ratinho rückte auf die halbrechte Position. Vertragsamateur Stefan Ertl ersetzte den enttäuschenden Rische. Die beiden Eingewechselten gaben jeweils ihr Punktspiel-Debüt für Kaiserslautern. Damit sorgte der FCK-Trainer für neuen Schwung. Die Lauterer setzten die Berliner von nun ab ziemlich unter Druck, so daß die Gäste nur noch ganz selten zu Kontern kamen. Stefan Ertl hatte allerdings Riesenpech, als er nach einem Kuka-Solo den Ball nicht richtig unter Kontrolle bekam und aus spitzem Winkel nicht traf. Auch kuka verdiente sich jetzt Szenenapplaus. Und es klappte auch noch mit dem Lauterer Sieg der am Ende hochverdient war und der Tabellenführung für den Wiederaufsteiger. Ausgangspunkt beim Tor des Tages war der überragende Ratinho. Die Stationen: Kuka-Paß, Ertl-Schuß, Fiedler-Parade und Marschalls entscheidender Kopfball. Spieler des Spiels: Ratinho

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Reinke (4) - 
Kadlec (2,5) - 
Roos (3) , 
Schjönberg (3) - 
Wagner (3) - 
Greiner (4,5)    
Brehme (3,5)    
Ratinho (1)    
Marschall (2)    
Rische (4,5)    
Kuka (3)

Einwechslungen:
46. Buck (3) für Greiner
46. Ertl (3,5) für Rische
78. Reich für Ratinho

Trainer:
Rehhagel
Hertha BSC
Aufstellung:
Fiedler (2,5) - 
Karl (3) - 
Herzog (3)    
Sverrisson (4) - 
Veit (3)    
Mazingu-Dinzey (3)    
Mandreko (4)        
Covic (2,5) , 
Rekdal (3,5) - 
Kruse (4)    
Roy    

Einwechslungen:
23. Preetz (4) für Roy
67. M. Hartmann     für Mandreko
78. Tchami für Veit

Trainer:
Röber

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gelbe Karten
K'lautern:
Brehme
(1. Gelbe Karte)
Hertha:
Herzog
(1. Gelbe Karte)
,
Mazingu-Dinzey
(2.)
,
M. Hartmann
(1.)
,
Mandreko
(1.)
,
Kruse
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
06.08.1997 20:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
38000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
10:5
Schiedsrichter:
Jürgen Jansen (Essen)   Note 2
behielt in einer hektischen Partie kühlen Kopf
Spieler des Spiels:
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