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10.03.2019, 16:42

Jonjic und Sickinger angeschlagen

Hildmann: "Am Ende hat es Spaß gemacht"

Am Ende stand ein deutlicher 4:1-Sieg auf der Anzeigetafel des Kaiserslauterer Fritz-Walter-Stadions. Was sich nach einem klaren Spielverlauf anhört, war eigentlich eine enge Geschichte. Die abstiegsbedrohten Jenaer lieferten den Roten Teufeln einen harten Kampf und kosteten FCK-Coach Sascha Hildmann einiges an Nerven.

Sascha Hildmann
Jubel: FCK-Trainer Sascha Hildmann sah gegen Jena vier Lauterer Treffer.
© imagoZoomansicht

Tatsächlich war die Gefühlslage bei den Pfälzern wie schon so oft in dieser Spielzeit: Angst vor dem späten Rückschlag. Alleine in den jüngsten beiden Auftritten hatte der Zweitliga-Absteiger in der Schlussphase einen Vorsprung hergeschenkt. Bis es allerdings überhaupt zu diesem knappen Vorsprung kam, musste der FCK einiges aufwenden: "Jena ist sehr gut aufgetreten und hat uns in den ersten Minuten gut zugepresst", zollte Hildmann dem Gegner Respekt.

Nach Rückstand - Spiel gedreht

Vielmehr musste sich Lautern "reinbeißen", erspielte sich durch André Hainault (13.) und Carlo Sickinger (16.) gute Chacen, kassierte dann aber "durch einen Konter das 0:1". Anschließend hoffte der Coach auf eine Reaktion - und diese Hoffnung sollte auch erfüllt werden: Noch vor der Pause erzielten die Gastgeber "durch einen schönen Spielzug das 1:1", nach dem Seitenwechsel markierte Mads Albaek "das 2:1 durch einen Elfmeter".

Jena macht anschließend viel Druck, wir ziehen uns zurück, das war nicht gewollt.Sascha Hildmann

Dann war er also da, der knappe Vorsprung für den 1. FC Kaiserslautern. Und das Grübeln fing an. "Jena macht anschließend viel Druck, wir ziehen uns zurück", analysierte Hildmann, der auch zugab, dass dies natürlich nicht gewollt war. Vielmehr konnte sich der FCK anschließend "nicht mehr befreien", wirkte unsicher und fahrig - bis zur 87. Minute. Da brach der Altmeister allerdings mit dem Negativtrend und erzielte kurz vor Spielende "durch einen Konter das 3:1, dann das 4:1". Nach Abpfiff war die Erleichterung groß, egal wie "nervenaufreibend und spannend" die Partie gewesen war. Hildmann selbst freute sich für Mannschaft und Fans - und konnte endlich wieder einmal die finalen Minuten des Spiels genießen, denn: "Am Ende hat es Spaß gemacht."

Am Mittwoch gastiert Braunschweig am Betze

Lange durchschnaufen respektive diesen Dreier genießen kann man in der Pfalz nun aber nicht. Bereits am Mittwochabend (19 Uhr, LIVE! bei kicker.de) steht die nächste Begegnung auf dem Betzenberg gegen Mit-Absteiger Braunschweig an. Wer dort von Beginn an auf dem Rasen steht? Das weiß auch Hildmann noch nicht. Fest steht jedoch, dass Doppeltorschütze Christian Kühlwetter gesperrt fehlen wird, Antonio Jonjic ("Er hat einen dicken Knöchel") und Sickinger (Oberschenkelprobleme) sind zumindest fraglich. Dementsprechend lautet nun die oberste Maxime: "Jetzt zählt es zu regenerieren und gegen Braunschweig eine gute Leistung zu zeigen."

kög

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