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MSV Duisburg

 - 

Karlsruher SC

 

2:2 (0:2)

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SPIELBERICHT

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Duisburgs Trainer Funkel hatte seine Mannschaft offensiver ausgerichtet als zuletzt in Schalke und gegen Bielefeld, brachte Skoog und Hopp für Hirsch und Reiter. KSC-Coach Schäfer gab Bähr den Vorzug vor Metz, um Osthoffs Vorstöße abzufangen. Diese Maßnahme war nicht von Erfolg gekrönt, denn Bähr konnte den quirligen und torgefährlichen Duisburger nie kontrollieren. Osthoff erarbeitete sich in der ersten Halbzeit alle vier Duisburger Torchancen, war beim Abschluß aber jeweils ein bißchen zu ungenau.

Beide Teams spielten mit fester Zuordnung in Abwehr und Mittelfeld. Bei den Duisburgern meldete Nijhuis KSC-Stürmer Carl (konnte sich nur beim 0:1 wirkungsvoll in Szene setzen) weitgehend ab, Wohlert hatte Kirjakow ebenfalls gut unter Kontrolle - bei Kirjakows Treffer mußte Wohlert den ballführenden Hengen attackieren, Kirjakow allein lassen. Karlsruhes Manndecker mit Licht und Schatten: Das Licht ließ Reich erstrahlen, der Salou nur einmal (vor dem 1:2-Anschlußtreffer) aus den Augen verlor, den Togolesen ansonsten beherrschte. Wesentlich mehr Mühe hatte Ritter mit Skoog, der starke Szenen in der Vorbereitung hatte, dem allerdings nach 60 Minuten die Kraft ausging.

Karlsruhe profitierte in der ersten Hälfte von Duisburger Abwehrfehlern - beim ersten leisten Puschmann, Emmerling und Nijhuis unfreiwillig Hilfestellung, beim zweiten Treffer verlor wieder Emmerling den entscheidenden Zweikampf. Allerdings fand Duisburgs Libero nach diesen Patzern gut ins Spiel zurück, unterstützte mit seinen Vorstößen in der zweiten Hälfte wirkungsvoll das Mittelfeld und stand in der Abwehr sicher.

Der KSC konnte die 2:0-Pausenführung nicht über die Zeit retten, begünstigte mit groben Fehlern (planloses Abseitsspiel beim ersten, Finks Tatenlosigkeit beim zweiten MSV-Treffer) den Ausgleich, und mußte am Ende froh sein, noch einen Punkt gerettet zu haben.

Denn die Funkelsche Maßnahme, das Mittelfeld umzubesetzen, zahlte sich aus. Zum ersten Mal ließ Funkel sowohl im linken als auch im rechten Mittelfeld mit festen Pärchen spielen - links wurde der offensive Osthoff vom defensiven Puschmann abgesichert, rechts hielt Hopp dem weit nach vorne gerückten Wolters den Rücken frei. Ergebnis: Duisburg machte mehr Druck als gegen Bielefeld, hielt die SC-Defensive immer in Atem.

Allerdings muß Zeyer im zentralen Mittelfeld seine Spielweise umstellen: Der Duisburger Regisseur läuft zu oft mit dem Ball statt seine Mitspieler einzusetzen - dadurch sind dann in vielen Situationen die Anspielpunkte zugestellt.

Es berichten Thomas Hennecke, Dirk Westerheide und Uli Gerke

17.03.97
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Gill (3,5) - 
Emmerling (4) - 
Nijhuis (2,5)    
Wohlert (3) - 
Puschmann (4,5) - 
Hopp (3) , 
M. Zeyer (3,5) - 
Wolters (4,5)        
Osthoff (2) - 
Salou (4)    
Skoog (3)

Einwechslungen:
68. Bicanic für Wolters

Trainer:
Funkel
Karlsruher SC
Aufstellung:
Reitmaier (2,5) - 
Hengen (2,5)    
Ritter (4,5)    
Reich (3) - 
Bähr (4,5) , 
Schuster (3,5) - 
Fink (2,5) - 
Keller (4)    
Wück (4) - 
Kiryakov (4)        
Carl (4)        

Einwechslungen:
76. Schroth für Carl
88. Metz für Keller


Trainer:
Schäfer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Carl (12., Keller)
0:2
1:2
Salou (72., Osthoff)
2:2
Gelbe Karten
Duisburg:
Wolters
(2. Gelbe Karte)
Karlsruhe:
Ritter
(4. Gelbe Karte)
,
Hengen
(5., gesperrt)
,
Kiryakov
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
14.03.1997 19:30 Uhr
Stadion:
Wedaustadion, Duisburg
Zuschauer:
12750
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
8:4
Schiedsrichter:
Edgar Steinborn (Sinzig)   Note 3
ruhig, sicher, fiel nicht auf Schwalben herein, verlor aber in den letzten 20 Minuten ein bißchen die Linie
Spieler des Spiels:
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