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13.07.2009, 11:49

Heidenheim: Klub baut auf junge Spieler

Schmidt setzt auf Bewährtes

Nach der nicht unbedingt erwarteten Regionalligameisterschaft geht der FC Heidenheim das Unternehmen Klassenerhalt mit dem Stamm der Aufstiegsmannschaft und fünf durchweg sehr jungen Neuzugängen an. Außerdem freut sich der Klub aufs neue Stadion, das vielleicht schon zum ersten Heimspiel fertig ist.

Frank Schmidt, FC Heidenheim
Ist in Heidenheim unumstritten: Trainer Frank Schmidt.
© imagoZoomansicht

Kommen & Gehen

Spektakuläre Verpflichtungen blieben aus, denn der FCH will nicht an seinem Konzept rütteln und weiter auf "satte Profis" verzichten. Zudem sind auch aufgrund des Stadionumbaus die Mittel begrenzt. So wurden mit Stürmer Lucas Oppermann (22/Viktoria Aschaffenburg), Defensiv-Allrounder Richard Weil (21/Eintracht Frankfurt II), Offensivkraft Faruk Gül (20/SC Pfullendorf) sowie Innenverteidiger Florian Krebs (20) und Torwart Jens Bodemer (20/beide Karlsruher SC II) durchweg junge, aber vielversprechende Spieler geholt. Nicht mehr im Kader sind Robert Henning, Gökhan Gündüz (beide Ziel unbekannt) und der Langzeitverletzte Michael Urban.

Tests & Tore

Zum Auftakt gab es eine herbe 0:3-Niederlage beim Nachbarschaftsrivalen VfR Aalen, die allerdings mitten in die konditionelle Aufbauphase hineinfiel. Ebenso wenig aussagekräftig war das 23:1 gegen den RSV Oggenhausen (Kreisliga B), es folgte ein 3:2-Sieg gegen den bayrischen Landesligisten FC Augsburg II.

Stärken & Schwächen

Im Aufstiegsjahr konnte sich der FCH vor allem auf seine Abwehr verlassen, diese muss allerdings für lange Zeit ohne Cassio da Silva (Knorpelschaden) auskommen. Umso wichtiger war Trainer Frank Schmidt, dass Johannes Meier und Tim Göhlert zum Weitermachen bewegt werden konnten. Torhüter Erol Sabanov dürfte auch in der 3. Liga zu den Besten seines Fachs gehören. Im Sturm hofft man wieder auf die Vollstreckerqualitäten von Dieter Jarosch. Zu den Stärken zählt, dass die Mannschaft bestens eingespielt ist, außerdem sind einige Akteure vielseitig einsetzbar.

System & Taktik

Trainer Frank Schmidt setzte vergangene Runde konsequent auf das 4-4-2 mit Mittelfeldraute. Klar ist, dass sich die Heidenheimer in der 3. Liga öfter auf offensivstarke Gegner einstellen müssen, deshalb gehören auch ein defensiveres 4-3-3 oder ein Spiel mit Viererkette und Doppel-Sechs zum Repertoire.

Trainer & Umfeld

Frank Schmidt ist nicht nur fachlich unumstritten. Der vor sechs Jahren zunächst als Spieler in seine Heimat zurückgekehrte Ex-Profi (u. a. Alemannia Aachen) gilt auch als Sympathieträger des Vereins. Vater des Heidenheimer Fußballaufschwungs ist Geschäftsführer Holger Sanwald, der zusammen mit Präsidium und Aufsichtsrat ruhig und konzentriert zu Werke geht. Allerdings kostet derzeit der Umbau des Stadions sehr viel an Energie.

Fazit & Prognose

Die 3. Liga ist absolutes Neuland für alle Beteiligten und der Kampf gegen den Abstieg wird nicht leicht. Wenn die Mannschaft einen guten Start erwischt und die Euphorie anhält, sollte der Klassenerhalt möglich sein.

Thomas Jentscher

13.07.09
 

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