| Vorname: | David |
| Nachname: | Wagner |
| Nation: | USA |
| Verein: | Borussia Dortmund II |
Die Vorstellung seiner Elf hatte Wagner gefallen. "Das war das dritte gute Spiel in Folge", sagte der BVB-Coach nach dem Schlusspfiff. Er bezog sich dabei auf das 1:1-Remis gegen die Stuttgarter Kickers, die Last-Minute-Niederlage in Unterhaching (3:4) und eben auf das zuvor gesehene 0:0 gegen Babelsberg. Zwei Punkte aus drei Spielen sind zwar auch Wagner zu wenig. Die engagierte Leistung seines Teams stimmte ihn allerdings positiv.
"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen", sagte er, um dann doch einen hinterherzuschieben. "Die Chancenverwertung" war es, die der 40-Jährige zu bemängeln hatte. Mehr Kritik wollte Wagner allerdings nicht anbringen und trennte deshalb in seiner Analyse die fußballerische Darbietung vom Resultat. Man sei auf einem ordentlichen Weg, die spielerische Leistungsfähigkeit der Mannschaft weiterzuentwickeln.
Lob hatte Wagner auch für den erst kürzlich verpflichteten Angreifer Balint Bajner übrig. "Er hat erst zehnmal mittrainiert. Dafür hat er seine Sache ordentlich gemacht", kommentierte der Coach die Vorstellung des Ungarn, der zuletzt für den italienischen Sechstligisten Sulmona Calcio aktiv war. Bajner durfte in seinem ersten Einsatz für die Borussia gleich volle 90 Minuten ran.
Bei der Pressekonferenz nach der Partie war sein Trainer ein wenig abgelenkt. Kein Wunder: Auf dem Fernseher lief schließlich gerade das spannende Bundesligaduell zwischen Eintracht Frankfurt und der ersten Mannschaft des BVB. Wagner sah in der zeitlichen Ansetzung der Partie den Hauptgrund für die geringe Zuschauerzahl beim Drittligaduell. Lediglich 310 Fans waren ins Stadion "Rote Erde" gekommen. Dass sein Team am gleichen Tag und noch dazu nur eineinhalb Stunden vor der Klopp-Elf antreten musste, "kann ich nicht verstehen", machte Wagner seinem Ärger Luft. Hätte man einen Tag später gespielt, "wären sicher 2000 Leute gekommen", so der Trainer.
Für die Borussen geht es in der 3. Liga am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) weiter. Dann ist man beim Team der Stunde, den Preußen aus Münster, zu Gast.