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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
MSV Duisburg

MSV Duisburg


FC ST. PAULI
MSV DUISBURG
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.

SPIELBERICHT

St. Paulis Trainer Klaus-Peter Nemet war gezwungen, im letzten Spiel noch einmal kräftig umzustellen. Mit Pedersen, Eigner, Usman und Scherz fehlten vier Akteure aus der Anfangself der Woche ganz, außerdem nahm Schweißing zunächst auf der Bank Platz. Tholen kam als Manndecker ins Team, im defensiven Mittelfeld begannen Gronau und Ahlf. Zwei erfahrene Kräfte feierten in der Offensive ein Comeback: Springer agierte links hinter den Spitzen, mußte aber schon nach kurzer Zeit wieder passen. Nach längerer Pause kam auch Driller noch einmal zum Einsatz.

Duisburg mit neuem Sturm: Für den verletzten Salou sowie den gesperrten Osthoff bildeten Skoog und Marin das Angreiferpaar. Vana begann im Mittelfeld, mußte aber bald verletzungsbedingt für Puschmann das Feld verlassen. Wohlert kehrte aus dem defensiven Mittelfeld auf den Manndeckerposten zurück, dafür blieb Reiter Reservist.

In dem niveauarmen Spiel waren die Rollen eindeutig verteilt. St. Paulis Notelf konnte zu keiner Zeit Erstligatauglichkeit beweisen, der MSV wirkte abgeklärter im Spielaufbau, kontrollierte jederzeit das Geschehen, beschränkte sich aber auf das Nötigste. Nijhuis (gegen Göbel) und Wohlert (gegen Driller) waren mit ihren Abwehraufgaben unterfordert und konnten fast nach Belieben auch in der Offensive wirken. Oft bildeten die beiden Manndecker und Libero Emmerling Ausgangspunkt für ein klug vorgetragenes Paßspiel über die Mittelfeldstationen.

Hier trat vor allem Michael Zeyer in den Vordergrund. Er bildete die Schaltzentrale, von der aus der Stürmer, aber auch die sich häufig einbringenden Wolters, Puschmann und Hirsch in Szene gesetzt wurden.

Skoog und Marin genügten Durchschnittsleistungen, um ihre Bewacher Tholen und Hanke in Verlegenheit zu bringen. Besonders wenn der MSV über die Flügel kam, geriet St. Paulis Abwehr in Not. Bezeichnend allerdings für die ebenfalls nicht gerade überragende Leistung der Gäste, daß aus der Vielzahl der Torchancen, die sich allein in der ersten Halbzeit ergaben, kein Kapital geschlagen wurde. Marins Führungstreffer wurde nur durch die unglückliche Reaktion Thomfordes, der sein 100. Bundesligaspiel bestritt, möglich.

In der zweiten Halbzeit stellte Nemet um, nahm den gegen Zeyer überforderten Ahlf heraus und brachte Pfennig als neuen Libero. Dafür rückte Trulsen, der schon im ersten Durchgang einige Vorstöße versuchte, etwas vor. Durchdachte Spielzüge und Torchancen kamen auf Hamburger Seite auch weiterhin nicht zustande. Der MSV versäumte es, seine Überlegenheit in mehr als nur zwei Treffer umzusetzen.

Es berichten Thomas Hennecke, Bernd Jankowski und Michael Richter

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Thomforde (5) - 
Trulsen (4) - 
Tholen (5) , 
Hanke (5)    
Gronau (4,5) , 
Ahlf (5)    
Bochtler (5) - 
Sobotzik (5) , 
Springer    
Driller (5)    
Göbel (5,5)

Einwechslungen:
25. Schweißing (5)     für Springer
46. Pfennig (4) für Ahlf
79. C. Rahn für Driller

Reservebank:
Wehlmann (Tor)
,
Barez

Trainer:
Nemet
MSV Duisburg
Aufstellung:
Gill (3) - 
Emmerling (3) - 
Nijhuis (2,5) , 
Wohlert (4)        
Steffen (4) , 
Vana (4)    
Wolters (3,5) , 
Hirsch (4) - 
M. Zeyer (2) - 
Marin (3,5)    
Skoog (4)    

Einwechslungen:
30. Puschmann (3)     für Vana
79. Bicanic für Skoog
85. Reiter für Wohlert

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
0:2
Gelbe Karten
St. Pauli:
Schweißing
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Hanke
(8.)
Duisburg:
Wohlert
(8. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
31.05.1997 15:30 Uhr
Stadion:
Wilhelm-Koch-Stadion, Hamburg
Zuschauer:
19245
Spielnote:  4,5
Chancenverhältnis:
1:11
Schiedsrichter:
Jörg Keßler (Höhenkirchen)   Note 2
keine Probleme mit der leicht zu leitenden Begegnung
Spieler des Spiels:

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