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18.11.2012, 21:03

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart 1:2 (1:1)

VfB siegt dank Knie-Tor

Bruno Labbadia war sichtlich erleichtert und zufrieden ob des Sieges seiner Mannschaft. Gladbachs nach der Pause eingewechselter Innenverteidiger Roel Brouwers dagegen verstand die Welt nicht mehr. Ausgangspunkt für die unterschiedlichen Gefühlswelten der beiden nach dem Schlusspfiff war die 72. Spielminute.

Jakob Rhein (18)
In Mönchengladbach unterwegs: Jakob Rhein (18).
© kickerZoomansicht

Beim Stand von 1:1 schlug Stuttgarts serbischer Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic den Ball von links in den Gladbacher Strafraum. Einen Stuttgarter Abnehmer fand seine Flanke nicht, dafür aber das Knie von Brouwers. Von dort prallte der Ball erst an die Unterkante der Latte und dann am sich umsonst streckenden Marc-André ter Stegen vorbei ins Netz. Ein Tor der Kategorie "Slapstick". "Es ist einfach unglaublich. Da war eine große Portion Pech dabei", sagte der sichtlich bediente Niederländer hinterher. Sein Teamkollege Oscar Wendt pflichtete ihm bei: "Das Tor war natürlich sehr unglücklich."

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So unglücklich wie der Siegtreffer der Gäste zu Stande kam, wirkte auch der gesamte Auftritt der Fohlen-Elf. Trotz des frühen Führungstreffers durch Martin Stranzl, der den Ball per Linksschuss aus 20 Metern im rechten Eck unterbrachte (7.), schaffte es die Mannschaft von Lucien Favre über weite Strecken des Spiels nicht, Struktur in ihre Offensivbemühungen zu bringen. Zu viele einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und mangelnde Durchschlagskraft im Angriff machten dem VfB das Leben relativ einfach. Die wenigen Gladbacher Torabschlüsse resultierten daher meist aus Weitschüssen und Standards. "Wir müssen unser Spiel nach vorne noch weiter verbessern. Der letzte Pass muss präziser kommen", befand auch Lucien Favre, der seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen wollte: "Wir haben alles probiert und gut verteidigt, bekommen aber dieses unnötige Tor." Durch die Niederlage konnten die Gladbacher den positiven Trend der letzten Wochen nicht fortsetzten und befinden sich weiterhin im Mittelfeld der Tabelle.

Dort steht auch der VfB - allerdings mit weitaus positiveren Gefühlen im Vergleich zur letzten Woche, als man gegen Hannover nach 2:0 Führung in der zweiten Halbzeit völlig den Faden verlor und 2:4 verlor. Vor über 52.000 Zuschauern im Borussia-Park boten die Schwaben eine konzentrierte und durchweg solide Mannschaftsleistung. "Wir haben das Spiel gegen Hannover klar analysiert und heute eine sehr gute Reaktion gezeigt", war Bruno Labbadia zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Diese zeigte die eindeutig reifere Spielanlage und kombinierte immer wieder gut nach vorn, auch wenn es ähnlich wie bei den Gladbachern oft am letzten Pass fehlte.

Vor allem Wirbelwind Ibrahima Traoré und der für Arthur Boka in die Mannschaft gerückte Cristian Molinaro sorgten als starkes Duo auf der linken Stuttgarter Außenbahn immer wieder für gefährliche Aktionen. Der Italiener hatte auch entscheidenden Anteil an der postwendenden Antwort der Gäste auf die Gladbacher Führung. Seine genau getimte Flanke köpfte Martin Harnik in seinem 100. Bundesligaspiel für den VfB zum Ausgleich ein (8.). Nach dem Spiel gab der österreichische Torschütze die Marschrichtung für die nächsten Spiele vor: "n den nächsten Wochen wollen wir aus diesem Mittelmaß rauskommen."

Aufregung herrschte in der 66. Minute, als Traoré im Strafraum klar gefoult wurde, statt einem Elfmeter von Schiedsrichter Michael Weiner aber den gelben Karton für eine vermeintliche Schwalbe gezeigt bekam. "Der Kontakt war ganz klar da. Eigentlich müsste der Linienrichter das sehen", sagte der 24-jährige Franzose hinterher, wohlwissend, dass die Szene "zum Glück" nicht spielentscheidend war.

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Donnerstag in der Europa-League weiter. Aus deutscher Sicht kann man nur hoffen, dass nach den Partien auf internationalem Terrain nicht nur Bruno Labbadia, sondern auch Roel Brouwers wieder lachen kann.

Jakob Rhein (18)

18.11.12
 
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DB Schülerreporter Luca Steinbeck
Name: Luca Steinbeck
Ort: Groß-Zimmern
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