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07.02.2012, 13:02

Verbaler Schlagabtausch vor dem Spitzenspiel

Rösler und Werner kontern Vehs Attacke

Am kommenden Montagabend steigt das mit Spannung erwartete Topduell der Zweiten Liga, der Tabellenführer Düsseldorf empfängt den Zweiten Eintracht Frankfurt. Die Protagonisten haben den verbalen Schlagabtausch eröffnet. Nachdem Frankfurts Trainer Armin Veh bereits zur Attacke geblasen hatte, kontern nun Fortunas Stürmer Sascha Rösler und Düsseldorfs Manager Wolf Werner.

Abgehoben? Düsseldorfs Sascha Rösler, hier gegen Dortmunds Owomoyela, wehrt sich gegen Vehs Kritik der "Fallsucht".
Abgehoben? Düsseldorfs Sascha Rösler, hier gegen Dortmunds Owomoyela, wehrt sich gegen Vehs Kritik der "Fallsucht".
© picture allianceZoomansicht

"Zehn Elfmeter sprechen für sich. So schnell wie die teilweise fallen, brauchen wir einen guten Schiedsrichter. Es geht mir auf den Keks, dass es da einen Spieler gibt, der so theatralisch ist", hatte Veh, der mit der Eintracht einen Zähler hinter der Fortuna auf Platz zwei liegt, hart kritisiert. Es ist nicht schwer zu erraten, dass er damit Fortunas Stürmer Sascha Rösler (34) meint. "Ich muss Thomas Linke recht geben. Das hat mit Fußball nichts zu tun", behauptet Veh. Der Ingolstädter Manager hatte sich bereits am Samstag über Düsseldorf echauffiert.

Rösler wehrt sich nun gegen Vehs Attacke: "Ich werde mich in meinem Alter sicher nicht mehr groß ändern. Es geht jetzt in die heiße Phase, da ist doch klar, dass Frankfurt Giftpfeile schießt", so Rösler.

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Der Goalgetter, mit elf Saisontreffern derzeit Zweiter in der Torjägerliste hinter Paderborns Proschwitz (13), ist der Überzeugung, dass Veh vor dem Spitzenspiel "Nebenkriegsschauplätze aufbauen" und damit die Fortuna aus dem Rhythmus bringen will.

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier fühlt sich unterdessen an seine Zeit als Profi von Werder Bremen erinnert: "Immer, wenn die Bayern zu uns an die Weser mussten, konnte man sicher sein, dass einige Tage zuvor etwas Provokantes aus München kam."

Werner: Veh bringt "unnötig Zündstoff" rein

Düsseldorfs Manager Wolf Werner hat scharfe Kritik an Veh geäußert. Veh bringe vor dem Spitzenspiel "unnötig Zündstoff" rein, sagte Werner gegenüber verschiedenen Medien: "Und das bei der brisanten Fanszene in Frankfurt."

"Er sorgt für eine sehr kritische Situation", fährt Werner fort, "ich halte diese Aussagen mit Blick auf die jüngsten Fangeschichten bei der Eintracht für unverantwortlich. Hier wird Brisanz reingetragen, die dem Sport vollkommen abträglich ist."

Vehs Kritik zeigt, "dass sie Schiss vor uns haben"

Schon beim letzten Spiel beim FC Ingolstadt (1:1) habe der Gegner Rösler "aus dem Stadion schießen" wollen, so Werner: "Das sind alles Auswirkungen, die auf unfaire Aussagen von Verantwortlichen anderer Mannschaften erfolgen. Und die Schiris lassen sich inzwischen durch das ganze Gerede beeinflussen, das bringt mich auf die Palme." Vehs Kritik zeige aber auch, "dass sie Schiss vor uns haben".

07.02.12
 
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