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02.01.2013, 13:04

Hoffenheim: Mit Neuzugängen nach Portugal?

Malocher Kurz legt los: "Einen freien Tag wird es nicht geben"

Die Wochen der Arbeit haben begonnen. Am Mittwoch leitete Marco Kurz seine erste Trainingseinheit als neuer Trainer bei 1899 Hoffenheim und präsentierte sich der Tabellensituation entsprechend ganz als Malocher. "Die Spieler werden froh sein, sich mittags ausruhen zu können", kündigte der Hoffenheimer Hoffnungsträger an. "Jetzt müssen die Weichen gestellt werden."

Marco Kurz
"Disziplin und Pünktlichkeit sind selbstverständlich": Marco Kurz.
© picture allianceZoomansicht

Drei Siege, 41 Gegentore, sieben Punkte Rückstand zum rettenden Ufer - mit einer solch katastrophalen Halbzeitbilanz ging der Herbstmeister von 2008 noch nie in eine Rückrunde. "Grundlegendes" müsse sich im Team ändern, hatte TSG-Manager Andreas Müller bereits angemahnt, Kurz soll die Kehrtwende einleiten. Seine drei Rezepte: Arbeit, Arbeit, Arbeit.

"Einen freien Tag wird es bis zum Rückrundenstart nicht geben. Und wenn, dann nur, weil die Jungs richtig gut arbeiten", erklärte Kurz am Mittwoch, nachdem er sich selbst in einem Zimmer auf dem Trainingsgelände einquartiert hatte. "Es gibt Richtlinien und einen Verhaltenskatalog. Disziplin und Pünktlichkeit sind selbstverständlich."

Im März 2012 war der 43-Jährige beim 1. FC Kaiserslautern nach 16 sieglosen Spielen entlassen worden, die Abstiegskampfrhetorik ist ihm noch geläufig. "Ich brauche keine Träumer, keiner darf sich in die Tasche lügen. Jeder muss seinen Beitrag dazu leisten, damit wir nicht absteigen." Das kurzfristige Ziel laute, Maßnahmen zu treffen, "damit wir im ersten Rückrundenspiel am 19. Januar gegen Borussia Mönchengladbach seriös um drei Punkte spielen können". Das langfristige: "Noch eine Mannschaft vor uns schnappen".

Wir müssen härter, besser und konstruktiver arbeiten als andere Klubs, um eine großartige Rückrunde zu spielen.Marco Kurz

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Doch wie soll das gehen mit einem verunsicherten Team, das der TSG die schlechteste Bundesliga-Hinrunde der Klubgeschichte bescherte? "Wir müssen der Mannschaft Sicherheit geben, die Ausrichtung und die Leidenschaft müssen erkennbar sein", sagte Kurz. "Wir müssen härter, besser und konstruktiver arbeiten als andere Klubs, um eine großartige Rückrunde zu spielen."

Müller sucht Rudy-Ersatz

Am Montag geht es dafür ins Trainingslager nach Portugal - idealerweise bereits mit der einen oder anderen Neuverpflichtung. Vor allem in der Defensive besteht Bedarf: Ein Innenverteidiger und ein Sechser sollen kommen, Letzterer vor allem wegen Sebastian Rudys langem Ausfall.

Der U-21-Nationalspieler, dem am 19. Dezember operativ freie Gelenkkörper aus dem rechten Sprunggelenk entfernt worden waren, wird rund zwölf Wochen fehlen. Mindestens: Mario Gomez musste nach einem vergleichbaren Eingriff vier Monate pausieren - was für Rudy eine Rückkehr Ende April bedeuten würde. Dann ist die Saison schon fast vorbei. Und Hoffenheim, so hofft Malocher Kurz, auf dem besten Wege Richtung Klassenerhalt.

Der kicker stellt die Flop-Einkäufe der Bundesliga vor
Diese Neuzugänge blieben hinter den Erwartungen zurück
Tim Wiese
Tim Wiese (1899 Hoffenheim)

Mit Tim Wiese hatten sich die Hoffenheimer einen großen Namen geangelt. Der Ex-Bremer wurde auch direkt zum Kapitän auserkoren, nur blieb der Nationalspieler weit hinter den Erwartungen zurück, griff ein ums andere Mal daneben und geriet so rasch in die Kritik.
© picture alliance

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02.01.13
 

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weitere Infos zu Kurz

Vorname:Marco
Nachname:Kurz
Nation: Deutschland
Verein:FC Ingolstadt 04

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weitere Infos zu Rudy

Vorname:Sebastian
Nachname:Rudy
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:28.02.1990

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