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Hertha BSC

 - 

1860 München

 

2:0 (2:0)

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SPIELBERICHT

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Die zuletzt erfolgreiche Hertha- Elf präsentierte sich vorm dritten Sieg in Folge mit nur einem personellen Austausch. Sverrisson kehrte nach seiner Gelb- Sperre zurück in die Abwehr, wo Herzog dafür eine Gelb-Pause einlegen mußte. Bei den Münchnern ging's dafür wie einer Drehtür zu: Jeremies fiel kurzfristig vorm Anpfiff aufgrund einer Knieverletzung aus. Neben Libero Fach und Manndecker Gorges (zuletzt im UEFA-Cup nicht spielberechtigt) kam damit auch Walker noch zusätzlich neu in die Anfangsformation. Agostino rückte nachträglich in den Kader, in dem überdies der erkrankte Stevic fehlte und Heldt zunächst nur auf der Bank saß. Lorant gab zudem Torhüter Hoffmann erneut den Vorzug vor Meier. Damit nicht genug. Nach einer katastrophalen ersten halben Stunde seiner Elf zog Lorant erste Konsequenzen. Nowak kam für den schwachen Walker, Bender rückte dafür auf die linke Seite. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Berliner allerdings längst alles im Griff. A. Schmidt und Sverrisson ließen das Münchner Stürmerduo Borimirov und Winkler überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, die linke Seite machte zudem Dinzey vollkommen dicht. An Cerny lief somit das Spiel der Löwen weitgehend vorbei. Herthas Trümpfe lagen neben der Zweikampfstärke auch in dem zeitweise clever praktizierten Direktspiel, das die schwache Münchner Abwehr immer wieder aushebelte. Bezeichnend dafür auch der Führungstreffer von Preetz, dem eine sehenswerte Vorarbeit von Tchami vorausging. Letzterer bot bis zum verletzungsbedingten Ausfall seine bislang beste Leistung im Hertha-Trikot. Tchami-Nachfolger Kruse, nach seiner Verletzungspause den Kurzeinsätzen der Vorwochen noch mit unübersehbaren konditionellen Defiziten, agierte danach nicht wie sein Vorgänger neben Preetz, sondern spielte in der Folgezeit hinter der Spitze. Mit einem Lattenschuß von Bender (52.) deutete sich nach dem Seitenwechsel zunächst ein unüberhörbares Aufbäumen der Gäste an. Herthas Abwehrchef Rekdal, der beim Wechselspiel mit Karl diesmal vornehmlich auf dem Libero-Posten stand, organisierte die Dreierkette jedoch souverän. Auch Abspielfehler im Mittelfeld, in der Vergangenheit oftmals der Bumerang bei vielen Gegentoren, fielen diesmal kaum ins Gewicht. So kam auch der eingewechselte Bodden, der für den glück- und farblosen Winkler von Lorant als letzter Offensivtrumpf das Blatt noch einmal wenden sollte, bis auf eine Tormöglichkeit in der Schlußphase nicht zum Zug. Verloren aber hatten die Löwen die Partie ohnehin schon in den ersten zwanzig Minuten.

26.07.98
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
Sverrisson (2,5) , 
Rekdal (2,5) , 
An. Schmidt (2)    
Veit (3) - 
Mandreko (4)    
Karl (3) , 
Mazingu-Dinzey (2)    
Arnold (3)    
Preetz (2)    
Tchami (3)    

Einwechslungen:
40. Kruse (4) für Tchami
70. Dardai für Arnold
75. Fährmann für Mandreko

Trainer:
Röber
1860 München
Aufstellung:
D. Hoffmann (3) - 
Fach (4,5)    
Kientz (4) , 
Gorges (4,5)    
Malz (4) - 
Cerny (5) , 
Walker (5)    
Abedi Pelé (4,5)    
Bender (4) - 
Borimirov (5) , 
Winkler (5)    

Einwechslungen:
36. Nowak (3,5) für Walker
65. Heldt für Abedi Pelé
65. Bodden für Winkler

Trainer:
Lorant

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Preetz (15., Tchami)
2:0
Gelbe Karten
Hertha:
Mazingu-Dinzey
(4. Gelbe Karte)
TSV 1860:
Fach
(2. Gelbe Karte)
,
Gorges
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
08.11.1997 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
50054
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
7:6
Schiedsrichter:
Jürgen Jansen (Essen)   Note 2,5
hatte keine Mühe mit der insgesamt fairen Partie
Spieler des Spiels:
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