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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
Hinspiel: 0:0
Nach Hin- & Rückspiel: 1:1
Hamburger SV

Hamburger SV


SPVGG GREUTHER FÜRTH
HAMBURGER SV
15.
30.
45.






60.
75.
90.







Fürth in der Relegation auf Augenhöhe

Lasogga sichert das Überleben des Dino

Der Hamburger SV hat sich zum Klassenerhalt gezittert: Ein 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth reichte dem Liga-Dino zum Überleben. Umgekehrte Vorzeichen herrschten zunächst nach der Nullnummer im Hinspiel: Der zu Hause schwache HSV trat im Ronhof ballsicher auf, nutzte einen Standard in der Anfangsphase und kontrollierte das Spiel gegen nervöse Gastgeber im ersten Abschnitt über weite Strecken. Die Kleeblättler tauten nach dem überraschenden Ausgleich auf, der Siegtreffer wollte gegen stark nachlassende Hanseaten aber nicht gelingen.

Lasogga nickt zur Führung ein
Der Schock des frühen Rückstands: Pierre-Michel Lasogga (l.) bringt den HSV in Führung.
© Getty ImagesZoomansicht

Fürths Trainer Frank Kramer musste im Vergleich zum 0:0 im Hinspiel auf den gelbgesperrten Gießelmann verzichten. Baba rückte auf die Linksverteidigerposition, Stieber übernahm seine Position links im Mittelfeld. Neu im Team war Weilandt, der auf der rechten Mittelfeldseite zum Einsatz kam.

HSV-Coach Mirko Slomka nahm drei Personalwechsel vor: Für Mancienne, Tesche und Rincon (alle Bank) kamen Westermann, Arslan und Jansen (links offensiv) zum Zug. Adler musste wie schon im Hinspiel passen - der Stammkeeper laboriert an einem Bandscheibenvorfall.

Nach der schlechten Vorstellung in Hamburg begann der HSV in Fürth überraschend selbstbewusst, war in der Anfangsphase ballsicherer als die SpVgg, die sich zunächst zurückzog und auf Konter lauerte.

Die Slomka-Elf war wacher, gewann das Gros der Zweikämpfe, Arslan tat dem Spiel der Gäste im Zentrum als Stabilisator gut. Während die Fürther bei Konterversuchen nicht über Ansätze hinaus kamen, münzte der Bundesligist seine Feldvorteile in die Führung um.

Zunächst retteten der Pfosten nach Calhanoglus 22-Meter-Schuss und Hesl gegen den nachsetzenden Jansen, nach Arslans Distanzschuss gab es Ecke. Die brachte van der Vaart, Lasogga stieg hoch und nickte das Leder aus fünf Metern gekonnt hoch ins linke Eck (14.).

Stieber misslang sein Volleyschuss aus 20 Metern und damit die postwendende Antwort (16.), danach blieb das Offensivspiel der nervösen Fürther nur Stückwerk. Der konzentrierte Dino hatte die Partie unter Kontrolle, ließ routiniert Ball und Gegner laufen, während der SpVgg kaum eine Kombination über mehr als drei Stationen gelang, bis ein Stockfehler zum Ballverlust führte.

Die bessere Spielanlage der Hanseaten, die offensiv nicht einmal das letzte Risiko gingen, mündete automatisch in Chancen. Calhanoglus Freistoß flog drüber (26.), Hesl verhinderte nach Jansens Hackentrick gegen Lasoggas Flachschuss das 0:2 (35.). Zwischenzeitlich musste Djourou nach einem Luftduell raus, Mancienne kam für den Schweizer (31.).

Kurz vor der Pause folgte die beste Phase der Kleeblättler, die nun mehr Mut und Zug zum Tor entwickelten. Immer wieder ging es über die rechte Seite, und Azemi stand dicht vor dem Ausgleich, zirkelte aber einen halben Meter rechts vorbei (40.). Weil Weilandt nach Solo sein Visier falsch eingestellt hatte, blieb es zur Pause beim 0:1.

Ohne Personalwechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter. Wer nun einen leidenschaftlichen Sturmlauf der Franken erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die SpVgg brachte zunächst kaum Struktur in ihr Spiel, stattdessen war die Slomka-Elf dem 2:0 nahe, das Hesl gegen Lasoggas Kopfball verhinderte (52.).

Die Mittel der Fürther waren unzureichend gewesen gegen einen stabilen HSV. Die Art und Weise des Ausgleichs, der aus dem Nichts fiel, zeigte, wie verwundbar die Gäste sind: Schnell ging es mit zwei Steilpässen vor das Tor, Stieber steckte auf Fürstner durch, der Drobny aus elf Metern das Nachsehen gab (59.).

Das 1:1 veränderte die Kräfteverhältnisse auf dem Platz. Fürth nun mit Rückenwind, die Hanseaten wackelten. Aber nur Stieber näherte sich per Fernschuss vielversprechend dem 2:1 an (62.), Drobny war auf dem Posten und auch durch Azemis zu unplatzierten 20-Meter-Schuss nicht zu gefährden (69.).

Die Partie bewegte sich spielerisch auf dürftigem Niveau, war dafür aber hochspannend. Zwar konnte sich die Slomka-Elf nur selten aus der Umklammerung der Kleeblättler befreien, hielt aber den zu durchsichtigen Attacken des Zweitligisten stand. Eine zwingende Torchance zur Entscheidung konnte sich die Kramer-Elf zunächst nicht erspielen.

Die Endphase brach an, Alles oder Nichts hieß nun das Motto. Fürth drückte wieder stärker, und Azemis Blackout verhinderte eine Großchance: Nach Füllkrugs Vorarbeit brauchte der "Bulle vom Ronhof" nur querzulegen auf Weilandt, kickte sich das Leder aber an den eigenen Fuß, so dass es nach hinten ins Niemandsland sprang (88.). Weil auch Sukalo einen Kopfball nicht genau genug platzieren konnte (90.), blieb es beim 1:1 und somit der Dino in der Liga.

Der 1. Spieltag der kommenden Bundesliga-Saison 2014/15 startet ab 22. August. Bereits ab 1. August beginnt die 2. Liga mit ihrer Spielzeit 2014/15.

Bundesliga-Relegation, 2013/14, Relegation
SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV 1:1
SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV 1:1
Quo vadis, HSV?

0:0 endete das erste Duell zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg Greuther Fürth. Die Sorge bei den Fans wuchs.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (2,5)    
Brosinski (3)    
Mavraj (3) , 
B. Röcker (3) , 
Baba (5) - 
Fürstner (3)    
Sparv (4)    
Stieber (2,5) , 
Weilandt (4) - 
Djurdjic (4,5)    
Azemi (4,5)

Einwechslungen:
72. Füllkrug für Djurdjic
78. Sukalo für Sparv
88. Mudrinski für Brosinski

Trainer:
Kramer
Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (2,5) - 
Diekmeier (3) , 
Djourou (3)    
Westermann (3) , 
Jiracek (4) - 
Badelj (4) , 
Arslan (4,5)    
Calhanoglu (4) , 
van der Vaart (4)        
Jansen (4) - 
Lasogga (2)    

Einwechslungen:
31. Mancienne (4,5) für Djourou
64. Rincon für Arslan
75. Tesche für van der Vaart

Trainer:
Slomka

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Lasogga (14., Kopfball, van der Vaart)
1:1
Fürstner (59., Rechtsschuss, Stieber)

Spieldaten

SpVgg Greuther Fürth       Hamburger SV
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 11 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 433 : 270 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 323 : 159 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 111 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 59% Passquote
 
Ballbesitz 61% : 39% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
Ecken 4 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
18.05.2014 17:00 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
18000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
spielerisch nicht hochklassig, aber spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
4:6
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 4
kein entscheidender, aber viele kleine Fehler.
Spieler des Spiels:

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