Bei Hansa standen mit Bräutigam, Beeck, Studer, Groth und Rehbein fünf Zugänge in der Mannschaft, ein sechster, Markow, wurde später eingewechselt. Trainer Pagelsdorf entschied sich im Angriff für Baumgart anstelle von Klee, der sogar aus dem 16er-Kader rutschte. Bei Bayer gab Trainer Ribbeck dem jungen Rietpietsch, der sich erfolgreich um Beinlich kümmerte, den Vorzug vor Routinier Fach, mit Heinen für Vollborn wurde der Torwartwechsel auch auf Bundesliga-Ebene vollzogen.
Der Aufsteiger war vornehmlich in der zweiten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft, ging ein hohes Tempo, wagte aber auch ein (unvertretbares) Risiko nach der zahlenmäßigen Überlegenheit durch die Herausstellung Schusters. Die Strafe folgte durch den Konter der beiden Einwechsler Fach und Feldhoff. Mitentscheidend aber auch, daß sich Beinlich nicht in Szene setzen konnte, Milde keine Torgefahr ausstrahlte.
Schuster war bis zu seiner Dummheit ein glänzender Abwehrorganisator, der mit temperierten Pässen die Konter einleitete, Lupescu schuf mit seinem läuferischen Aufwand immer wieder Entlastung. Völler und Kirsten konnten sich kaum durchsetzen. Am Ende siegten Routine und Cleverneß über Unerfahrenheit und Leichtsinn.
Es berichten Ralf Canal und Jürgen Nöldner
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| Bayer 04 Leverkusen |
