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30.08.2018, 13:26

Würzburger Kickers empfangen den SV Wehen Wiesbaden

Schiele: "Das 0:5 hängt immer noch drin"

Nach einem regelrechten Stotterstart in diese Drittligaspielzeit, die ersten drei Partien gingen allesamt verloren, haben die Würzburger Kickers nun den Vorwärtsgang eingelegt und die Negativserie durch Siege gegen Cottbus (3:1) und vor allem beim FC Hansa Rostock (4:0) eindrucksvoll ad acta gelegt. Nun soll am Samstagnachmittag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) Erfolg Nummer drei eingetütet werden. Es geht gegen den SV Wehen Wiesbaden - mit dem die Unterfranken trotz guter Erinnerungen noch ein Hühnchen zu rupfen haben.

Michael Schiele
Will den dritten Sieg in Serie einfahren: Würzburgs Trainer Michael Schiele.
© imagoZoomansicht

21. Oktober 2017, Tatort: Flyeralarm-Arena am Würzburger Dallenberg. Am Ende eines wahrlich gebrauchten Nachmittages standen die Kickers konsterniert auf dem Rasen. Vom Gästeteam, dem SV Wehen Wiesbaden, mit 0:5 auseinandergenommen, rutschte der Zweitliga-Absteiger auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Zehn Punkte aus 13 Partien - manch einem pessimistischen Anhänger schwante schon der zweite Abstieg in Folge und, was durchaus naheliegender war, das Ende von Interimslösung Michael Schiele.

Punktlos zum Cheftrainer befördert

Letzteres sollte eintreffen, allerdings in einer anderen Art und Weise, als vermutet wurde. Der damals 39-Jährige wurde trotz einer düsteren Bilanz von zwei Niederlagen aus zwei Spielen (0:7 Tore) befördert und stieg zum Cheftrainer der Würzburger Kickers auf. Fortan stabilisierte er die Mannschaft und führte sie nach 38 Spieltagen auf einen soliden fünften Tabellenrang.

Wir haben 25, 30 Minuten ein Top-Spiel gemacht - und dann ist alles zusammengekommen.Michael Schiele

"Das 0:5 hängt immer noch drinnen", hat der Coach die Pleite aus der Vorsaison immer noch nicht vergessen. "Wir haben 25, 30 Minuten ein Top-Spiel gemacht - und dann ist alles zusammengekommen", so Schiele im vereinseigenen "Kickers-TV". "Du schaust auf die Anzeigetafel, das ist dann schon ein Brett." Nun will der Coach die offene Rechnung begleichen und baut dabei auch auf einen Spieler, der im Vorjahr noch für den Gegner gejubelt hatte: Patrick Breitkreuz.

Breitkreuz und sein schelmischer Wunsch

"Ich kann mich noch genau erinnern, ich war ja auch dabei. Bloß auf der anderen Seite", so der Neuzugang. "Das wollen wir nicht noch einmal vorkommen lassen." Wobei, und dieser Gedanke entlockt dem Offensivmann ein Schmunzeln, "anders herum würde es gut passen".

Wiedersehensfreude gibt es nicht nur zwischen Breitkreuz und seinen ehemaligen Teamkollegen, auch Simon Skarlatidis und Daniel Hägele, übrigens frisch gebackener Vater einer Tochter, werden auf einen früheren Mitspieler treffen: Rüdiger Rehm, einst Mittelfeldspieler bei der SG Sonnenhof Großaspach, und nun Trainer des SVWW.

kög

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