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21.01.2013, 13:01

Erfurt: Entscheidung soll Ende März fallen

Rot-Weiß startet "Mission 2016"

Beim abstiegsgefährdeten FC Rot-Weiß Erfurt gab es in der Winterpause besonders in der Vereinsführung Neuzugänge zu vermelden. Mit Alfred Hörtnagl und Thomas Kalt sind die Posten des Sportvorstandes und Geschäftsführers neu besetzt. Das Zukunfsprojekt "Mission 2016" formuliert nun auch die langfristige Planung beim RWE klar: in der 2. Liga im neuen Stadion spielen.

Thomas Kalt
Ein Mann mit Vision: Rot-Weiß Erfurts Geschäftsführer Thomas Kalt stellt das Zukunftsprojekt "Mission 2016" vor.
© imagoZoomansicht

In Erfurt denkt man schon einen Schritt weiter. Kurzfristig lautet das Ziel der Thüringer, den Klassenerhalt in der 3. Liga zu schaffen. 2016 soll es dann aber eine Spielklasse höher zugehen. Denn bei Rot-Weiß startet nun die "Mission 2016". Gespielt werden soll dann in einer neuen Multifunktionsarena. Das Projekt kommt nicht von ungefähr: Der RWE feiert 2016 sein 50. Jubiläum.

"Es ist für den Verein nur mit einer modernen Arena möglich, in Zukunft konkurrenzfähig zu sein", sagt Erfurts neuer Geschäftsführer Thomas Kalt. Der 50-Jährige ist seit Dezember 2012 im Amt, bis zum Sommer war er noch bei den Kickers Offenbach tätig. Die Entscheidung über den geplanten Stadionneubau erwartet der Verein bis Ende März, doch die Zuversicht über eine positive Antwort ist groß. Eine Mehrfachnutzung der Spielstätte soll die Kosten für den Verein gering halten.

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Kurzfristig will man in Erfurt die Liquidität sichern, wenn nicht gar steigern. Erreicht werden soll dies durch Langzeit-Dauerkarten, Business-Pakete und spezielle Mitgliedschaften ab fünf Jahren Laufzeit. Dadurch soll eine Etatkürzung von knapp einer halben Million Euro für die nächste Saison weitestgehend aufgefangen werden und das Team von RWE-Trainer Alois Schwartz konkurrenzfähig machen. "Wer an den Verein und unseren eingeschlagenen Weg glaubt, ist herzlich eingeladen durch seinen Beitrag mitzuhelfen, der sportlichen Abteilung kurzfristig zu mehr wirtschaftlichem Spielraum zu verhelfen", appelliert Kalt an die Mithilfe der Fans.

Strangls Leidenszeit endet

Sportlich erfreuliche Nachrichten gibt es beim RWE von Marius Strangl zu vermelden. Strangl, der wegen einer Thrombose in der Schulter seit Ende Oktober pausieren musste, beginnt am Dienstag mit seiner Reha. Wann der 22-Jährige wieder spielbereit ist, bleibt offen. Der Mittelfeldmann, der in der laufenden Saison auf neun Einsätze kommt (1 Assist) gibt sich jedenfalls kämpferisch: "Wenn der Arm diese Woche nicht mehr anschwillt, dann kann und will ich möglichst nach dem Stuttgart-Spiel wieder zum Kreis der Mannschaft stoßen."

21.01.13
 

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