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22.11.2016, 20:05

TuS spielt künftig als RBL

Lingen: RasenBallsport auch im Emsland

"Es herrscht Aufbruchsstimmung bei der TuS Lingen", hieß es in einer Pressemitteilung vom 27. Juli, doch beim ehemaligen Oberligisten aus dem Emsland ist die Stimmung mittlerweile weit unter dem Gefrierpunkt angekommen. Der Grund? Der 106 Jahre alte Verein muss neu anfangen - und lehnt sich dabei an einen Bundesligisten an.

RBL: Was Leipzig kann, kann Lingen auch.
RBL: Was Leipzig kann, kann Lingen auch.
© imagoZoomansicht

Ende Juni hat Lingen beim Amtsgericht Planinsolvenz beantragt, um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Doch seit dem 18. November ist klar: "Der TuS Lingen wird aufgelöst", wie der Verein wissen ließ. Und die Verantwortlichen des Klubs warteten nun mit einer weiteren Überraschung auf: Der neue Verein wird unter dem Namen RB Lingen firmieren. RB soll dabei wie beim Pendant aus Leipzig für "RasenBallsport" stehen.

Ein Konstrukt, das bei den Verantwortlichen "einstimmig" abgesegnet wurde. Ob es bei den Fußballfans im Emsland gut ankommt, ist fraglich. "Der Name RB passt ganz gut zu uns als reiner Fußballverein", erklärte Marcel Eilermann gegenüber der "Neue Osnabrücker Zeitung", für den aktuellen TuS-Vorsitzenden Marcel Eilermann soll RB Lingen "ein Klub für ganz Lingen" sein.

RB war aber wohl nicht erste Wahl, denn die Stadt hat den Namen "FC Lingen" verweigert. Schließlich soll "FC Lingen" für ein "Projekt eines höherklassigen Lingener Fußballvereins freigehalten werden".

nik

 
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