Erfurt: Doppel-Sechs bringt den Erfolg
Becker blüht endlich auf
Allerdings präsentierte sich auch der zweitstärkste Angriff der Liga nicht von seiner Schokoladenseite. "Es war nicht unser Tag. Die Durchschlagskraft hat gefehlt", meinte Roberto Pinto.
Erfurts Trainer Rainer Hörgl hatte nach zwei Niederlagen jenes System umgestellt, an dem er seit seinem Amtsbeginn im Sommer konsequent festgehalten hatte. Statt der "engen Raute" im Mittelfeld setzte er erstmals auf eine Doppelsechs und eine offensive Mittelfeldreihe hinter einer Sturmspitze.
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Dort überzeugte vor allem Sebastian Becker. Der Neuzugang, bislang entweder verletzt oder enttäuschend, blühte in der Zentrale auf und hatte großen Anteil am überraschenden Sieg. "Auf einen Spieler wie ihn können wir nicht verzichten", lobte Hörgl.
Allerdings musste Becker in der Schlussphase nach einem Pressschlag mit Verdacht auf eine Bänderdehnung im Sprunggelenk ausgewechselt werden. Es wäre bitter für ihn, wenn er erneut ausfallen würde.
W. Brück, M. Alles
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