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06.09.2018, 10:29

KFC Uerdingen zittert sich im Landespokal weiter

Krämer poltert über B-Elf: "Unfassbarer Müll"

In der Liga auf einem ganz starken zweiten Rang, musste der KFC Uerdingen während der Länderspielpause im Niederrheinpokal beim Landesligisten ASV Süchteln ran. Dort schickte Cheftrainer Stefan Krämer seine zweite Garde auf den Rasen - und wäre dafür um ein Haar mit dem Ausscheiden bestraft worden. Nach 120 Minuten stand ein 2:1 für den Drittligisten auf der Anzeigetafel. Zurück blieb jedoch ein wütender Coach, der seinem Ärger anschließend Luft machte.

Stefan Krämer
Mit dem Auftritt seines Teams ganz und gar nicht zufrieden: Uerdingens Trainer Stefan Krämer.
© imagoZoomansicht

"Fakt ist, dass wir unfassbaren Müll zusammengespielt haben", polterte Krämer nach Abpfiff auf "radio blaurot". "Von der ersten Minute an war keine Spannung im Spiel - nichts, was unser Spiel normalerweise ausmacht", so der Trainer. Ganz anders der ASV, der in der Liga mit nur einem Sieg aus fünf Partien aktuell den vorletzten Platz belegt: Gut auf die Krefelder eingestellt, boten sie kaum Räume und gingen in der 18. Minute durch einen Konter mit 1:0 in Front.

Musculus-Doppelpack rettet den KFC

Diese Führung hatte bis zur 74. Minute Bestand. Dann war es Uerdingens Lucas Musculus, der nach Vorlage von Oguzhan Kefkir den Ausgleich markierte. Mit diesem Ergebnis ging es schließlich auch in die Verlängerung. Dort traf erneut Musculus, der in der 101. Minute per Elfmeter den 2:1-Endstand markierte.

Für den Einzelnen ist es dann natürlich schwierig, zu glänzen beziehungsweise sich zu empfehlen. Ich wüsste jetzt auf Anhieb auch keinen, dem dies gelungen ist.Stefan Krämer

Das Weiterkommen war perfekt, die Laune des Trainers allerdings bei Weitem nicht: "Heute haben alle, von mir angefangen, ein ganz schlechtes Bild abgegeben und keine gute Performance angeboten", so das Urteil des 51-Jährigen. Dass es dementsprechend kein Spieler geschafft habe, sich nachhaltig für einen Einsatz in der ersten Elf zu empfehlen, verstand sich für Krämer von selbst: "Für den Einzelnen ist es dann natürlich schwierig, zu glänzen beziehungsweise sich zu empfehlen. Ich wüsste jetzt auf Anhieb auch keinen, dem dies gelungen ist."

Krämer stellt die Charakterfrage

Vielmehr bekamen alle an diesem Abend eingesetzten Akteure ihr Fett weg: "Wir haben einen Kader, in dem jeder den Anspruch hat zu spielen. Bei allem Respekt für den Gegner", so Krämer, "muss es ja möglich sein, die Spieler, die bislang noch nicht so viel gespielt haben, auflaufen zu lassen." Damit aber nicht genug. Der Coach stellte den Reserveleuten die Charakterfrage, denn: "Wenn das nicht funktioniert - gegen einen Landesligisten, der bislang nicht so viele Punkte gesammelt hat. Bei den Ansprüchen, die unsere Jungs, die momentan hinten dran sind, haben -, dann weiß ich auch nicht."

kög

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