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13.03.2019, 21:01

28. Spieltag: 1860 jubelt im Derby

KSC und Halle rutschen aus - Torloses Absteigerduell

Der Zweite Karlsruhe rutschte am Mittwoch böse gegen Schlusslicht Aalen aus, auch der Dritte Halle musste gegen Cottbus eine Niederlage einstecken. Nutznießer war Wehen Wiesbaden, das durch einen Sieg in Großaspach näher ranrückte. Das Absteigerduell zwischen Lautern und Braunschweig endete torlos. 1860 München siegte am Dienstag im Derby gegen Haching, Fortuna Köln trotzte dem Spitzenreiter Osnabrück ein Remis ab. Uerdingens Talfahrt setzte sich in Zwickau fort.

Der VfR Aalen jubelt beim KSC
Verkehrte Welt in Karlsruhe: Der VfR Aalen jubelt beim KSC.
© imagoZoomansicht

Als klarer Favorit ging der Karlsruher SC am Mittwochabend in das Duell gegen den VfR Aalen, am Ende jubelte aber das Schlusslicht beim Tabellenzweiten. Die Ostalbstädter bogen bereits in der Frühphase der Partie durch einen Doppelschlag von Schnellbacher (12.) und Geyer (15.) auf die Siegerstraße ein und ließen sich die Butter auch in der Folgezeit nicht mehr vom Brot nehmen. Es passte zum gebrauchten Abend Karlsruhes, dass Pourie in Hälfte zwei kläglich vom Punkt vergab (72.). Andrist sorgte dann in der 80. Minute per Kopf für den 3:0-Endstand für den VfR. Der KSC verlor erstmals wieder nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage, Aalen feierte nach zuvor zwei Niederlagen ohne eigenes Tor in Folge wieder ein Erfolgserlebnis, hält aber weiterhin die Rote Laterne inne.

Auch Halle verliert - Wehen Wiesbaden rückt ran

Der KSC hatte aber auf der anderen Seite Glück, dass auch der Hallesche FC eine Niederlage hinnehmen musste. Die Sachsen-Anhalter verloren im Ostduell gegen Energie Cottbus mit 2:3 und verpassten es so, Druck auf das Spitzenduo auszuüben. Sohm (12.) und Heyer (42.) trafen für den HFC, Weidlich (28.) und Mamba (50.) glichen für die Lausitzer zunächst aus. Als fast schon alles auf ein Remis hindeutete, traf Matuwila in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum Sieg für die Lausitzer, die den zweiten Sieg in Folge gegen ein Topteam feierten und durch den Dreier nach Punkten zum rettenden Ufer aufschlossen. Halle bleibt Zweiter, spürt aber den Atem Wehen Wiesbadens im Nacken.

Denn die Südhessen erledigten ihre Aufgabe bei der SG Sonnenhof Großaspach und rückten durch den 3:2-Sieg näher an die Aufstiegsränge und das Spitzentrio heran. Die Gastgeber gingen zunächst durch ein Eigentor in Führung (Mockenhaupt, 50.) in Führung, doch Shipnoski (60.), Schwadorf (66.) und Kyereh (74.) sorgten für klare Verhältnisse. Spannend wurde es noch einmal in der Schlussphase, SVWW-Routinier Mintzel sah Rot (83.), Janjic verwandelte den fälligen Elfmeter. Doch Wehen Wiesbaden brachte den Dreier über die Zeit, Großaspach bleibt auf dem letzten Nicht-Abstiegsplatz stehen.

Kaiserslautern verpasst in Überzahl Sieg gegen Braunschweig

Mit Spannung wurde das Duell der beiden Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig erwartet. Die ersten 45 Minuten boten viel Unterhaltung, wenn auch nicht immer auf hohem Niveau. Braunschweig verlor Rütten in der 22. Minute wegen einer Notbremse, den fälligen Strafstoß durch Albaek parierte aber BTSV-Keeper Fejzic. Nach dem Wechsel erhöhten die Roten Teufel nochmals den Druck, doch Fejzic im Eintracht-Tor ließ sich einfach nicht überwinden. Trotz langer Zeit in Überzahl musste sich der FCK mit einem torlosen Remis begnügen und tritt in der Tabelle auf der Stelle. Die niedersächsischen Löwen bleiben zwar unter dem Strich, sind nun aber bis auf einen Punkt an das rettende Ufer herangerückt.

Nur unwesentlich Boden gut machen im Kampf gegen den Abstieg konnte Carl Zeiss Jena. Die Thüringer kamen im Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte nicht über ein 1:1 hinaus und warten im Jahr 2019 weiter auf den ersten Sieg. Lotte, das die vierte Auswärtspartie in Folge ohne Niederlage überstand, kann mit dem Punkt in der Fremde sicher besser leben. Für Jena dagegen wird die Luft nach der neunten Partie in Folge ohne Dreier immer dünner.

Karger entscheidet Derby im Grünwalder

Nico Karger
Nico Karger trifft für die Löwen zum Sieg gegen Unterhaching.
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1860 München befindet sich in der 3. Liga weiter auf der Überholspur. Die Löwen siegten am Dienstagabend zum Auftakt des 28. Spieltags im Derby gegen die SpVgg Unterhaching mit 1:0 und fuhren den vierten Sieg aus den letzten fünf Partien ein. Matchwinner war Karger, der Sekunden vor dem Pausenpfiff zum Sieg traf (45.+1). Die SpVgg musste zum zweiten Mal in Folge und zum insgesamt sechsten Mal in diesem Jahr den Platz als Verlierer verlassen und musste den siegreichen TSV in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

0:2 in Zwickau: Uerdingens Talfahrt hält an

Ähnlich wie Unterhaching kommt auch der KFC Uerdingen im neuen Jahr nicht auf die Beine. Das Team von Trainer Norbert Meier musste sich beim FSV Zwickau mit 0:2 geschlagen geben und wartet im Jahr 2019 damit weiter auf den ersten Sieg. Die Sachsen dagegen feierten im Kampf um den Ligaerhalt einen wichtigen Dreier. Diesen stellten Kapitän Wachsmuth vom Punkt (7.) und Bonga (89.) sicher.

Fortuna Köln ärgert auch den Spitzenreiter

Fortuna Köln hat auch gegen den VfL Osnabrück seine derzeit starke Form unter Beweis gestellt. Die Kölner Südstädter trotzten dem Aufstiegsanwärter vor eigenem Publikum ein torloses Remis ab und überstanden auch das vierte Spiel in Serie ohne Niederlage. Der VfL blieb zum dritten Mal in Folge in der Fremde ohne dreifachen Punktgewinn.

Meppens siebter Streich - Münster misslingt Rehabilitation gründlich

Mit einem Remis (1:1) trennten sich auch der SV Meppen und die Würzburger Kickers. Die Meppener überstanden damit auch das siebte Spiel in Folge ohne Niederlage, die Würzburger stellten ihre Auswärtsstärke einmal mehr unter Beweis.

Nichts wurde es mit der geplanten Rehabilitation von Preußen Münster für das 0:3 am letzten Wochenende in Cottbus. Auch gegen Hansa Rostock unterlagen die Preußen mit 0:1. Lange Zeit sah es in der Partie auf bescheidenem Niveau nach einer Punkteteilung aus, doch dann traf Hilßner in der 87. Minute zum Sieg für die Nordostdeutschen, die mit sieben Punkten aus den letzten drei Partien in der Tabelle nach oben klettern.

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