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01.09.2018, 12:20

Keeper Bonmann fällt für drei bis vier Wochen aus

"Hart erfighteter Sieg": Bierofka stolz auf seine Löwen

Der TSV 1860 München hat den Schwung aus der Vorwoche genutzt und im Duell der Aufsteiger den FC Energie Cottbus im heimischen Stadion an der Grünwalder Straße mit 2:0 besiegt. Die Löwen kletterten dadurch vorübergehend in die Top 3. Einen großen Anteil daran, dass die Tormaschinerie der 3. Liga derzeit wie geschmiert funktioniert, hat mit Adriano Grimaldi ein Neuzugang, der sich schon jetzt als Glücksgriff entpuppt hat.

Daniel Bierofka
Sah ein "super Spiel" gegen Energie Cottbus: Löwen-Trainer Daniel Bierofka.
© imagoZoomansicht

"An so einem Tag, in so einem Spiel, Flutlicht, Nieselregen, guter Gegner", legte Grimaldi seinen Matchplan am Mikrofon von "Telekom Sport" offen, "musst du 100 Prozent geben. Und dann gewinnst du auch so ein Spiel." Und dieses Resümee traf durchaus zu - nicht nur auf die Löwen, auch auf den Gegner aus der Lausitz. 100 Prozent - ein Spiel, über 90 Minuten von Einsatz, Leidenschaft und Kampf geprägt, bot den 15.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion auch aufgrund der äußeren Bedingungen einen enorm großen Unterhaltungswert.

Beide Teams scheitern am Querbalken

Die Löwen, die in der Spielanlage durchweg ein wenig zielstrebiger zu agieren schienen, verbuchten die erste gute Gelegenheit durch den aufgerückten Rechtsverteidiger Herbert Paul, dessen Volleyschuss aus spitzem Winkel jedoch an den Querbalken klatschte (14.). Zogen die Gäste durch einen stark getretenen Marcelo-Freitas-Freistoß in der 32. Minute an Aluminium-Treffern gleich, untermauerten die Sechziger nur eine Minute später ihre Standard-Stärke und hatten dabei, wie es Coach Daniel Bierofka betonte, "das Spielglück auf unserer Seite".

Ein von Phillipp Steinhart getretener Freistoß aus dem Halbfeld segelte scharf in den Strafraum, Fabian Graudenz verlängerte unglücklich und bugsierte das Leder in die eigenen Maschen 1:0 (33.). Auch nach einem verletzungsbedingten Wechsel, Münchens Torhüter Hendrik Bonmann erlitt kurz nach der Pause einen Teileinriss im Innenband seines Knies und wird drei bis vier Wochen ausfallen, fanden die Cottbuser kein Mittel, den Ball im Gehäuse der Löwen unterzubringen.

Der Pass war schon schön, das muss ich auch sagen.Antonio Grimaldi über seine Vorlage zum 2:0

Stattdessen glänzte einmal mehr Neuzugang Grimaldi, der mit einem stark getimten Pass (Grimaldi: "Der Pass war schon schön, das muss ich auch sagen") in die Schnittstelle der Energie-Viererkette Nico Karger in Szene setzte. Der blieb vor Gästekeeper Avdo Spahic eiskalt und vollstreckte durch dessen Hosenträger hindurch zum 2:0. Für Grimaldi war dies übrigens sein siebter Scorerpunkt im sechsten Einsatz - Ligabestwert.

Grimaldi: Top-Scorer in Liga 3

Zu zwei Toren gesellen sich fünf Torvorlagen, bei insgesamt 13 Löwen-Treffern eine ganz starke Quote. Für den 27-Jährigen bedeutet diese Statistik jedoch nur, "dass wir gewinnen. Wenn ich mich mit einem Tor, einem Scorerpunkt oder was auch immer einreihen kann, dann freut es mich umso mehr".

Durch diesen "hart erfighteten Sieg", wie ihn Bierofka bezeichnete, haben sich die Löwen mit nun zehn Punkten aus sechs Partien im oberen Tabellendrittel eingenistet und können nach einem "super Spiel für alle Fans im Grünwalder Stadion" beruhigt in die Länderspielpause gehen.

kög

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