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24.01.2019, 11:00

Essener Kreisligist ist der erste voll digitalisierte Fußballverein

TC Freisenbruch: "In China sehen wir unsere Zukunft"

"Bei uns werden alle Entscheidungen online getroffen", sagte jüngst Geschäftsführer Gerrit Kremer vom TC Freisenbruch. Der Essener Kreisligist ist der erste voll digitalisierte Fußballverein und hat sich mit dieser Eigenschaft aufgemacht, auch in China Fuß zu fassen. Freisenbruch stellte auf der internationalen Sportmesse (ISPO) in Peking sein Konzept vor.

Alles anders: Der TC Freisenbruch wird online gemanagt.
Alles anders: Der TC Freisenbruch wird online gemanagt.
© imagoZoomansicht

Wer spielt? Ist der Trainer sicher im Amt? Was geschieht mit den Einnahmen? Welcher Spieler wird verpflichtet? Wie hoch sind die Eintrittspreise? Die komplette Infrastruktur des TC Freisenbruch wird von den sogenannten Teammanagern verwaltet, die für einen Monatsbeitrag von fünf Euro beim Amateurverein in allen Angelegenheiten mitreden können.

In Peking nun hat sich der TCF auf der ISPO auf Einladung der Messe München rund 50.000 Fachbesuchern vorgestellt. "Der Messe-Auftritt war ein voller Erfolg", erklärte Kremer. "Dank der zahlreichen Neuanmeldungen haben wir schon fast den 'Return of Invest' erreicht." 700 Fußballfans aus der ganzen Welt sind mittlerweile die Manager des Vereins. "In China sehen wir unsere Zukunft", erläuterte Kremer. "Die chinesischen Fußballfans waren hellauf begeistert vom Konzept des TC Freisenbruch", meinte Trainer Peter Schäfer.

Der ist auch abhängig von den Online-Managern. Schäfer muss sich derzeit aber keine Sorgen um seinen Posten machen, bekam er doch Ende des alten Jahres bei einer Umfrage nach einer Hinrunde in der Kreisliga ohne Heimniederlage und Platz sechs fast 97 Prozent Zustimmung.

nik/sid

 
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