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08.11.2012, 15:07

Hallescher FC: Euphorie ist Vergangenheit

Angst vor dem Abstieg in Halle

Seit zehn Ligaspielen konnte Halle nicht mehr siegen und liegt momentan auf einem schwachen 16. Tabellenplatz, nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt. Nach dem Aufstieg in die dritte Liga und einem euphorischen Start ist von der Heimstärke des FC kaum noch was übrig. Teammanager Ralph Kühne hofft nun auf die Winterpause, um Fehler zu korrigieren und die Mannschaft neu zu motivieren.

Maik Wagefeld (li.) und Dennis Mast
Nach zehn verlorenen Spielen ist die Entäuschung bei den Hallenser Maik Wagefeld (li.) und Dennis Mast groß.
© imagoZoomansicht

Die Euphorie mitnehmen, in den Aufstiegskader und die Heimstärke vertrauen. Das waren die Mutmacher. Doch was anfangs noch gut aussah, ist inzwischen ins Gegenteil verkehrt. Nach zehn sieglosen Spielen in Serie geht die Angst vor dem Abstieg um. Die Gründe:

Die Abwehr: Die Verletzungsmisere im eigentlich stabilsten Mannschaftsteil begann gleich im ersten Spiel, als sich Eismann und Becken schwer verletzten. Wesentlich länger fällt nun erneut Patrick Mouaya aus. So musste Trainer Sven Köhler bisher neun verschiedene Abwehrreihen aufs Feld schicken. Beim 2:2 gegen Darmstadt bildeten mit Kapitän Wagefeld und Zeiger sogar zwei Sechser die Innenverteidigung.

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Das Mittelfeld: Den starken Sechsern Wagefeld und Hartmann, die acht der 13 Tore erzielten, fehlt der kongeniale Partner auf der "Zehn", den Teixeira Rebelo im Vorjahr noch abgab. Doch der ist ebenso wie Vertreter Müller in der höheren Liga drei noch nicht angekommen. Köhler probierte auf dieser Position viel, Lösungen fand er noch nicht.

Der Angriff: Von den vier möglichen Stoßstürmern hat noch kein einziger ins Tor getroffen. Die Offensive geht am Stock, woran auch die guten bis zumindest befriedigenden Leistungen der jungen Außenspieler (Mast, Sautner, Lindenhahn) wenig ändern. In den 16 Spielen begann der HFC mit 14 (!) unterschiedlichen Offensivformationen. Kontinuität sieht anders aus.

Das Fazit: Der drittligataugliche Kader ist einfach zu klein. Von der Bank kommt kaum frischer Wind, wie Köhler beim 1:3 in Heidenheim mit seinen Wechseln bei eigener 1:0-Führung leidvoll erfahren musste. Die Hoffnung, dass es die Aufstiegshelden richten würden, hat sich nicht erfüllt. "Ihr Bonus", so sieht es nun auch Manager Ralph Kühne, "ist aufgebraucht". Deshalb müsse man "in der Winterpause unter Berücksichtigung unserer wirtschaftlichen Zwänge etwas korrigieren". Bis dahin heißt es, so aufzutreten wie zuletzt gegen Bielefeld (2:2). "Dann", verspricht Wagefeld, hat Halle mit dem Abstieg nichts zu tun".

Klaus Blumtritt

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08.11.12
 

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