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Hamburger SV

Hamburger SV

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


HAMBURGER SV
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.









60.
75.
90.










Hamburg verkrampft in der Favoritenrolle

Nullnummer im Nervenkrimi

Das Relegations-Hinspiel zwischen Hamburg und Fürth endete torlos. Die SpVgg agierte über weite Strecken frischer, kombinationssicherer und schneller, doch kamen die Franken nur selten zum Abschluss. Der HSV blieb lange blass, startete in der zweiten Halbzeit aber zumindest ein minutenlanges Powerplay. In dieser Phase hielt Kleeblatt-Keeper Wolfgang Hesl die Null.

Fürth macht Druck, Hamburg wackelt

Michael Mancienne
Ständiger Gefahrenherd: Fürths Sturmtank Ilir Azemi (l.) gegen Hamburgs Michael Mancienne (r.).
© Getty ImageZoomansicht

Hamburgs Trainer Mirko Slomka änderte seine Startelf im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Mainz in der Innenverteidigung: Djourou verdrängte den formschwachen Westermann auf die Bank. Kurzfristig fiel auch noch Stammtorwart Adler mit Rückenproblemen aus, seinen Platz zwischen den Pfosten nahm Ersatzmann Drobny ein. Fürths Coach Frank Kramer tauschte nach dem 2:0-Heimsieg gegen Sandhausen zweimal im Mittelfeld: Baba und Sparv begannen für den angeschlagenen Sukalo und Weilandt (beide Bank).

Beide Mannschaften machten in den ersten Minuten einen nervösen Eindruck. Der HSV hatte anfangs noch ein wenig mehr Ballbesitz, wusste damit aber nur wenig anzufangen. So startete die SpVgg eine erste Drangphase und näherte sich dem Tor mit zahlreichen Standards an. Derweil verloren die Hanseaten den Faden und konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Erst nach einer Viertelstunde kamen die Hausherren wieder öfter hinten raus und verlagerten das Geschehen ins Mittelfeld.

Im weiteren Verlauf agierten die Gäste aus Franken deutlich zielstrebiger als der HSV, was sich an vielen abgespulten Kilometern, Torschüssen und gewonnenen Zweikämpfen zeigte. Hinten stand das Kleeblatt kompakt und kam mit schnellen Umschaltbewegungen immer wieder nach vorne. Setzte Fürth die Hausherren offensiv unter Druck, wackelte die Hamburger Defensive. In Schussposition kam aber auch die SpVgg nur selten. Azemi prüfte die Wachsamkeit von Drobny zweimal (26., 45.+1). Bei den Hanseaten entfaltete einzig Calhanoglu einen Hauch von Gefahr (18., 44.). Mit 0:0 ging es in die Pause.

Hesl ist bei Hamburgs Powerplay zur Stelle

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die zaghaften Offensivbemühungen des Bundesliga-Dinos meist ansatzlos. Im Gegensatz zu den Gästen spielte der HSV kaum miteinander und verließ sich auf Einzelaktionen. Fürth blieb lauffreudiger und schob immer wieder mit Tempo an. Die beste Chance hatte Gießelmann, der eine Brosinski-Ecke aus nur sechs Metern rechts vorbei köpfte (51.).

Nach einer Stunde startete dann auch Hamburg ein Powerplay und zog das Momentum durch zahlreiche Standardsituationen auf seine Seite. Lasogga verbuchte die erste Großchance per Kopfball, doch scheiterte der Torjäger an einer Hesl-Parade (65.). Kurz darauf nickte der Stürmer einen van-der-Vaart-Freistoß in die Maschen, dabei stand der Angreifer jedoch im Abseits (67.). Weitere Distanzschüsse durch Rincon (68.) und Calhanoglu (70.) vereitelte Hesl.

Die SpVgg wackelte in dieser Phase, hielt aber stand und erkämpfte sich fortan wieder ein Übergewicht gegen mittlerweile ausgepowerte Hamburger. Allerdings schafften es die Franken nach wie vor nicht, gefährlich aufs Tor zu schießen. So kam in der Schlussphase doch noch einmal der HSV: Nach einer schwachen Kopfball-Abwehr von Gießelmann kam Lasogga zum Schuss, doch Hesl parierte per Fuß (85.). Am Ende blieb es beim 0:0.

Das Relegations-Rückspiel steigt an diesem Sonntag um 17 Uhr in Fürth.

Bundesliga-Relegation, 2013/14, Relegation
Hamburger SV - SpVgg Greuther Fürth 0:0
Hamburger SV - SpVgg Greuther Fürth 0:0
Knapp vorbei gesprungen

Impressionen aus dem Hinspiel: Ersatzkeeper Jaroslav Drobny fängt den Ball vor Fürths Ilir Azemi ab.
© picture alliance

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15.05.14
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (2,5) - 
Diekmeier (3) , 
Djourou (4) , 
Mancienne (4) , 
Jiracek (4,5) - 
Tesche (5)    
Badelj (4,5) - 
Rincon (5)    
van der Vaart (5)    
Calhanoglu (4,5) - 

Einwechslungen:
60. Jansen (3) für Tesche
90. Westermann für Rincon

Trainer:
Slomka
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (2,5)    
Brosinski (3) , 
Mavraj (2,5) , 
B. Röcker (2,5) , 
Gießelmann (2,5)    
Fürstner (2,5) , 
Sparv (3)    
Stieber (2,5)    
Baba (3) - 
Azemi (2,5)    
Djurdjic (3,5)    

Einwechslungen:
72. Weilandt für Djurdjic
85. Füllkrug für Azemi
88. Trinks für Stieber

Trainer:
Kramer

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
-
Fürth:
Sparv
(9. Gelbe Karte)
,
Gießelmann
(5.)

Spieldaten

Hamburger SV       SpVgg Greuther Fürth
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 436 : 336 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 340 : 243 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 96 : 93 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 57% : 43% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
15.05.2014 20:30 Uhr
Stadion:
Imtech-Arena, Hamburg
Zuschauer:
56479 (ausverkauft)
Spielnote:  3
intensiv, spannend und von Fürther Seite auch spielerisch ansprechend.
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
8:7
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 2,5
streng und konsequent, gab Lasoggas Tor wegen Abseits zu Recht nicht (67.).
Spieler des Spiels: