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Hamburger SV

Hamburger SV

2
:
2

Halbzeitstand
1:1
VfL Bochum

VfL Bochum


HAMBURGER SV
VFL BOCHUM
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.

SPIELBERICHT

Der HSV spielte in der Defensive wie zuletzt mit einem Libero und einer Dreierkette davor. Allerdings hatte Trainer Magath personell umbesetzt. So übernahm Friis- Hansen den Part des Abwehrchefs, konnte ihn aber nicht so überzeugend gestalten wie zuletzt Hartmann, der gegen Bochum als Abfangjäger für Wosz antrat. Auf der rechten Seite ersetzte Schopp den gesperrten Fischer, während Wojtala als zentraler Manndecker (gegen Donkov) nicht so sicher wirkte wie zuletzt Stéphane Henchoz, der diesmal nur auf der Bank saß.

Der VfL Bochum wartete mit neuer Abwehr-Variante auf. Die gewohnte Dreierkette wurde um einen Mann erweitert. Eine Abwehrformation, die Waldoch und Kracht als zentrale Fixpunkte vorsah und die Tapalovic (rechts) und Schreiber (links) bei Ballbesitz des Gegners komplettierten. Die Westdeutschen, bei denen Stickroth als eine Art Libero vor der Abwehr agierte, versuchten sich zurückzuziehen und die Räume im Mittelfeld eng zu machen, um bei Ballbesitz zu kontern. Die Aktionen nach vorn wurden dann blitzschnell zumeist über Wosz und Gülünoglu vorgetragen, der sich als hängender Rechtsaußen oft als Anspielstation anbot.

Der HSV, der sein Offensivspiel über Cardoso und Spörl gestaltete, war in den Zweikämpfen aggressiver als Bochum und gefiel durch gelungene Kombinationen. Vor allem Schnoors Vorstöße über die linke Seite sorgten ständig für Gefahr im Bochumer Strafraum. Dabei versuchten die Hanseaten geschickt, durch Doppel- und Diagonalpässe die Abwehrreihe der Bochumer zu düpieren, was mehrfach gelang. Dies lag auch daran, daß Gospodarek besonders bei hohen Bällen anfällig reagierte. Doch Tore blieben Mangelware, da einerseits Kracht und Waldoch kompromißlos dazwischenfuhren, andererseits bei den Hamburgern (Salihamidzic) die letzte Konzentration im Abschluß fehlte.

Konzentrationsschwächen auf Seiten der Hamburger führten auch zu den Kontertoren der Bochumer, die in der zweiten Halbzeit trotz Unterzahl ständig gefährlich blieben. Besonders Wosz verstand es, sich immer wieder zu lösen und durch gekonnte Dribblings für Gefahr zu sorgen. Magath hatte nach Waldochs Ampelkarte sofort den Druck verstärkt, indem er Friis-Hansen herausnahm und mit Breitenreiter einen zusätzlichen Angreifer brachte. Doch belohnt wurde dieser Schachzug erst in der Schlußminute, nachdem Reis die zwischenzeitliche Sorglosigkeit der Hamburger eiskalt bestraft hatte.

In der furiosen Schlußphase, in der mit Saganowski der vierte HSV- Stürmer kam und sogar Keeper Golz mitstürmte, gelang dann Breitenreiter der glückliche 2:2- Ausgleich per Kopf.

Es berichten Hans Günter Klemm und Hubert Meyer

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Golz (3) - 
Friis-Hansen (4)        
Schopp (3,5)    
Wojtala (4) , 
Schnoor (2,5) - 
Hartmann (4) - 
Kmetsch (2,5) - 
Spörl (2,5) , 
Cardoso (3) - 
Bäron (3,5) , 
Salihamidzic (4)    

Einwechslungen:
60. Breitenreiter (2,5)     für Friis-Hansen
84. Saganowski für Schopp

Trainer:
Magath
VfL Bochum
Aufstellung:
Gospodarek (4,5) - 
Waldoch (2,5)    
Kracht (2) - 
Schreiber (3,5) - 
Stickroth (3) - 
Mamic (4)    
Reis (3,5)    
Wosz (2)    
Gülünoglu (2,5)    
Donkov (4)        

Einwechslungen:
58. Fahrenhorst (3,5) für Gülünoglu
68. Jack für Donkov
84. Michalke für Mamic

Trainer:
Toppmöller

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Donkov (25., Wosz)
1:1
1:2
Reis (75., Wosz)
2:2
Gelb-Rote Karten
HSV:
-
Bochum:
Waldoch
(57.)

Gelbe Karten
HSV:
Friis-Hansen
(3. Gelbe Karte)
Bochum:
Wosz
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
22.03.1997 15:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion (alt), Hamburg
Zuschauer:
21898
Spielnote:  2,5
Chancenverhältnis:
15:5
Schiedsrichter:
Bernhard Zerr (Ottersweier)   Note 4,5
wirkte unsicher, lag bei einigen Entscheidungen daneben
Spieler des Spiels:

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