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23.01.2012, 13:46

Heidenheim: Sanwald hadert mit dem Referee

Göhlert sieht viele Fehler

In der Winterpause unterstrich der 1. FC Heidenheim eindrucksvoll die eigenen Ambitionen: Fünf namhafte Neuzugänge wurden verpflichtet und damit einhergehend eine Kampfansage an die anderen Aufstiegsaspiranten ausgesprochen. Der Abstand nach oben - zumindest auf den Relegationsplatz - ist gering, doch der Start in die "Mission 2. Liga" ging gründlich daneben.

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Simon Tüting (li. Chemnitz) und Tim Göhlert (Heidenheim)
Hatte in Chemnitz das Nachsehen: Heidenheims Tim Göhlert (re.), der hier Simon Tüting entwischen lässt.
© imago Zoomansicht

Die Aufstiegsambitionen des "runderneuerten" 1. FC Heidenheim erhielten gleich im ersten Spiel des neuen Jahres einen herben Dämpfer. Vor allem Tim Göhlert, der aus Chemnitz stammt, hatte sich den Ausflug in die Heimatstadt anders vorgestellt.

"Unglaublich, wie wir uns heute angestellt haben", schüttelte der Innenverteidiger, der nach seiner fünften Gelben Karte in der kommenden Woche gegen Oberhausen gesperrt ist, den Kopf: "Wir haben mindestens vier individuelle Fehler zu viel gemacht."

Trainer Frank Schmidt war entsprechend bedient: "Das hatten wir uns hier ganz anders vorgestellt. Trotz der Unterzahl gelang es uns wenigstens, die erste Halbzeit offen zu gestalten."

Allerdings fühlten sich die Heidenheimer auch von Schiedsrichter Jan Seidel benachteiligt, der Torhüter Frank Lehmanns Zweikampf mit Chemnitz' Benjamin Förster als Notbremse wertete. Auf der anderen Seite blieb die Pfeife stumm, als der enteilte Michael Thurk von Silvio Bankert gefoult worden war. Manager Holger Sanwald sprach Klartext: "Ich fühle mich verschaukelt."

Thomas Grüninger

23.01.12
 
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