Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Karlsruher SC

 - 

1860 München

 
Karlsruher SC

3:0 (2:0)

Seite versenden

SPIELBERICHT

- Anzeige -

1860 auf drei, der KSC auf zwei Positionen verändert gegenüber dem siegreichen 32. Spieltag. Nowak nahm den Platz ein von Borimirov, der wie Heldt auf die Bank mußte. Greilich vertrat Hamann (Meniskusschaden) als Dundee- Bewacher, Walker kümmerte sich um Schroth, dafür sollte Jeremies die Kreise von Häßler einschränken. Neben dem Kapitän war beim KSC nach seiner Gelbsperre Fink wieder als Aktivposten dabei. Trainer Schäfer gab Krauss im Abwehrverband als Abfangjäger für Cerny den Vorzug gegenüber den etatmäßigen Manndeckern Metz oder Schuster.

Thomas Häßler zum zweiten Mal in der Rückrunde dabei - und schon trat Karlsruhe viel selbstsicherer und entschlossener auf als zuvor in den Heimspielen. Beflügelt vom Comeback des lange verletzten Nationalspielers überfuhr der UEFA-Cup-Aspirant den Tabellennachbarn in der Anfangsphase förmlich. Bevor sich München orientiert hatte, war bereits eine Vorentscheidung gefallen durch den Blitzstart der Badener. Vom Doppelschlag durch Häßlers Freistoß, den der in der Mauer postierte Reich unhaltbar abfälschte, und Kellers Kaltschnäuzigkeit nach Wücks Vorarbeit und Bergs Fehler erholte sich 1860 nicht mehr.

Die umformierte Abwehr, vor allem Walker und Greilich, waren der große Schwachpunkt der Lorant-Elf, die aber auch im Spiel nach vorne enttäuschte. Nowak und Pelé bei Fink und Tarnat in besten Händen, liefen sich im Mittelfeld mehr im Wege herum, als öffnende Wege Richtung KSC-Tor zu erschließen. Bodden als einzige Spitze war bei Reich abgemeldet, Unterstützung über die Flügel durch Geburtstagskind und "Heimkehrer" Bender (31) auf der linken Seite weitgehend Fehlanzeige. Cerny gelang es auf der rechten Seite erst nach dem Wechsel, seine Schnelligkeit gegen Krauss einige Male auszuspielen. Wäre Cerny bei seinem Pfostenschuß (55.) das 1:2 geglückt, hätte die Partie möglicherweise noch eine Wende genommen.

So wurde der KSC durch den Warnschuß rechtzeitig wachgerüttelt, hatten Häßler & Co das Geschehen auch fortan im Griff und in der Endphase zudem die größeren Kraftreserven. Von Lorants frischem Wind, den er sich durch die Hereinnahme von Borimirov/ Böhme erhofft hatte, war nichts zu spüren. Das Aufbäumen von 1860 war erfolglos, weil halbherzig.

Fink, der zuvor mit einem Pfostenknaller (57.) Pech hatte, setzte mit einem Weitschuß in den Winkel den Schlußpunkt unter einen versöhnenden Auftritt des KSC, der auch in der Höhe verdient mit dem zweiten Rückrundenheimsieg seine Chance auf die Teilnahme am internationalen Wettbewerb wahrte.

Es berichten Rainer Franzke und Uli Gerke

26.05.97
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Reitmaier (3) - 
Hengen (3) - 
Reich (3) - 
Krauss (3) - 
Fink (3)    
Tarnat (3) - 
Keller (3)            
Wück (3) - 
Häßler (3)        
Schroth (3,5)    
Dundee (5)    

Einwechslungen:
70. Metz für Keller
75. Carl für Häßler
80. Schuster für Schroth

Trainer:
Schäfer
1860 München
Aufstellung:
R. Berg (4) - 
Greilich (4,5)    
Trares (3,5) , 
Walker (5) - 
Jeremies (4)    
Schwabl (4)        
Cerny (3,5) , 
Abedi Pelé (4,5)    
Nowak (4,5) - 
Bender (4,5)    
Bodden (5)    

Einwechslungen:
70. Böhme für Schwabl
70. Borimirov für Bodden
75. Okoh für Jeremies

Trainer:
Lorant

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Häßler (5., direkter Freistoß)
2:0
3:0
Fink (85.)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Keller
(8. Gelbe Karte)
,
Dundee
(1.)
TSV 1860:
Abedi Pelé
(2. Gelbe Karte)
,
Bender
(2.)
,
Schwabl
(9.)
,
Greilich
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
24.05.1997 15:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
33515 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
10:4
Schiedsrichter:
Jürgen Aust (Köln)   Note 4,5
unsicher, ohne Linie, einige zweifelhafte Entscheidungen
Spieler des Spiels:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -