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08.10.2012, 00:10

SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 3:0 (1:0)

Die Rückkehr des Lächelns

Dass der SC Freiburg seit geraumer Zeit als der Angstgegner des 1. FC Nürnberg gilt, dürfte spätestens nach dem Sieg des SC am Samstag beschlossene Sache sein. Genau wie in den vorherigen sechs Duellen der beiden Teams konnten die Gäste aus Franken auch diesmal nicht über einen dreifachen Punktgewinn jubeln und mussten mit drei Gegentoren sowie einer ernüchternden Vorstellung im Gepäck die Heimreise antreten.

Jonas Schmidt (17) berichtet vom Bundesligaspiel zwischen Freiburg und Nürnberg.
Jonas Schmidt (17) berichtet vom Bundesligaspiel zwischen Freiburg und Nürnberg.
© kicker Zoomansicht

Die Freiburger Gelassenheit, sie war zurück im Gesicht des Christian Streich. Nachdem infolge der jüngsten Niederlagen gegen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt leise Kritik an den Auftritten der Breisgau-Elf aufkam, betrieb der Sportclub vor 22.800 Zuschauern im Mage-Solar-Stadion reichlich Wiedergutmachung. Im Paket der Entschädigung waren neben drei Toren auch einige sehenswerte Spielzüge sowie die herausragenden Leistungen von Cedrick Makiadi und Jonathan Schmid enthalten.

Dass eben jene Akteure auch maßgeblich an der Entstehung des 1:0 in der 36. Minute beteiligt waren, ist also keineswegs Zufall. Ausgangspunkt des Treffers war dabei eine Flanke Schmids von der rechten Seite, die Eric Jendrisek vom zweiten Pfosten zurück in die Mitte beförderte, wo Makiadi den Ball nur noch über die Torlinie drücken musste. Waren es in den letzten Spielen noch die Freiburger, welche dem Gegner oftmals den entscheidenden Meter Raum ließen, so taten sich am Samstag die Nürnberger in dieser Disziplin hervor. Das zog eine Ankündigung von FCN-Trainer Dieter Hecking nach sich, die für einige Akteure des Klubs eine unschöne Länderspielpause bedeuten könnte: "In der nächsten Woche werde ich mit dem einen oder anderen Tacheles reden. Die Nationalspieler können froh sein, dass sie weg sind."

Während Freiburg in der Defensive eine konzentrierte Leistung ablieferte, haperte es hingegen trotz der Führung in der Offensive. Insbesondere der eingewechselte Sebastian Freis vergab nach dem Seitenwechsel Chance um Chance und sorgte somit für Verzweiflung beim Freiburger Publikum, das insgeheim schon Parallelen mit den letzten beiden Spielen zog. Damals gab Freiburg eine 1:0-Führung jeweils noch aus der Hand und ließ zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt. Freis? Trainer nahm seinen Angreifer allerdings in Schutz: "Sebastian", so Streich, "hat unglaublich viel Laufarbeit geleistet. Wenn dann im Abschluss die Konzentration fehlt, ist das normal."

Fehlte Sebastian Freis die Wachsamkeit, so war es bei seinem Namensvetter Sebastian Polter eher Freiburgs Mensur Mujdza, der einem Erfolgserlebnis im Weg stand, als er in Minute 57 einen Polter-Lupfer in letzter Sekunde über den eigenen Querbalken ins Toraus köpfte. Nach dieser Aktion versandeten die Angriffsbemühung der Gäste meist schon im Mittelfeld. Hecking betonte, dass man nach dem 1:0 die "Schwächen im Kreieren von Torchancen gesehen" habe. Augenfällig waren aber in erster Linie bereits Mängel im Spielaufbau. Den defensiven Mittelefeldspieler Almog Cohen und Hanno Balitsch gelang es zu keiner Zeit, Akzente im Spiel nach vorne zu setzen. Aggressive und lauffreudige Freiburger nutzten hingegen die sich nun bietenden Freiräume geschickt, jubelten allerdings erst wieder in der Nachspielzeit: Daniel Caligiuri und Marco Terrazzino sorgten für den Endstand - und ließen ihren Coach Christian Streich sowie die Anhänger auf den Rängen endlich wieder lächeln.

Jonas Schmidt (17)

08.10.12
 
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DB Schülerreporter Luca Steinbeck
Name: Luca Steinbeck
Ort: Groß-Zimmern
Schule: Albert-Schweitzer-Schule
Alter: 15
Artikel: Olic kämpft und trifft!

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