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12.05.2013, 15:22

Überblick: Hertha ist Meister - St. Pauli gerettet

FCK sichert Platz drei, Aue und Dresden um Rang 15

Die nächsten Entscheidungen in der 2. Liga sind gefallen. Der 1. FC Kaiserslautern sicherte sich mit dem Sieg in Regensburg den dritten Rang. Um Platz 15 streiten sich am letzten Spieltag Aue und Dresden, beide Ostklubs mussten Pleiten einstecken. Das gerettete St. Pauli fertigte Braunschweig ab - 5:1. Den Meistertitel in Liga zwei sicherte sich Hertha mit einem 2:1-Erfolg in Köln.

Zwei für Platz drei: Hoffer (re.) machte für den FCK die Führung in Regensburg, Idrissou legte nach.
Zwei für Platz drei: Hoffer (re.) machte für den FCK die Führung in Regensburg, Idrissou legte nach.
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Platz 3: Die Roten Teufel machen den letzten Schritt

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den FSV Frankfurt am vergangenen Spieltag (4:1) konnte der 1. FC Kaiserslautern den letzten Schritt machen, um Platz drei zu sichern. Und dieser gelang der Mannschaft von Trainer Franco Foda beim abgeschlagenen Absteiger in Regensburg. Die Pfälzer siegten bei den personell gebeutelten Oberpfälzern mit 3:1 und distanzieren die Verfolger aus Köln und Frankfurt damit entscheidend. Hoffer und Idrissou mit seinem 17. Saisontreffer brachten den FCK schon nach 20 Minuten klar in Front. Zwar verkürzte Regensburg Mitte des ersten Abschnitts und hatte auch im zweiten Durchgang ein paar aussichtsreiche Einschussgelegenheiten, doch der Dreier der Lauterer wurde in der Schlussphase von Orban unter Dach und Fach gebracht. Damit sind die ersten drei Plätze im Unterhaus vergeben. Auf den FCK warten als Tabellen-16. der Bundesliga entweder Düsseldorf, Augsburg oder Hoffenheim.

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Hertha besiegt Köln und ist Meister

Und auch die Reihenfolge an der Tabellenspitze steht nun fest: Weil die Herthaner beim stimmungsvollen Auswärtsspiel in Köln mit 2:1 gewannen, sind die Berliner Zweitliga-Meister. In der Domstadt brachte Kobiashvili die Luhukay-Elf per Foulelfmeter in Führung. Der zweite Durchgang startete mit Riesenchancen auf beiden Seiten, doch dann legte der Hauptstadtklub durch Morales nach. Die Kölner wollten aber sich noch nicht aufgeben und verkürzten durch einen sehenswerten Schlenzer von Clemens zum 1:2. Mehr schaffte die Stanislawski-Elf aber nicht mehr und wird eine weitere Runde zweitklassig sein.

Erste Pleite für Neururer - aber VfL ist gerettet

Eine Minimalchance auf den dritten Platz hatte sich auch noch der FSV Frankfurt ausgerechnet, die Hessen wären aber von einem Patzer des FCK beim Jahn angewiesen gewesen. Da dieser jedoch ausblieb, war das Duell gegen den abstiegsbedrohten VfL Bochum für die Möhlmann-Elf eher ein Schaulaufen. Dennoch wollten die Bornheimer das letzte Heimspiel nutzen, um den zehnten Heimsieg in der laufenden Runde einzufahren. Der Führungstreffer fiel Mitte der ersten Halbzeit durch Gaus, der in der kommenden Spielzeit in Kaiserslautern spielt. Nach dem Seitenwechsel machten die Bochumer gleich Druck und wurden durch Toskis Ausgleichtreffer belohnt. Damit hatte der FSV sein Pulver aber noch nicht verschossen, auch wenn der erneute Führungstreffer durch Verhoek etwas überraschend fiel. Für die Neururer-Elf ist dieses 1:2 die erste Pleite unter Coach Peter Neururer, doch dank der Niederlagen von Aue und Dresden sind die Westdeutschen dennoch gerettet.

Kantersieg am Kiez: St. Pauli bleibt drin

Freudentaumel am Kiez: St. Paulis Stürmer Ginczek war beim 5:1 gegen Braunschweig entscheidend beteiligt.
Freudentaumel am Kiez: St. Paulis Stürmer Ginczek war beim 5:1 gegen Braunschweig entscheidend beteiligt.
© Getty ImagesZoomansicht

Das gilt auch für den FC St. Pauli. Die Hamburger hatten zwar das bereits aufgestiegene Eintracht Braunschweig zu Gast, doch die Frontzeck-Elf ging im Gegensatz zu den Niedersachsen sehr konzentriert und fokussiert in das Spiel und führte durch Ginczeks Doppelpack schnell mit 2:0. In Hälfte zwei wachten die Braunschweiger ein bisschen auf und gestalteten das Duell ausgeglichener, doch dann legten die Kiez-Kicker wieder einen Gang zu und schossen drei weitere Tore durch Bartels, Bruns und Ebbers - für die beiden Letztgenannten ein schönes Abschiedsgeschenk. Mit dem 5:1-Kantersieg sicherten damit die Hanseaten eindrucksvoll die Klasse und sorgten auf den Rängen für Freudentänze.

Auswärtspleiten: Aue und Dresden im Gleichschritt zum nächsten Fernduell

Die Auer, die vor dem Spieltag auf Platz 15 notiert waren, wollten gegen Ingolstadt einen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, doch auch das zweite Spiel unter dem neuen Coach Falko Götz ging verloren. In einem ausgelichenen Duell war der Ingolstädter Caiuby der Mann, der den Unterschied machte. Sein Kopfball landete unhaltbar im Netz des FC Erzgebirge. Damit bleiben die Sachsen bei 34 Zählern stehen, der FCI holte sich die letzten Punkte, um den vor dem Spieltag theoretisch noch denkbaren Abstieg zu verhindern. Zum Saisonfinish muss die Götz-Elf nun beim SV Sandhausen antreten, das längst abgestiegen ist.

Aalens Kister gegen Dresdens Kirsten - der VfR-Profi und frühere Dresdner machte das 1.0.
Aalens Kister gegen Dresdens Kirsten - der VfR-Profi und frühere Dresdner machte das 1.0.
© Aalens Kister gegen Dresdens Kirsten - der VfR-Profi und frühere Dresdner machte das 1.0.

Die Dresdner waren in Aalen gefordert, um sich gegen Aue in Position zu bringen, doch trotz bester Chancen musste die Elf von Trainer Peter Pacult den Platz mit 0:3 als Verlierer verlassen. Ausgerechnet der ehemalige Dresdner Kister köpfte den VfR in Front, in der Schlussphase erhöhte Lechleiter und per Elfmeter kassierten die Sachsen sogar noch den dritten Gegentreffer durch Leandro. Trojan wurde als vermeintlicher Verursacher des Strafstoßes zudem mit Rot vom Platz gestellt, auch wenn der foulende Spieler Fiel war - diese Verwechslung dürfte ein Nachspiel haben. Dynamo tritt am letzten Spieltag zuhause gegen das Schlusslicht Regensburg an, hat aber die deutlich schlechtere Tordifferenz gegenüber Aue.

Paderborn und Duisburg machen alles klar

Paderborn war vor der Partie gegen 1860 München noch nicht gerettet. Die seit sechs Spielen sieglosen Ostwestfalen erwischten jedoch einen perfekten Start, Saglik traf per sehenswerter Volleyabnahme in der 4. Minute - das erste Tor des Tages. Die Löwen fanden kaum Lücken in der gut gestaffelten Defensive des SCP, ab der 58. Minute war 1860 wegen der Ampelkarte für Volz zudem nur noch zu zehnt. Es kam, wie es kommen musste: Kachunga war in der 70. Minute per Kopf zur Stelle und besiegelte den Nichtabstieg der Paderborner.

Minimale Abstiegssorgen plagten auch noch den MSV Duisburg vor dem Gastspiel bei Union Berlin. Nach torloser erster Hälfte ließ Wolze die Herzen der MSV-Fans höher schlagen. Doch die Köpenicker schlugen zurück: In der 59. Minute glich Quiring aus, Mattuschka drehte die Partie mit einem verwandelten Strafstoß (81.). Die Zebras konnten es verschmerzen. Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz steht der Klassenerhalt endgültig fest.

Cottbus im Niemandsland, Sandhausen schon abgestiegen: Die Brisanz in der Lausitz hielt sich in Grenzen. Energie zeigte im letzten Heimspiel der Saison eine anständige Leistung und gewann standesgemäß mit 3:0. Nach einem klasse Freistoß von Bickel zappelte der Ball in der 24. Minute erstmals im Netz, Sanogo legte kurz vor der Pause nach. In der 77. Minute machte Adlung dann alles klar. Sandhausen musste damit bereits die 19. Saisonpleite einstecken.

12.05.13
 
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2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Hertha BSC64:2775
 
2Eintracht Braunschweig50:3266
 
31. FC Kaiserslautern54:3158
 
4FSV Frankfurt53:4353
 
51. FC Köln40:3351
 
6Energie Cottbus40:3547
 
71860 München36:3146
 
8VfR Aalen40:3646
 
91. FC Union Berlin48:4846
 
10SC Paderborn 0743:4242
 
11FC Ingolstadt 0436:4042
 
12FC St. Pauli42:4640
 
13MSV Duisburg34:4740
 
14VfL Bochum39:5038
 
15Erzgebirge Aue38:4634
 
16Dynamo Dresden32:4834
 
17SV Sandhausen38:6526
 
18Jahn Regensburg35:6219
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